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SAISON 2013/2014 

Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Besucherinnen und Besucher,

die Kunst, in anderen Menschen Emotionen wachzurufen, sie zum Lachen und Weinen, zum Staunen und Schwärmen zu bringen, ist vor allem eines: Handwerk. So könnte man Schauspieler und ihre singenden Kollegen durchaus – und ohne jeden geringschätzigen Beigeschmack – als „Handwerker“ oder „Mundwerker“ bezeichnen.

Die siebente Saison unter meiner Direktion bietet uns ein großes Betätigungsfeld, das Publikum mitzureißen. Freuen Sie sich auf die Saison 2013/14– wir freuen uns auf Sie!

Ihr Robert Meyer

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OPERETTE 

Venedig zur Zeit des Karnevals ist der ideale Schauplatz für die Johann-Strauß-Operette „EINE NACHT IN VENEDIG“. Die Handlung rankt sich um den Herzog von Urbino, einen weithin bekannten Frauenhelden, und Caramello, seinen Leibbarbier und Komplizen in amourösen Belangen. Am Ende sind alle Paare ordnungsgemäß (wieder) vereint, die Schuld an den Verwirrungen gibt man dem Karneval, und so hat auch diese Operette ein Happy End. Für die sechste Neuinszenierung an der Volksoper zeichnet Hinrich Horstkotte als Regisseur, Bühnen- und Kostümbildner verantwortlich, die musikalische Leitung liegt in den Händen von Alfred Eschwé. Mit Vincent Schirrmacher (Herzog von Urbino), Jörg Schneider (Caramello), Mara Mastalir (Annina), Johanna Arrouas (Ciboletta) u. a.
Premiere am Samstag, 14. Dezember 2013





 

„GRÄFIN MARIZA“, Kálmáns letzter uneingeschränkter Uraufführungstriumph (1924), behandelt eine Liebesgeschichte vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise. Der verarmte Graf Tassilo (Carsten Süss) hat sich als Verwalter bei der herablassenden und umschwärmten Gräfin Mariza (die junge deutsche Sopranisten Astrid Kessler gibt ihr Rollen- und Hausdebüt) verdingt. Die aufkeimende Liebe wird durch das Auftauchen von Tassilos Schwester Lisa (Anita Götz), die für seine Geliebte gehalten wird, gestört … Erstmals an der Volksoper zu erleben ist Toni Slama als Fürst Populescu. Robert Meyer steht als Kammerdiener Penižek im Dienst von Helga Papouschek (Fürstin Božena). Thomas Enzinger inszeniert nach „Wiener Blut“ bereits zum zweiten Mal eine Operette an der Volksoper, Alexander Rumpf, Chefdirigent des Tiroler Landestheaters, steht erstmals am Pult des Volksopernorchesters.
Premiere am Samstag, 22. März 2014

OPER 

„IL TROVATORE“ begründete gemeinsam mit „Rigoletto“ und „La Traviata“ den Welterfolg Giuseppe Verdis. Seine 17. Oper wird nun an der Volksoper als Koproduktion mit dem Theater Bonn gezeigt. Stuart Neill, der derzeit als Manrico weltweit führende Sänger (zuletzt an der Deutschen Oper Berlin, in Stockholm und im Teatro La Fenice) gibt in dieser Partie sein Volksoperndebüt. Die Mezzosopranistin Janina Baechle kehrt nach „Der Evangelimann“ als von Rache für ihr ermordetes Kind besessene Azucena an die Volksoper zurück. Der koreanische Bariton Tito You, Ensemblemitglied der Oper Stuttgart und an der Volksoper bereits als Giorgio Germont zu erleben, ist als Graf Luna Widersacher und Rivale Manricos um die Liebe derselben Frau, Leonora, die Melba Ramos singen wird. Nach dem „Wildschütz“ im April 2013 inszeniert zum zweiten Mal Dietrich Hilsdorf an der Volksoper, deren Erster Gastdirigent Enrico Dovico steht am Pult des Volksopernorchesters.
Premiere am Samstag, 16. November 2013

Benjamin Brittens ‚Comic opera’ „ALBERT HERRING“ ist eine köstliche Satire auf scheinheilige Moral und Tugendhaftigkeit und steht aus Anlass des 100. Geburtstags des Komponisten auf dem Spielplan der Volksoper. In der Titelrolle ist der junge Tenor Paul Schweinester zu erleben. Er ist seit 2009 Ensemblemitglied der Volksoper und wird in der kommenden Saison u. a. am Royal Opera House Covent Garden sein Debüt in „Ariadne auf Naxos“ geben. Erstmals führt KS Brigitte Fassbaender an der Volksoper Regie. Am Pult steht Gerrit Prießnitz, der seine besondere Neigung zur Musik des 20. Jahrhunderts bereits mit der Premiere von Ernst Kreneks „Kehraus um St. Stephan“ und Hans Werner Henzes „Wundertheater“ unter Beweis gestellt hat und der mit Henzes Kinderoper „Pollicino“ Ende April 2013 an der Wiener Staatsoper Premiere hat.
Premiere am Samstag, 15. Februar 2014

Erwin, der auf der schönsten Insel in der südwestöstlichen Südsee lebt, wird über Nacht zum Superstar, als der forsche Forscher Professor Hoggins seine sensationelle Naturstimme entdeckt. Aber ist Erwin auf seinen Tourneen um die ganze Welt noch so glücklich wie früher auf seiner Insel? Die 2005 in Stuttgart uraufgeführte Kinderoper „ERWIN, DAS NATURTALENT“ von Mike Svoboda kommt in einer Koproduktion der Volksoper mit den Wiener Sängerknaben im MuTh, dem neuen Theater im Augarten, in einer eigens gestalteten Neufassung zur Österreichischen Erstaufführung. Gerald Wirth, künstlerischer Leiter der Wiener Sängerknaben, wird die Aufführungen dirigieren. Regie führt Susanne Sommer, Regieassistentin und Abendspielleiterin der Volksoper.
Premiere am Sonntag, 23. Februar 2014

Die ungeheure Popularität, die Beethovens einzige Oper zu allen Zeiten erfahren hat, macht „FIDELIO“ zu einer ‚Volks-Oper‘ im besten Sinne des Wortes. Nach mehr als 70 Jahren kehrt Beethovens Meisterwerk auf die Volksopernbühne zurück, fast auf den Tag genau 200 Jahre nach der Uraufführung der dritten „Fidelio“-Fassung am 23. Mai 1814. Für die Regie zeichnet Markus Bothe verantwortlich, der mit Nicholas Maws Oper „Sophie’s Choice“ im Jahr 2005 sein Volksoperndebüt gegeben hat. Die musikalische Leitung liegt in Händen der britischen Dirigentin Julia Jones. Die amerikanische Sopranistin Marcy Stonikas gibt als Fidelio/Leonore ihr Volksoperndebüt. Sie kämpft für die Freiheit ihres Gatten Florestan, Roy Cornelius Smith, der an der Volksoper bereits als Calaf große Erfolg feierte. Als Don Pizarro ist Sebastian Holecek zu erleben. Den Kerkermeister Rocco gibt der junge Wiener Bass Stefan Cerny, der zuletzt von Publikum und Presse als Bartolo in „Die Hochzeit des Figaro“ gefeiert wurde. Rebecca Nelsen, Ensemblemitglied der Volksoper und gern gesehener Gast an der Bayerischen Staatsoper München und der Semperoper Dresden, singt die Partie der Marzelline.
Premiere am Sonntag, 25. Mai 2014

Mit „FEUERSNOT“, seiner zweiten Oper, richtete sich Richard Strauss gegen die künstlerische Rückständigkeit seiner Vaterstadt München. Die erotisch aufgeladene Geschichte enthält zahlreiche textliche und musikalische Anspielungen auf den Neuerer Richard Wagner. Nun feiert die Volksoper die 150. Wiederkehr von Strauss’ Geburtstag mit einer konzertanten Aufführung dieser reizvollen Rarität. Die musikalische Leitung liegt in Händen des Chefdirigenten des Houston Symphony Orchestra Hans Graf. Der österreichische Dirigent steht regelmäßig am Pult der renommiertesten Orchester Europas und Amerikas (von den Wiener Philharmonikern bis zum New York Philharmonic Orchestra) und ist Gast der wichtigsten internationalen Festivals (von Salzburg über Aix-en-Provence bis Tanglewood) und Opernhäuser (Wiener Staatsoper, Zürich, Paris etc.). Mit: Kristiane Kaiser, Morten Frank Larsen, Roman Sadnik u. a.
Premiere am Samstag, 14. Juni 2014

„ANTONIA UND DER REISSTEUFEL“, die Pop-Oper für Kinder und Erwachsene von Christian Kolonovits und Angelika Messner, feierte im Dezember 2009 ihre umjubelte Uraufführung und steht nun nach einjähriger Abwesenheit wieder auf dem Spielplan der Volksoper.
Wiederaufnahme am Freitag, 20. Dezember 2013

Eine weitere Wiederaufnahme gilt Puccinis unvollendetem Meisterwerk „TURANDOT“. Der amerikanische Startenor Neil Shicoff gibt an der Volksoper Wien sein Rollendebüt als Calaf. Die prächtige Inszenierung der Frankokanadier Renaud Doucet und André Barbe aus dem Jahr 2006 gehört zu den beliebtesten Regiearbeiten in der Gunst des Volksopernpublikums. Die musikalische Leitung übernimmt, wie schon bei der letzten Wiederaufnahme von „Turandot“ im März 2011, Enrico Dovico.
Wiederaufnahme am Freitag, 28. Februar 2014

MUSICAL 

Der 1979 uraufgeführte Musical-Thriller „SWEENEY TODD“ wurde als eines von nur drei Musicals (neben „South Pacific“ und „Hairspray“) mit den sechs wichtigsten Tony-Awards (Bestes Musical, Beste Partitur, Bestes Buch, Bester Hauptdarsteller, Beste Hauptdarstellerin, Beste Regie) ausgezeichnet. Für die Volksopern-Erstaufführung des Stückes kehrt Musical-Experte Matthias Davids nach „Anatevka“ (2001) als Regisseur ans Haus zurück. Joseph R. Olefirowicz, der als Dirigent von „GUYS AND DOLLS“ (Wiederaufnahme am Samstag, 25. Jänner 2014) und „Candide“ an der Volksoper bejubelt wurde, übernimmt die musikalische Leitung. Morten Frank Larsen wird als aus der Verbannung nach London zurückgekehrter Sweeney Todd zum Massenmörder, nachdem ihm die blutige Rache an seinem Peiniger Richter Turpin (Robert Meyer) misslingt.
Premiere am Samstag, 14. September 2013

BALLETT 

Unter dem Titel „MÄRCHENWELT BALLETT“ präsentiert das Wiener Staatsballett mit der Geschichte vom „Hässlichen Entlein“ (Ch: Andrey Kaydanovskiy zu Modest Mussorgskis „Bildern einer Ausstellung“) und „Tausendundeine Nacht“ (Ch: Vesna Orlic zu Nikolai Rimski-Korsakovs „Scheherazade“) zwei Kunstmärchen als Ballettabend für Kinder und Erwachsene.
Premiere am Samstag, 19. Oktober 2013

Vor dem Hintergrund von Arthur Schnitzlers „Reigen“, der bereits 1897 fertig gestellt, aber erst 1920 uraufgeführt wurde, evozieren die Autoren des Balletts „EIN REIGEN“ – der Choreograph Ashley Page und sein Ausstatter Antony McDonald – jene fast explosionsartige Kreativität, die das Wien der Jahre 1900 bis 1914 kennzeichnet. Als musikalische Grundlage des Balletts dienen Kompositionen dieser künstlerisch so reichen Epoche.
Premiere am Dienstag, 29. April 2014