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Cornelia Horak

Cornelia Horak wurde in Wien geboren, wo sie an der Universität für Musik und darstellende Kunst sowie am Goetheanistischen Konservatorium bei KS Hilde Rössl-Majdan studierte. Barockgesangskurse bei Cristina Miatello, Padua, ergänzten ihre musikalische Ausbildung.

1990 debütierte Cornelia Horak an der Volksoper Wien in A. Zemlinskys „Der Geburtstag der Infantin“. 1992 gewann sie den internationalen Liedgesangswettbewerb in s'Hertogenbosch.

1992-1993 wirkte sie in Kirchenoper-Produktionen im Rahmen des „Spektakulum“ Wien mit.
Ihre Engagements führten sie 1993-1999 an das Tiroler Landestheater, 1999-2000 an die Wiener Volksoper und schließlich von 2000-2007 an das Staatstheater am Gärtnerplatz in München.
Ihre wichtigsten Rollen sind u. a. Fiordiligi („Cosi fan tutte“), Pamina („Die Zauberflöte“), Ilia („Idomeneo“), Marzelline in Beethovens „Leonore“ und „Fidelio“, Ann („The Rake’s Progress“), die Titelrollen in Janáčeks „Das Schlaue Füchslein“ und Lehárs „Die lustige Witwe“, Sie in Terterians „Das Beben“ und die Gefährtin in Nonos „Intolleranza“. Für die Darstellung des Prinzen Orlofsky („Die Fledermaus“) wurde Cornelia Horak für den Merkur-Theaterpreis nominiert und von der Rezensentin des „Tagesspiegel“ Berlin im Jahrbuch 2003 der „Opernwelt“ als Nachwuchskünstlerin des Jahres benannt. 2007 folgte eine weitere Nominierung für den Merkur-Theaterpreis.

Gastspiele führten sie an das Theater Heidelberg, an das Staatstheater Weimar, an die Musikalische Komödie Leipzig, an die Grazer Oper sowie an das Stadttheater Klagenfurt. 2006 wirkte sie in Patras, Griechenland, an einer Opernproduktion „The Lament of Arianna“ im Rahmen der europäischen Kulturhauptstadt mit. 2007 war Cornelia Horak die „Lan“ bei der österreichischen Erstaufführung der Oper „Tea“ von Oscar-Preiträger Tan Dun durch die Neue Oper Wien im Semperdepot. 2009 gastierte sie u. a. im Theater an der Wien, am Théâtre des Champs Elysées (Paris) und an der Opéra National de Lorraine (Nancy) in szenischen Aufführungen von Händels „Messiah“ (Regie: Claus Guth).
Bei Gramola erschien im Herbst 2008 eine CD der Sängerin mit Werken für Sopran und Streichquartett, bei Naxos eine Aufnahme von Simon Mayrs Oratorium „Tobiae matrimonium“.

Im Jahr 2010 verkörperte die Sängerin den Valetto in C. Monteverdis „L’Incoronazione di Poppea“ in der Regie von Robert Carson am Theater an der Wien, Das Fräulein in der „Gespenstersonate“ von A. Reimann an der Wiener Kammeroper, Die Mutter in der Uraufführung „A Phantom Feast for Bonhoeffer“ von Th. Desi beim Carinthischen Sommer in Ossiach sowie die Erste Dame in Mozarts „Zauberflöte“ bei den Tiroler Festspielen Erl. In Klagenfurt war sie in einer Reihe von Operettenkonzerten zu hören und sang die Titelpartie in der Uraufführung des Oratoriums „Elisabeth von Thüringen“ von N. Fheodoroff.

Weiters gastierte sie 2009/10 im Wiener Konzerthaus (Beethovens "Missa Solemnis" und Haydns "Die Jahreszeiten") sowie im Wiener Musikverein (Mendelssohns "Lobgesang" und ebenfalls "Die Schöpfung").

Im November 2010 war Cornelia Horak beim Festival Wien Modern in einer Aufführungsserie des „Spiel“ von R. Haubenstock-Ramati als „1.Frau“ zu erleben.2011 gab sie ihr Debüt im Teatro la Fenice in Venedig als Gefährtin in Luigi Nonos „Intolleranza“. 2012 sang sie die Partie der Fortuna/Giunone in Monteverdis „Il ritorno d`Ulisse in patria“ am Theater an der Wien.
An der Volksoper Wien trat die Künstlerin u. a. als Komponist in „Ariadne auf Naxos“, Erste Dame in „Die Zauberflöte“, Konstanze in „Die Entführung aus dem Serail“, Nella in „Gianni Schicchi“ sowie als Gerhilde in „Wagners RING an einem Abend“ auf.
In der Saison 2013/14 steht Cornelia Horak als Mrs. Wordsworth in Benjamin Brittens „Albert Herring“ und erneut als Erste Dame und Gerhilde auf der Bühne der Volksoper Wien. Außerdem wirkt sie beim Fritz Löhner-Beda Abend „Oh, Donna Clara“ mit.

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien.