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Guido Mancusi

wurde in Neapel, Italien, geboren. Seinen ersten Klavierunterricht erhielt er von seinem Vater. Mancusi sang als Sopransolist bei den Wiener Sängerknaben. 1985 absolvierte er die Matura am Wiener Musikgymnasium und studierte Fagott und Gesang am Konservatorium der Stadt Wien. An der Wiener Musikhochschule absolvierte er mit Auszeichnung sein Dirigierstudium bei Karl Österreicher und sein Kompositionsstudium bei Erich Urbanner. Mit einer Arbeit über Paul Hindemith erwarb er 1992 den Titel Magister Artium.

Guido Mancusi ist Gründer des „Barockensemble Vindobona“, das er zehn Jahre lang leitete. Erste Engagements führten ihn als Kapellmeister nach St. Pölten, Coburg, an das Wiener Raimundtheater und an das Theater an der Wien. Er assistierte bei Adam Fischer und bei Riccardo Muti an der Mailänder Scala und bei den Bayreuther Festspielen.

Guido Mancusi ist Träger der Mozart-Medaille 1991 für die beste Mozartinterpretation.

Von 1997 bis 2000 war er künstlerischer Leiter der Festspiele Oper Klosterneuburg. Seit 1998 ist er Chefdirigent des Schönbrunner Schlossorchesters mit dem Schwerpunkt Wiener Klassik.

Guido Mancusi stand bereits bei den Wiener Festwochen, dem Festival „Klangbogen“ sowie in England (Consort of Ancient Music London), Argentinien (Teatro El Nacional de Buenos Aires), Japan (Narita Chamber Orchestra und Takasaki Symphonic Orchestra) und den USA (The New York Baroque Players) am Dirigentenpult. Seit 1999 ist er ständiger Gastdirigent des Konzertorchester Budapest und der Slowakischen Philharmonie. Es folgten Einladungen nach Burgos, Tel Aviv, Rom, Stockholm, Helsinki, Montevideo und Moskau sowie zu den Philharmonischen Orchestern von Kopenhagen, Ljubljana und Toronto.
Mancusi dirigierte als Gast Premieren an der Wiener Kammeroper, dem Schauspielhaus Wien, dem Stadttheater Klagenfurt, der Volksoper Wien, am Theater Erfurt und der New Israeli Opera Tel Aviv. Von 2001 bis 2007 war er Chefdirigent am Stadttheater Klagenfurt.

Guido Mancusi ist auch als Komponist tätig. Sein Oratorium „Die Mutter Erde“ wurde im Wiener Musikverein uraufgeführt. Beim Internationalen Kompositionswettbewerb „Franz Schubert“ wurde er mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Mancusi ist Professor an der Konservatorium Wien Privatuniversität.

Der Volksoper ist Guido Mancusi seit vielen Jahren verbunden und dirigierte hier u. a. „Gräfin Mariza“, „Der Vogelhändler“, „Die lustige Witwe“ und „Ballett: Carmen“. In der Saison 2011/12 hat er die musikalische Leitung des Ballettabends „Carmina Burana“/„Nachmittag eines Fauns“/„Bolero“ inne. Außerdem steht er bei „Le Concours“, „Das Land des Lächelns“, „Die Zauberflöte“ und „Die Csárdásfürstin“ sowie bei den Faschingskonzerten im Februar 2012 am Pult des Volksopernorchesters.

 http://www.mancusi.at/