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Klemens Sander

In Oberösterreich geboren, war der Bariton zunächst Florianer Sängerknabe, bevor er in Wien bei Helena Lazarska, Robert Holl und David Lutz studierte (Ab-
schluss mit Auszeichnung 2003). Weitere künstlerische Impulse erhielt er in Meisterklassen von Thomas Hampson, Gundula Janowitz, Dagmar Pecková und Hartmut Höll.

Er ist Preisträger mehrerer Wettbewerbe, u. a. gewann
er den Richard Tauber Prize (London 2003) und den Liedpreis des Gesangswettbewerbs in S’Hertogenbosch (2002). 2001 / 02 war er Stipendiat der Thyll-Dürr-
Stiftung.

Sein Operndebüt gab er 2001 an der Volksoper Wien, wo er bereits während seines Studiums zu hören war. Von 2003 bis 2006 war Ensemblemitglied des Staatstheaters Karlsruhe, wo er u. a. Papageno („Die Zauberflöte“), Graf („Le nozze di Figaro“), Ping („Turandot“), Belcore („L’elisir d’amore“), Marcello („La Bohème“), Donner („Rheingold“) und Onegin („Eugen Onegin“) verkörperte.

2005 trat er bei den Salzburger Festspielen in Erschei-
nung („Die Gezeichneten“ mit dem DSO Berlin unter Kent Nagano), 2006 gastierte er in einer „Zauberflöten“-
Produktion der Wiener Festwochen mit der Camerata Salzburg als Papageno am Grand Theatre Luxembourg. 2007 war er in der Produktion „Giulio Cesare in Egitto“ (mit dem Freiburger Barockorchester unter René Jacobs) im Theater an der Wien sowie als Seikyo in Tan Duns Oper „Tea“ an der Neuen Oper Wien zu hören. Im Jänner 2008 war er erneut im Theater an der Wien zu Gast („Dialogues des Carmélites“ mit dem RSO Wien unter Bertrand de Billy).

Zahlreiche Konzerte führten ihn durch Europa, nach Japan und in die USA, u. a. in die Berliner Philharmonie, die Londoner Wigmore Hall, die Suntory Hall Tokio, an das Teatro Carlo Felice Genua, das Brucknerhaus Linz, das Teatro Monumental Madrid, den Wiener Musikverein und das Wiener Konzerthaus, zu den Osterfestspielen Salzburg und zum Carinthischen Sommer.

Er arbeitete bisher u. a. mit Dirigenten wie Franz Welser-Möst, Georges Prêtre, Leopold Hager, Helmuth Rilling, Martin Haselböck, Christian Arming, Andreas Spering, Christopher Moulds, Rolf Beck und Max Pommer zusammen.

Im Sommer 2008 verkörperte Klemens Sander die Titel-
partie in „Don Giovanni“ bei der operklosterneuburg. In der Saison 2008/09 stand er u. a. am Theater an der Wien in Strauss´ „Intermezzo“ auf der Bühne.

An der Volksoper Wien war der Künstler u. a. schon als Papageno („Die Zauberflöte“), Morales („Carmen“), Dr. Falke („Die Fledermaus“), Ottokar (WA „Der Freischütz“), Theseus (WA „Ein Sommernachtstraum“), Harlekin („Ariadne auf Naxos“), Schaunard („La Bohème“), Moruccio (WA „Tiefland“) sowie Hermann („Hoffmanns Erzählungen“) und Lord Cookburn („Fra Diavolo“) zu erleben.

In der Saison 2011/12 wird Klemens Sander u.a. als Juan Castrado in der Neuproduktion "Das Wundertheater" und Silvio in der Neuproduktion "Der Bajazzo" sowie u.a. wieder als Papageno in „Die Zauberflöte“ und Marco in „Gianni Schicchi“ auf der Bühne stehen.

www.klemenssander.com

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien