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Ralf Lange

Ralf Lange wurde in Bad Nauheim, Hessen, geboren. Er studierte an der Musikhochschule Frankfurt am Main zunächst Klavier und bei Prof. Marie-Luise Neunecker Horn, anschließend  Dirigieren bei Prof. Bernhard Kontarsky und Jiri Starek. Im Rahmen seiner Ausbildung absolvierte Ralf Lange Meisterkurse bei Hans Graf in Wien, Prof. David Epstein (Boston/USA) und hatte Gelegenheit, bei projektbezogenen Assistenzen mit Dmitrij Kitajenko / hr-Sinfonieorchester Frankfurt am Main und Claudio Abbado / Berliner Philharmoniker zu arbeiten.
Bereits während des Studiums ging Ralf Lange ins Engagement an die Oper Frankfurt am Main und war dort als Solorepetitor und Musikalischer Assistent von GMD Sylvain Cambreling tätig, so z. B. bei Wagners „Ring“-Zyklus, der Fernseh-Produktion von Alban Bergs „Wozzeck“, Richard Strauss’ „Der Rosenkavalier“, Leos Janáceks „Jenufa“ und zahlreichen weiteren Produktionen.

Es folgte ein Wechsel an das Theater Dortmund, wo sich Ralf Lange als Kapellmeister in allen Gattungen des Musiktheaters ein breites Repertoire aneignen konnte. So dirigierte er dort u. a. die Opern Mozarts „Le nozze di Figaro“, „Die Zauberflöte“, „Die Entführung aus dem Serail“, „Don Giovanni“, Bizets „Carmen“, Verdis „Il Trovatore“, „Nabucco“, „La Traviata“, „Rigoletto“, Puccinis „La Bohème“, „Turandot“, Tschaikowskys „Eugen Onegin“, Humperdincks „Hänsel und Gretel“. Im Operettenfach dirigierte er etwa „Die Fledermaus“, „Das Land des Lächelns“, Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt“ und „Die schöne Helena“ sowie Benatzkys „Im weißen Rössl“. Aber auch Musicals wie „West Side Story“, „La Cage aux folles“, „Cabaret“, „Kuss der Spinnenfrau“ und „My Fair Lady“ sowie das klassische Ballettrepertoire mit „Nussknacker“, „Schwanensee“, „Cinderella“ und „Romeo und Julia“ wurden von Ralf Lange dort geleitet.

2006 folgte Ralf Lange einer Einladung an das Teatro Real Madrid mit Mozarts „Entführung aus dem Serail“. 2008 arbeitete er an der Oper Leipzig mit Kammersängerin Deborah Polaski an Schönbergs „Erwartung“. Im gleichen Jahr folgte sein Debüt am Nationaltheater Mannheim mit Verdis „La Traviata“. Als Gastdirigent wurde er nach Portugal eingeladen, wo er Sinfoniekonzerte mit dem Orquestra Nacional do Porto dirigierte.

Seit 2009 ist Ralf Lange Kapellmeister und Assistent des Generalmusikdirektors Axel Kober an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg, wo er in der Saison 2011/12 u. a. „Die lustige Witwe“, „Carmen“, „Così fan tutte“, Poulencs „Dialogues des Carmélites“, „Hänsel und Gretel“ und Strawinskis „Die Nachtigall“ dirigiert.

An der Volksoper debütierte er im September 2009 als Dirigent von „Guys and Dolls“. In der Saison 2011/12 übernimmt Ralf Lange die musikalische Leitung der Wiederaufnahme von „The Sound of Music“.