Ein Reigen

Choreograph Ashley Page und sein Ausstatter Antony McDonald evozieren jene fast explosionsartige Kreativität, die das Wien der Jahre zwischen 1900 und 1914 kennzeichnet.

Premiere am 29. April 2014 mehr

Musical-Hit "The Sound of Music" wieder zu sehen ab
30. September 2006

6.7.2006

Das Musical „THE SOUND OF MUSIC“ begeisterte bereits mehr als 55.000 BesucherInnen und steht ab September wieder am Spielplan der Volksoper Wien. Sandra Pires wird dabei wieder alternierend mit Martina Dorak in der Rolle der Maria von Trapp zu sehen sein.

THE SOUND OF MUSIC
Musical von Richard Rodgers & Oscar Hammerstein


Wieder zu sehen ab
30. September 2006


Weitere Vorstellungen:
6., 7., 28., 30. und
31. Oktober 2006;
2. November 2006;
8., 9. und 16. Dezember 2006;
9., 17. und 20. März 2007
sowie am 7. und 9. April 2007

Inszenierung und Choreographie: Renaud Doucet
Bühne und Kostüme: André Barbe

In deutscher Sprache mit englischen Übertiteln


Als die Volksoper Wien im Februar 2005 erstmals das Musical "The Sound of Music" zeigte, wurde es sofort zu einem Sensationserfolg mit zahlreichen Zusatzvorstellungen und damit zu einem Dauerbrenner am Spielplan des Opernhauses am Wiener Gürtel.

Im Herbst 2005 erschien die CD der Volksopern-Produktion, die erste deutschsprachige Aufnahme des Musical-Welterfolgs über die singende Trapp-Familie!

Mit „The Sound of Music“ steht eines der erfolgreichsten Musicals aller Zeiten auf dem Spielplan der Volksoper Wien. Es erzählt die wahre Geschichte der berühmten, singenden, österreichischen Familie von Trapp.

Salzburg, kurz vor dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich. Die junge Postulantin Maria vom Kloster Nonnberg in Salzburg kommt als Erzieherin in den Haushalt des verwitweten Baron von Trapp. Maria findet schnell Zugang zu den sieben Kindern des Barons, vor allem über das gemeinsame Musizieren. In kurzer Zeit macht sich die Trapp-Familie durch zahlreiche öffentliche Konzerte einen Namen. Die Idylle wird jedoch schon bald überschattet von den politischen Umständen Ende der 1930er Jahre.

Bereits 1956 (mit Ruth Leuwerik und Hans Holt; R: Wolfgang Liebeneiner) wurde die Autobiographie der Maria von Trapp erstmals verfilmt. Zur Legende wurde der Name Trapp im Jahr 1965, als Hollywood die Lebensgeschichte der Familie verfilmte. Der Film mit Julie Andrews und Christopher Plummer wurde ein Kinohit, mit 5 Oscars ausgezeichnet und hat - bis heute - ganz wesentlich ein Österreichbild in Amerika und Japan geprägt und popularisiert, das hierzulande unbekannt ist.
Dem Film vorausgegangen war 1959 das ebenso erfolgreiche, gleichnamige, mit 8 Tony-Awards ausgezeichnete Broadwaymusical von Rodgers und Hammerstein. "The Sound of Music" gehört in die Reihe des klassischen amerikanischen Musicals, das dank Marcel Prawy seit Mitte des letzten Jahrhunderts seinen festen Platz an der Volksoper hat.

Bereits Anfang November 2004 fand eine dreitägige „Sound of Music“-Kinder-Audition statt. Rund 450 Kinder sind dem Aufruf der Volksoper Wien gefolgt und hatten sich für die sechs Rollen des singenden Trapp-Nachwuchses beworben - der größte Ansturm auf ein Kinder-Casting in der Geschichte der Volksoper.

SANDRA PIRES
wurde in Ost-Timor geboren, wuchs bei ihren Großeltern in Portugal auf und zog im Alter von 13 Jahren zu ihren Eltern nach Australien. Schon mit 15 nahm sie am wichtigsten Gesangswettbewerb Australiens teil und gewann auf Anhieb. Nach einer Audition wurde sie Leadsängerin von Eroll Budells (Saxophonist) Band. Nach Wien kam Pires durch einen Urlaub: Nach einem spontanen Auftritt in einem Club erhielt sie einen Künstlervertrag bei BMG. Sandra Pires hat mit zahlreichen namhaften Künstlern zusammen gearbeitet, so z. B. mit Eros Ramazotti, Trevor Horn, Wet Wet Wet und Lisa Stansfield.

1999 spielte sie eine Hauptrolle im Musical „Joseph and the amazing technocolor dreamcoat“ in Amstetten. Zur Gala „Diva’s Simply Singing“ im Wilshire Theatre in Los Angeles wurde sie als einziger europäischer Star eingeladen. Mit dem London Symphony Orchestra und dem St. Paul Cathedral Choir erarbeitete die junge Künstlerin das Projekt „Bethlehem 2000“. Ihr Titel „Hymn Of Life“ des Werkes „Terra Santa“ wurde im Juli 2000 in Pedraza de la Sierra, Spanien uraufgeführt. 2001 stand Pires in einer Doppelrolle der österreichisch-deutsch-amerika-
nischen Koproduktion „She, me & her“ vor der Kamera und steuerte fünf Songs zum Soundtrack bei. In Los Angeles war sie Gaststar in der Rolle der Mistress bei „Evita“, im Anschluss arbeitete sie an einem neuen Album (mit George Duke, Dionne Warren, David Foster, Jud Friedman u. a.). Die CD „Songs for Lea“ hat Sandra Pires für ihre Tochter eingespielt. Im Mai 2003 war die Künstlerin erstmals beim Official Life Ball Song („High Life“) dabei.

Im Juli 2004 feierte sie bei den Sommerfestspielen Perchtoldsdorf mit ihrem Programm „Saiten-Sprung“ Premiere, mit dem sie ab Mai 2005 auf Europa-Tournee gehen wird. Im Musical „The Sound of Music“ wird Sandra Pires an der Volksoper Wien als Maria debütieren.

Sandra Pires über „The Sound of Music“:
„Ich habe mich bei Musicalangeboten bisher eher zurück gehalten, denn ich sehe mich nicht so als Musicalsängerin. Jeden Abend auf der Bühne in derselben Rolle stehen, das ist nicht, was ich machen wollte. Bei „Sound“ ist das anders, wir spielen ja nicht jeden Tag. Toll, sich vorzustellen, dass an anderen Abenden auf dieser Bühne „Carmen“ oder „Don Giovanni“ gesungen wird. Und dieser große „Apparat“ Volksoper ist sehr spannend für jemanden, der normalerweise wie ich eine Einzelkämpferin ist. Ich freue mich schon sehr mit Kindern auf der Bühne zu stehen. Ich war auch bei den Auditions dabei, als aus über 400 Kindern die ausgewählt wurden, die nun die 6 Trapp-Kinder spielen. Ich habe ziemlich gestaunt, wie professionell und fleißig schon 5jährige Kinder sind. Meine Tochter Lea ist jetzt zwei und will sich immer „Sound of Music“ am Video ansehen. Manchmal denke ich, hoffentlich wird „Sound“ so ein Erfolg, dass wir es in drei Jahren noch spielen, dann könnte Lea mitspielen. Sie liebt besonders den Song „Edelweiß“. Ich bin mit dem Film „Sound of Music“ aufgewachsen, habe ihn im Fernsehen und Kino in Portugal und Australien so oft gesehen. „The Sound of Music“ kannte ich also lange, bevor ich Österreich kannte. Dieses Musical ist Kult. Kein Wunder, Österreich ist einfach wunderschön. Und jetzt habe ich die Möglichkeit, Julie Andrews Rolle in Österreich an diesem großen Haus zu spielen, dass ist toll, und diese eingängigen Melodien, die kriegt man wirklich nicht mehr aus dem Kopf ...“ (Auszüge - das ganze Interview nachzulesen im Pressezentrum unter www.volksoper.at)

MICHAEL KRAUS
Der Bariton wurde in Wien geboren. Er studierte an den Musikhochschulen Wien und München.

Nach Anfängerjahren in Ulm und Aachen war er von 1987 bis 1992 in Wien engagiert, anfangs an der Volksoper, später auch an der Wiener Staatsoper. Anschließend rege Gast-
tätigkeit an vielen internationalen Opernhäuser, so u. a. nach Amsterdam („Don Giovanni“ unter Nikolaus Harnoncourt, „Die Soldaten“), an die Staatsoper Unter den Linden, Berlin, die Komische Oper Berlin, die Bayerische Staatsoper München, die Hamburgische Staatsoper u.a. 1991 fand sein US-Debüt mit dem Papageno am War Memorial Opera House San Francisco statt. 1993 debütierte Michael Kraus an der Mailänder Scala als Scherasmin in Weber's „Oberon“. Weitere Gastspiele, die auch Liederabende und Konzerte einschließen, führten ihn in zahlreiche europäische Länder und nach Japan, wobei er u. a. mit Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Horst Stein, Pinchas Steinberg, Jeffrey Tate, Armin Jordan, Kent Nagano, Jun Märkl, Peter Schneider sowie Regisseuren wie Harry Kupfer, Willy Decker, Christine Mielitz, Guy Joosten, Jerôme Savary und Alfred Kirchner zusammenarbeitete.

In der Eröffnungspremiere der Saison 2000/2001 sang er die Titelrolle in der Uraufführung von „Don Quijote en Barcelona“ von José Luis Turina am Teatro del Liceu in Barcelona. 1990 nahm Michael Kraus den Papageno in der „Zauberflöte“ mit den Wiener Philharmonikern unter Sir Georg Solti auf. Dem folgten seither zahlreiche weitere Operngesamtaufnahmen (u. a. „Turandot“ und „Rosenkavalier“) und mehrfach wirkte er in der DECCA-Serie „Entartete Musik“ mit. In der Saison 2004/05 war Michael Kraus an der Niederländischen Oper in einer Neuproduktion der „Toten Stadt“ als Frank/Fritz (Dirigent Ingo Metzmacher, Regie Willy Decker) zu hören.

An der Volksoper steht Michael Kraus u. a. als Don Giovanni und Eisenstein („Die Fledermaus“) sowie als Kapitän Georg von Trapp in der Neuproduktion "The Sound of Music" auf der Bühne.

RENAUD DOUCET
wurde in Frankreich geboren, wo er Musik und Tanz studierte. Seine Karriere startete er als Solotänzer, Ballettmeister und Choreograph bei internationalen Tanzkompanien. 1993 übersiedelte er nach Kanada und arbeitete als Regieassistent und Choreograph. In den vergangenen sechs Jahren konnte sich Renaud Doucet als Regisseur etablieren, so inszenierte er Werke wie „Si j’étais roi“ (Wexford Festival), „Pelleas et Melisande“, „Tosca“ (Opera de Montreal), „La Bohème“ (Connecticut Opera). Mit dem Kostüm- und Bühnenbildner André Barbe verbindet Doucet eine langjährige Zusammenarbeit, u.a. auch bei „Cendrillon“ (Opera National du Rhin Strassburg) sowie zuletzt „L’elisir d’amore“ (Opera de Quebec) und „Cavalleria rusticana“/„I Pagliacci“ (New Orleans Opera). Renaud Doucet wird in dieser Spielzeit u. a. „Zemire et Azor“ (Opera St. Louis) und „Benvenuto Cellini“ (Opera National du Rhin) inszenieren - an der Volksoper Wien bringt er, gemeinsam mit André Barbe (Ausstattung), das Musical „The Sound of Music“ auf die Bühne.

From The Green Montains To The South Pacific
The Trapp Family


1880 Georg von Trapp geboren
1890 Agathe Whitehead geboren
1905 Maria Augusta Kutschera geboren
1911 Hochzeit Georg von Trapp und Agathe Whitehead;
Rupert geboren
1913 Agathe geboren
1914 Maria geboren
1915 Werner geboren
1917 Hedwig geboren
1919 Johanna geboren
1921 Martina geboren
1922 Tod von Agathe Whitehead von Trapp
1925 Übersiedelung nach Salzburg
1927 Maria wird Erzieherin im Trapp-Haushalt
Hochzeit von Maria und Georg von Trapp
1929 Rosmarie geboren
1931 Eleonore geboren
1935 Gründung des Trapp Familien Chors
1936-37 Erste Konzert-Tourneen
1938 Trapp-Familie verläßt Salzburg; erste US-Tournee
1939 Johannes geboren; Tournee in Europa und USA
1941 Trapp Familie kauft Farm in Stowe, Vermont
1944 Erstmals Trapp Family Music Camp
1947 Tod von Georg von Trapp
1948 Trapps werden US-Staatsbürger
1949 Buch „The Story of the Trapp Family Singers“ erscheint
1950 Trapp Family Singers touren durch Südamerika und Europa
1951 Tod von Martina
1952 Haiwaii-Konzert-Tournee
1955 Australien-Neuseeland Tournee
1956 Deutscher Kino-Film „Die Trapp Familie“
1959 Broadway-Musical „The Sound of Music“ von Rodgers & Hammerstein (8 Tony Awards)
1965 Hollywood-Film „The Sound of Music“ mit Julie Andrews und Christopher Plummer (5 Oscars)
1969 Trapp Family Lodge leistet Pionierarbeit mit Ski-Langlauf in Vermont
1972 Tod von Hedwig
1980 Großbrand zerstört Trapp Family Lodge; Wiederaufbau: The Trapp Family Lodge, Stowe, Vermont: „A Little of Austria, A Lot of Vermont“
1987 Tod von Maria von Trapp
1992 Tod von Rupert
1993 Ehrung vom Land Salzburg
1994 Tod von Johanna
1998 „The Sound of Music“ kehrt auf den Broadway zurück
2005 „The Sound of Music“ kommt nach Wien an die Volksoper