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Die Meistersinger von Nürnberg

2.7.2006

Saisoneröffnung am
3. September 2006


Richard Wagners Sängerwettstreit "Die Meistersinger von Nürnberg" ist einer der ganz großen Erfolge von Starregisseurin Christine Mielitz und wurde unter ihrer künstlerischen Leitung im Juni 2006 wieder an der Volksoper Wien gezeigt
Ab 3. September 2006 steht diese Erfolgsinszenierung nun wieder am Spielplan.

Johan Botha wird am 3. September wieder den Stolzing singen, am 9. und 16. September sehen und hören Sie Jeffrey Dowd in dieser Rolle. Barbara Havemann debuetiert als Eva, Franz Hawlata gibt erstmals in Wien den Hans Sachs, Michael Kraus den Beckmesser. Am Pult steht der Chefdirigent der Volksoper Leopold Hager.

Volksoper Wien
DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG
von Richard Wagner


Vorstellungen:
3., 9., 16. September 2006;
Beginn jeweils 17.00 Uhr

Musikalische Leitung: Leopold Hager
Inszenierung: Christine Mielitz
Bühne: Stefan Mayer
Kostüme: Caritas de Wit

Mit: Barbara Havemann (Eva), Andrea Bönig (Magdalena), Franz Hawlata (Hans Sachs), Johan Botha (Walther von Stolzing), Jeffrey Dowd (alternierend als Walther von Stolzing am 9., und 16.9.) Dietmar Kerschbaum (David), Michael Kraus (Sixtus Beckmesser), Bjarni Thor Kristinsson (Veit Pogner), Michael Kurz (Kunz Vogelgesang), Sorin Coliban (Konrad Nachtigall), Klaus Kuttler (Fritz Kothner), Christian Drescher (Balthasar Zorn), Karl-Michael Ebner (Ulrich Eißlinger), Kirlianit Cortes (Augustin Moser), Wolfgang Tomsits (Hermann Ortel), Gerhard Rak (Hans Schwarz), Stefan Cerny (Hans Foltz), Markus Raab (Ein Nachtwächter)

Nur als Sieger im Wettstreit der Meistersinger kann Walter von Stolzing seine Eva erringen. Die Zunft der Musikhandwerker verweigert sich jedoch der Innovation und beurteilt den Gesang des Ritters allein nach überkommenen Regeln ...

"Wagners "Meistersinger von Nürnberg" stellen die Frage nach der Fähigkeit der Gesellschaft, sich zu erneuern - auf nichtrevolutionärem Weg. Dieses Nürnberg ist eine Geschäfts- und Handelswelt, in der die Kunst zum Vorrecht und Besitz einer kleinen treuen Elite geworden ist.
Eine Gruppe gesellschaftlich einflussreicher Männer hat sich einst Gesetze und Regeln gegeben, die ihnen jetzt bestätigungs- und belebungsbedürftig erscheinen.
Pogner macht einen hochherzigen Vorschlag, um der Kunst zu größerem Ansehen zu verhelfen. Doch da sein Plan nur einen internen Wettstreit vorsieht und Sachs´ Anstoß zur Veränderung nicht angenommen wird, würde alles beim alten bleiben, träte nicht ein von außen kommendes, neues Element hinzu. Obwohl der Fremde, der Andere, Walther von Stolzing, in friedlicher Absicht erscheint, lässt er sich nicht ohne Kampf, Schmerz, Aufruhr - und Liebe integrieren. Aber der "Wutesbrand" der Johannisnacht, das heisst, die gesellschaftliche Unzufriedenheit und Erregnung, wird gelöscht, und das Volk, dem die einflussreichen Männer "behagen" wollen, das heisst, dass sie gut regieren wollen, findet zu neuer Gemeinsamkeit und Selbständigkeit.
Die einflussreichen Männer aber haben fast wieder Willen, von den Ereignissen und Emotionen mitgerissen oder überrollt, ihre Gesetze und Regeln gebrochen und das Neue als Anstoss zu Veränderung, Reformierung, Demokratisierung in ihr System aufgenommen." (Aus: Eva Walch; Arbeitsnotizen, Figuren / 1998)

Zuletzt wurde die Inszenierung im Jahr 2001 an der Volksoper Wien gezeigt.