Ensemble Ensemble

Alexander Drčar

Alexander Drčar wurde in München geboren. Er studierte an der Wiener Musikhochschule bei Karl Österreicher und schloss 1992 das Dirigierstudium mit Auszeichnung ab. Zudem erhielt er den Förderungspreis des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst. Unmittelbar danach wurde er als Dirigent an das Stadttheater Klagenfurt engagiert. Im Sommer 1997 holte ihn Konzertdirektor Hans Landesmann als Assistent von Christoph von Dohnányi zu den Salzburger Festspielen.

An der Wiener Kammeroper dirigierte Alexander Drčar 1998/99 „Die Fledermaus“ und begleitete die Produktion anschließend auf eine Japan-Tournee. Im Jahr darauf leitete er an der Kammeroper die Uraufführung von Jan Müller-Wielands „Das Märchen der 672. Nacht“. Er war überaus aktiv in der Freien Opernszene Wiens und beim Festival „Klangbogen“. Besonders seine Interpretationen von Werken Hans Werner Henzes, Karl Amadeus Hartmanns und Ernst Kreneks fanden großen Anklang bei Publikum und Kritik. Im Jahr 2005 dirigierte er die Uraufführung der Operette „Der siebte Himmel in Vierteln“ von Franzobel und Max Nagl im Museumsquartier.

Alexander Drčar arbeitete am Gran Teatre del Liceu in Barcelona, in Luzern und Ulm, dirigierte an der Hamburgischen Staatsoper „Rigoletto“, „Otello“ und „Tosca“, an der Staatsoper Hannover „Aida“ und „Lulu“ und am Aalto-Theater Essen „Così fan tutte“. Er machte sich außerdem einen Namen mit seinen Dirigaten von „Un ballo in maschera“ am Nationaltheater Mannheim und mit „Die Zauberflöte“ und „Rigoletto“ an der Oper Frankfurt.

Er dirigierte Konzerte mit den Berliner und Bochumer Symphonikern, der Rheinischen Philharmonie Koblenz, dem Bruckner-Orchester Linz, dem Klangforum Wien und der Wiener Kammerphilharmonie; darüber hinaus arbeitete er mit den Belgrader Philharmonikern und der Capella Istropolitana, mehrfach mit der Slowenischen Philharmonie in Ljubljana und in Japan mit dem Gunma Symphony Orchestra und dem Central Aichi Orchestra.

Das Theater Ulm lud ihn ein, „Die Entführung aus dem Serail“, „Die Liebe zu den drei Orangen“, „Eugen Onegin“, „Le nozze di Figaro“, „Maria de Buenos Aires“ (Astor Piazzolla) und zuletzt „Das Rheingold“, La Bohème“ und „Herzog Blaubarts Burg“ u. a. zu dirigieren.

Am Landestheater Linz ist Alexander Drčar regelmäßig zu Gast. Hier stand er etwa bei „Schwarze Erde“ von Peter Androsch, „Manon Lescaut“, „Lucia di Lammermoor“ „Manon“, „La Traviata“ und Léo Delibes „Lakmé“ am Pult.

An der Volksoper Wien gab Alexander Drčar im September 2008 sein Debüt mit „Der Vetter aus Dingsda“. 2010 dirigierte er „Der Barbier von Sevilla“ und „Die Entführung aus dem Serail“. In der aktuellen Saison steht er bei Repertoirevorstellungen von „Die Zauberflöte“, „Rigoletto“, „Die Fledermaus“ und „Max und Moritz“ am Pult des Volksopernorchesters.

www.alexander-drcar.de

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien