Martina Mikelic
wurde 1985 in Split, Kroatien, geboren. An der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien studierte sie Gesang in der Klasse von O. Univ.-Prof. Gerhard Kahry. Ihren Abschluss machte Martina Mikelić mit ausgezeichnetem Erfolg. Anschließend begann sie mit dem Studienzweig Lied und Oratorium bei Univ.-Prof. Robert Holl.
Als Solistin sang sie bereits 2006 in der Oper „Juliette“ von Bohuslav Martinu sowie die Partie der Arnalta in der Oper „L’incoronazione di Poppea“ von Claudio Monteverdi.
Auch bei Konzerten konnte Mikelic bereits während ihres Studiums ihre sängerischen Erfahrungen als Solistin erweitern, u. a. im Ehrbar Saal in Wien, bei zahlreichen Kirchenkonzerten und Messen im Stephansdom, in der Karlskirche, der Annakirche und der Augustinerkirche.
2007 wurde sie bei den Salzburger Festspielen als Mitglied der Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor engagiert und wirkte bei zwei Opern und zwei Konzerten mit, darunter Peter Iljitsch Tschaikowskys „Eugen Onegin“, dirigiert von Daniel Barenboim, und Franz Schuberts „Intende Voci” unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt.
2008 sang sie die Partie The Voice/Mother of God in der Oper „Mary of Egypt“ von John Tavener im Rahmen des Carinthischen Sommers.
In der Volksoper Wien war Martina Mikelic bereits u.a. als Dritte Dame („Die Zauberflöte“), Hippolyta („Ein Sommernachtstraum“), Eine Stimme („Hoffmanns Erzählungen“), Linetta („Die Liebe zu den drei Orangen“), Magdalena („Der Evangelimann“) sowie als Rosalia („Tiefland“) zu hören.
In der Saison 2011/12 singt sie den Pagen der Herodias in der Neuproduktion "Salome" und wieder Dritte Dame in „Die Zauberflöte“, Dritte Elfe in „Rusalka“, Frau Reich in „Die lustigen Weiber von Windsor“ sowie Cieska in "Gianni Schicchi“.

