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Alexander Drcar

wurde in München geboren, schloss 1992 das Dirigier-
studium bei Karl Österreicher an der Wiener Musik-
hochschule mit Auszeichnung ab und erhielt den Förderungspreis des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst.

Unmittelbar danach war er als Dirigent und musikalischer Leiter am Stadttheater Klagenfurt engagiert. Im Sommer 1997 holte ihn Hans Landesmann als Assistenten von Christoph von Dohnányi zu den Salzburger Festspielen.

An der Wiener Kammeroper dirigierte er 1998 / 99 „Die Fledermaus“ (mit anschließender Tournee durch Japan) und im Jahr darauf die Uraufführung von Jan Müller-
Wieland „Das Märchen der 672. Nacht“.

Besonders gefragt sind seine Dirigate zeitgenössischer Werke, z. B. von Henze, Hartmann und Krenek, in der Freien Wiener Opernszene und beim KlangBogen.

In diesen Jahren dirigierte er u. a. auch am Gran Teatre del Liceu „Le Pauvre Matelot“/„Pagliacci“, in Luzern „Fidelio“ und in Ulm „Die verkaufte Braut“.

Im Konzertbereich dirigierte er die Berliner und die Bochumer Symphoniker, das Staatsorchester Rheinische Philharmonie in Koblenz, das Bruckner–Orchester Linz, das Klangforum Wien und die Wiener Kammerphil-
harmonie; darüber hinaus die Belgrader Philharmoniker und die Capella Istrapolitana, mehrfach die Slowenische Philharmonie in Ljubljana, in Japan das Gunma Symphony Orchestra und das Central Aichi Orchestra.

Nach seinem erfolgreichen Debüt (2000) an der Hamburgischen Staatsoper mit „Rigoletto“ übersiedelte er in die Hansestadt.

In den letzten Jahren hat er sich mit Dirigaten in Hamburg („Otello“, „Tosca“), an der Staatsoper Hannover („Aida“, „Lulu“), am Staatstheater Braunschweig („Die Zauberflöte“, „Das Land des Lächelns“), am Aalto-Theater Essen („Così fan tutte“), an der Oper Bonn („Tosca“), am Nationaltheater Mannheim („Un ballo in maschera“) und an der Oper Frankfurt („Die Zauberflöte“, „Rigoletto“) einen Namen gemacht.

Im Jahr 2005 dirigierte er „Herzog Blaubarts Burg“ im Aichi Arts Center in Nagoya, Japan sowie die Uraufführung der Operette „Der siebte Himmel in Vierteln“ von Franzobel und Max Nagl im Wiener Museumsquartier.

Am Landestheater Linz stand er bei „Schwarze Erde“ von Peter Androsch, „Manon Lescaut“, „Lucia di Lammermoor“ „Manon“ (in Kooperation mit Dennis Russell Davis) und „La Traviata“ am Pult. Das Theater Ulm lud ihn ein, „Die Entführung aus dem Serail“, „Die Liebe zu den drei Orangen“, „Total Dance“ (Ballettabend), „Le nozze di Figaro“ und „Il turco in Italia“ zu dirigieren.

An der Volksoper Wien gab Alexander Drcar in der Saison 2008/09 sein Debüt mit „Der Vetter aus Dingsda“ und wird in der aktuellen Spielzeit ebenfalls bei diesem Werk sowie bei der Neuproduktion „Die Entführung aus dem Serail“ am Pult stehen.

www.alexander-drcar.de

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien