Alexandra Kloose
Die Altistin Alexandra Kloose wurde in Hamburg geboren.
Im Anschluss an eine klassische Ballettausbildung absolvierte sie zuerst eine Fremdsprachen-Ausbildung, bevor sie zunächst in ihrer Heimatstadt Hamburg, dann an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in München bei Reri Grist und Raimund Grumbach ihr Studium abschloss. Meisterkurse belegte sie am Mozarteum bei Hanna Ludwig, beim Internationalen Schleswig-Holstein Musikfestival bei Christa Ludwig sowie Ruth Grünhagen in Düsseldorf.
Erste Engagements führten sie an die Bühnen Augsburg, Braunschweig, Bremerhaven, Coburg, Cottbus, Hof, Kiel, Linz und Meiningen. Ihr umfangreiches Oratorien- und Konzertrepertoire brachten sie nach Japan und Spanien sowie mit Musica Antiqua Köln und dem Thomanerchor Leipzig zusammen.
Von 2000 bis 2004 war sie zunächst am Staatstheater Kassel sowie im Anschluss daran von 2005 bis 2007 an der Oper Leipzig als fixes Ensemblemitglied unter Vertrag. Weitere Gastverträge hatte sie in dieser Zeit mit den Opernhäusern der Deutschen Oper Berlin und der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf-Duisburg sowie dem Theater Erfurt und dem Staatstheater Thüringen Weimar.
Das Repertoire der Künstlerin umfasst ein breites Spektrum von Oper, Operette, Musical, Oratorium, Konzert und Lied – von Barock über Klassik bis hin zur Moderne: Erda, Orpheus, Maddalena, Olga, Dritte Dame, Frau Reich, Kabanicha, Prinz Orlofsky, Marcellina, Federica von Ostheim, Schankwirtin und Amme, Emilia, Frugola, La Princesse Clarisse, Blumenmädchen und Stimme aus der Höhe, Olga (in Peter Eötvö’s „Tri Sestri“) und Claire de Loone in Leonard Bernsteins Musical „On the town“ runden ihre Vielseitigkeit ab.
Bislang hatte sie Gelegenheit, mit den Dirigenten Anthony Bramall, Rasmus Baumann, Carl St. Clair, Dennis Russel Davis, John Fiore, Adam Fischer, Riccardo Frizza, Roberto Paternostro, Rudolf Piehlmayer, Marc Piollet, Ulf Schirmer, Peter Schneider, Vjekoslav Sutej sowie mit den Regisseuren Roland Aeschlimann, Sebastian Baumgarten, Beverly Blankenship, Brigitte Fassbaender, Karoline Gruber, Guy Joosten, Vera Nemirova, Werner Schroeter, Johannes Schütz, Michael Schulz sowie David McVicar zusammenzuarbeiten.
An der Opéra national du Rhin Strasbourg singt sie seit 2006 / 07 die Partie Erda („Der Ring des Nibelungen“).
Auch in den Sparten Konzert und Oratorium kann Alexandra Kloose ein umfangreiches Repertoire vorweisen. So wurde sie zur Mitwirkung von Konzerten mit dem Radiosinfonieorchester München, dem Kölner Rundfunk-Sinfonieorchester, dem Philharmonischen Orchester Halle, mit dem Barockensemble Musica Antiqua Köln sowie dem Gewandhaus Orchester Leipzig eingeladen. Sie machte Radioaufnahmen für BR, WDR, HR und MDR.
Seit der Spielzeit 2008/09 ist sie an der Volksoper Wien als fixes Ensemblemitglied engagiert und stand hier u. a. als 3. Dame („Die Zauberflöte“), Prinz Orlofsky („Die Fledermaus“), Eine Stimme („Hoffmanns Erzählungen“) und Lady Pamela („Fra Diavolo“) auf der Bühne.
In der Saison 2009/2010 ist Alexandra Kloose u.a. wieder als Lady Pamela Cookburn („Fra Diavolo“), Dryade („Ariadne auf Naxos“), 3. Dame („Die Zauberflöte“), Prinz Orlofsky („Die Fledermaus“) sowie als Maddalena in der Neuproduktion „Rigoletto“, Prinzessin Clarisse in der Neuproduktion „Die Liebe zu den drei Orangen“ und als Mitwirkende des Weihnachtskonzertes zu sehen.
* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien
