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Daniel Prohaska

Geboren in Frankfurt am Main als Sohn einer britischen Opernsängerin und eines österreichischen Regisseurs, lebt Daniel Prohaska seit 1989 in Wien. Dort studierte er am Konservatorium der Stadt Wien Operette und Musical.

Der Tenor gastiert regelmäßig am Staatstheater am Gärtnerplatz in München, der Oper Graz sowie dem Theater St. Gallen und trat bereits in diversen Theatern und Konzertsälen auf, u. a. in der Royal Festival Hall in London, in der Nationaloper in Straßburg, in der Filature Mülhausen, in der Kölner Philharmonie, im Stadttheater Klagenfurt, in Düsseldorf, Regensburg, und Luzern.

Neben zahlreichen Partien in Operetten, u. a. Danilo („Die lustige Witwe“), Tassilo („Gräfin Mariza“), Leopold und Otto Siedler („Im weißen Rössl“), Symon („Der Bettelstudent“), Mr. X („Die Zirkusprinzessin“), Adam („Der Vogelhändler“) sowie August („Der Vetter aus Dingsda“), stand Daniel Prohaska bereits als Jean Valjean in „Les Misérable“, Billy Crocker in „Anything Goes“, Tony in „West Side Story“, Jesus in „Jesus Christ Superstar“, Don Lockwood in „Singin‘ in the Rain“, Anthony und Toby in „Sweeney Todd“, Che in „Evita“ und Les in „Bouncers auf der Bühne.

Sein breit gefächertes Repertoire umfasst mittlerweile auch die Bereiche Schauspiel und Oper. So sang er etwa die Titelrolle in der beachteten Weltpremiere der wiederentdeckten Cherubini-Oper „Koukourgi“, Pedrillo („Die Entführung aus dem Serail“), Steuermann („Der fliegende Holländer“), Jaquino („Fidelio“) und übernahm den Part des jungen Herrn in Schnitzlers „Reigen“.

An der Volksoper Wien gab der Tenor in der Saison 2008/09 als August Kuhbrot in „Der Vetter aus Dingsda“ sein Debüt. Seitdem war er hier als Adam in „Der Vogelhändler“, als Cornelius Hackl in „Hello, Dolly!“ sowie als Fritz Steppke in „Frau Luna“ zu sehen und wirkte bei der Soiree „150 Jahre Operette“ mit.
In dieser Spielzeit wird er neben Fritz Steppke, die Rolle des Tassilo in der Neuproduktion von „Gräfin Mariza“ übernehmen.

www.ryan-prohaska.com

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien