Onkel Präsident

Mit seinem „Onkel Präsident“ ist Friedrich Cerha ein vitales Lebenszeichen nicht nur seiner Kunst, sondern der „komischen Oper“ überhaupt gelungen!

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DER ZIGEUNERBARON

11.4.2006

Premiere: Sonntag, 28. Mai 2006, 19.00 Uhr

Ein neureicher Schweinezüchter betreibt Expansions- und Heiratspolitik; der aus dem Exil heimkehrende Allein-Erbe wird doch nicht sein Schwiegersohn, sondern Zigeunerbaron; es wird ein Schatz gefunden und in den Krieg gezogen - bei hin- und mitreißender Musik von Johann Strauß: Mit ungarischem Kolorit, Pusztastimmung und Cymbalklängen und den Hits "Ja, das alles auf Ehr´!", "Hochzeitskuchen, bitte zu versuchen", "Ja, das Schreiben und das Lesen", "Mein idealer Lebenszweck ist Borstenvieh und Schweinespeck".

DER ZIGEUNERBARON
Operette in drei Akten
Text von Ignatz Schnitzer nach der Erzählung „Saffi“ von Maurus Jókai
Musik von Johann Strauß (1825 - 1899)

Musikalische Leitung: Günter Neuhold
Inszenierung und Choreographie: Valentina Simeonova
Bühne: Anne Marie Legenstein
Kostüme: Elisabeth Gressel

Premiere: 28. Mai
Weitere Termine:
30. Mai, 2., 6., 10., 17., 24. und 28. Juni 2006

Mit: Lars Woldt / Carlo Hartmann (Kálmán Zsupán), Mehrzad Montazeri / Sebastian Reinthaller (Sándor Bárinkay), Melba Ramos / Andrea Maronn (Saffi), Natalie Karl / Martina Dorak (Arsena), Sulie Girardi / Ulrike Pichler-Steffen (Mirabella), Gerhard Ernst (Conte Carnero), Khatuna Mikaberidze / Mihaela Ungureanu (Czipra), Sebastian Holecek / Morten Frank Larsen (Graf Peter Homonay), Daniel Behle / Eugene Amesmann (Ottokar), u.a.


„"Die Fledermaus" blieb das populärste Werk von Johann Strauß, aber "Der Zigeunerbaron" ist sein bedeutendstes im Gesamtbild der Operettengeschichte. Nirgends zuvor war seine Musik so opernnahe wie hier. Dieses Werk hat den Charakter einer Spieloper. Das trifft allerdings auf alle Werke aus der Epoche der "goldenen Wiener Operette" zu. Sie sind Spielopern mit längeren Dialogen, stärkerer Betonung des tänzerischen Elements, schweren Ensembles und brauchen Opernstimmen“, urteilte Marcel Prawy in seinem Buch über den Komponisten.

Valentina Simeonova, die bei Götz Friedrich Opernregie studierte, macht sich auf die Suche nach der heutigen Gültigkeit dieser "goldenen Operette". Im Anschluss an ein Engagement als Choreografin für Doris Dörries Neuinszenierung von Puccinis "Turandot" an der Staatsoper in Berlin inszenierte sie im März 2004 "L‘Italiana in Algeri" am Stadttheater Klagenfurt und fiel mit der exzellenten Umsetzung dieser Rossini-Oper auf. Innerhalb kürzester Zeit wurde die junge Bulgarin zu einer gefragten Regisseurin von Oper und Operette.
Dass insbesondere die Operette der Volksoper ein ganz großes Anliegen ist, zeigt das Engagement von Günter Neuhold, eines auf allen Opernbühnen der Welt beheimateten Dirigenten für diese Operetten-Premiere am 28. Mai.

Mit freundlicher Unterstützung von UNIQA.