Yasushi Hirano
Der Bass wurde in seiner Heimatstadt Tokio und anschließend an der Musikuniversität Wien bei Rotraut Hansmann, Michael Temme, Leo Plettner, Robert Holl und Charles Spencer ausgebildet. 2007 schloss er sein Studium mit Auszeichnung ab.
Yasushi Hirano ist Preisträger des Ada Sari Gesangs-
wettbewerbes in Nowy Sacz, Polen.
Erste Engagements folgten an der Kammeroper Schloss Rheinsberg als Emirone („Ottone“), in Krakau als Colline („La Bohème“) sowie beim Tongyong International Music Festival in Südkorea.
Beim KlangBogen Wien sang er 2003 unter Bertrand de Billy in „Idomeneo“. Zu seinem Repertoire zählen außerdem Mozarts „Figaro“ und Hauptrollen in Opern von Rossini, Lortzing, Tschaikowski, Wagner und Verdi. 2006 stand er in Viktor Ullmanns „Der Kaiser von Atlantis“ in Wien auf der Bühne und trat bei den Festspielen in Salzburg („Gogo no Eiko“ von Hans Werner Henze) und Bregenz („Blaubart“ von Jacques Offenbach) auf. Gleichermaßen aktiv ist er auf dem Konzertpodium.
Seit Juni 2007 war Yasushi Hirano Mitglied im Opern-
studio Graz.
An der Volksoper Wien gab Yasushi Hirano in der Saison 2008/09 sein Debüt als 2. Geharnischter („Die Zauberflöte“) und war auch schon als Mesner („Tosca“), Zuniga („Carmen“), Schnock („Ein Sommernachtstraum“), Colline („La Bohème“), Philebos ( „Der König Kandaules“), Kaluna („Die Blume von Hawaii“), Mandarin („Turandot“) und Truffaldin („Ariadne auf Naxos“) sowie als Urstrumpf und Zeitenfresser („Antonia und der Reißteufel“), Alidoro („La Cenerentola“), Betto von Signa („Gianni Schicchi“), Sparafucile („Rigoletto“) sowie Onkel Bonze und Yakusidé ("Madama Butterfly") auf der Bühne zu sehen.
In dieser Spielzeit wird er u.a. als Figaro in der Neuproduktion "Die Hochzeit des Figaro" und Basilio in der Wiederaufnahme "Der Barbier von Sevilla" sowie wieder als 2. Geharnischter und Sprecher („Die Zauberflöte“), Dottore Grenvil („La Traviata“), Ein Cappadocier ("Salome") und Mesner („Tosca“) auf der Volksopernbühne stehen.
* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien


