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TURANDOT
Oper von Giacomo Puccini

29.8.2006

Erstmals - 80 Jahre nach ihrer Urauffuehrung - wird mit der Premiere am 27. Oktober 2006 Giacomo Puccinis letzte Oper "TURANDOT" an der VOLKSOPER WIEN an insgesamt
8 Abenden (bis 25.11.) gezeigt werden, in der Fassung von Franco Alfano und in italienischer Sprache mit deutschen Uebertiteln.

Premiere am 27. Oktober 2006

Premiere:
Freitag, 27. Oktober 2006, 19.00 Uhr
TURANDOT

Lyrisches Drama in drei Akten und fünf Bildern
Ergänzt von Franco Alfano
Libretto von Giuseppe Adami und Renato Simoni
Musik von Giacomo Puccini (1858-1924)

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Weitere Vorstellungstermine:
29. Oktober; 5., 9., 12., 18., 20., 25. November 2006

Musikalische Leitung: Leopold Hager/Alfred Eschwé
Inszenierung: Renaud Doucet
Bühne und Kostüme: André Barbe

Besetzung:
Turandot: Eva Urbanová (Hausdebuet)/Rachael Tovey (Hausdebuet)
Calaf: Aleksandrs Antonenko (Hausdebuet)/Roy Cornelius Smith (Hausdebuet)
Liù: Melba Ramos/Leticia Brewer (Hausdebuet)
Altoum: Peter Minich/Ernst-Dieter Suttheimer
Timur: Albert Pesendorfer/Sorin Coliban
Mandarin: Einar Th. Gudmundsson/Karl Huml
Ping, Kanzler: Klaus Kuttler/Daniel Schmutzhard
Pang, Marschall: Karl-Michael Ebner/Christian Drescher
Pong, Kuechenmeister: Sebastian Reinthaller/Thomas Sigwald
u.a.

Die szenische Umsetzung ist dem franko-kanadischen Erfolgs-Duo Renaud Doucet und André Barbe anvertraut, die durch zahlreiche Opern-Inszenierungen in Nordamerika und Europa auf sich aufmerksam machten, wie zum Beispiel „Cendrillon“ von Massenet (l’Opéra National du Rhin, Badisches Staatstheater Karlsruhe), „Thaïs“ (Boston Lyric Opera, Opera Theatre of Saint Louis, l’Opéra de Montréal), „Pénélope“ von Fauré und „Si j’étais roi“ (Wexford Festival Opera), „La Traviata“ (Opera Festival of New Jersey), „Pelléas et Mélisande“ und „The Rape of Lucretia“ ( L’Opéra de Montréal). Mit Rodgers und Hammersteins „The Sound of Music“, ihrem bislang einzigen und international beachteten Ausflug ins Musical-Fach, gaben sie 2005 ihr höchst erfolgreiches Volksopern-Debüt.

In der Titelpartie wird sich mit Eva Urbanová die Grande Dame der tschechischen Opernszene und Star am Prager Nationaltheater erstmals an der Volksoper präsentieren. Sie sang Turandot ebenso bei der Uraufführung von Luciano Berio’s neuem Finale unter Riccardo Chailly 2002 in Amsterdam.
Aleksandrs Antonenko feiert sein Rollendebüt als Calaf. Ein Wiedersehen gibt es mit KS Peter Minich als Altoum. Volksopern-Chefdirigent Leopold Hager, der Turandot 2002 an der Wiener Staatsoper leitete, steht am Pult dieser Neuinszenierung.

Nicht nur die Popularität ihrer Arien, allen voran das zur WM Hymne erkorene „Nessun dorma“, auch die beeindruckenden Massenszenen rechtfertigen für „Turandot“ das Prädikat Volksoper.

Puccini erlebte „Turandot“ nicht mehr auf der Bühne. Der Dirigent Arturo Toscanini bat Franco Alfano, einen ehemaligen Schüler Puccinis, das Werk für die Uraufführung zu vollenden; diese Fassung wird auch an der Volksoper zu hören sein.

Eva Urbanová - Turandot
Seit 1990 hat Eva Urbanová, Star der tschechischen Opernszene, ihre künstlerische Heimat am Prager Nationaltheater, sie ist aber ebenso auf vielen Bühnen weltweit zu Hause. Die 1961 geborene Sopranistin gab an der New Yorker Metropolitan Opera ihr Debüt im März 1998 in einer Neuinszenierung von Wagners „Lohengrin“ (ML: James Levine, R: Robert Wilson) und gastierte an der Met weiters als Ortrud, Tosca, als fremde Fürstin in „Rusalka“ sowie als Santuzza in „Cavalleria Rusticana“. Weitere Partien führten sie nach Toronto (Leonore, Turandot und Küsterin), Montreal (Gioconda), Washington (Küsterin), an die Deutschen Oper Berlin (Die Macht des Schicksals und Gioconda), nach Zürich (Schwester Angelika, ML: Marcello Viotti), an die Pariser Opéra Bastille (fremde Fürstin, ML: James Conlon). 1997 debütierte Eva Urbanová an der Mailänder Scala als Gioconda an der Seite von José Cura. Sie sang Britten’s „War Requiem“ in der Royal Albert Hall in London und bei den Salzburger Festspielen. Mit großem Interesse widmet sich Eva Urbanová aber auch dem tschechischen Opernschaffen. Eine ihrer Lieblingsrollen ist Milada aus der Oper „Dalibor“ von Smetana. Zahlreiche Plattenaufnahmen, u.a. Smetana’s „Libusˇe“ und „Dalibor“, Fibich’s „Sárka“, Dvosák’s „Rusalka“, Mahler’s „Das klagende Lied“ und Janácek’s „Glagolitic Mass“. Die Aufnahme von Janácek’s „Sárka“ mit dem Czech Philharmonic Orchestra unter Sir Charles Mackerras war nominiert für einen Grammy Award. Die Partie der Turandot sang Eva Urbanová u. a. in London, Prag, Toronto,
Cincinnati, Prag und bei der Uraufführung von Luciano Berio’s neuem Finale unter Riccardo Chailly 2002 in Amsterdam. Nun wird Eva Urbanová ihr Volksopern-Debüt in der Titelpartie der Neuinszenierung von Puccinis „Turandot“ geben.


Aleksandrs Antonenko - Calaf
Der lettische Tenor Aleksandrs Antonenko wurde nach seiner Ausbildung in Riga Solist an der lettischen Nationaloper und gewann in der Folge 2002 den Paul Sakss Music Award. Er sang Partien wie Ferrando (Così fan tutte), Alfredo (La Traviata), Lenski (Eugen Onegin) und Erik (Der fliegende Holländer). Innerhalb kürzester Zeit konnte er die Fachwelt auf sich aufmerksam machen und eine internationale Karriere beginnen. Als einer der Hoffnungsträger unter den jungen Spinto-Tenören kann Aleksandrs Antonenko inzwischen auf zahlreiche Erfolge an bedeutenden Opernhäusern verweisen. So etwa als Don José (Carmen) an der Semperoper in Dresden und der Deutschen Oper am Rhein, wo er bereits in Catalanis „La wally“ reüssierte. Weitere Verpflichtungen führten den 1975 geborenen Künstler an die Königliche Schwedische Oper, an die Opéra de Monte Carlo, aber auch an die Metropolitan Opera in New York. Zu seinem Repertoire zählen u.a. außerdem Cavaradossi (Tosca), Des Grieux (Manon Lescaut), Turiddu (Cavalleria rusticana) sowie der Prinz in „Rusalka“. Am Stadttheater Klagenfurt präsentierte sich Aleksandrs Antonenko in der Spielzeit 2004/05 als Don José, ebenso bei den Opernfestspielen 2005 in St. Margarethen. Das Grazer Opernpublikum erlebte den Tenor als Cavaradossi, Italienischen Sänger (Der Rosenkavalier) und Alfredo Germont. Als Des Griex (Manon Lescaut) stellte er sich im Juni 2006 dem Publikum der Wiener Staatsoper vor. Engagements werden ihn in den kommenden Monaten an die Opernhäuser von Düsseldorf, Oslo, Dresden, Berlin, New York und Frankfurt führen. Ein weiteres Rollen- und Hausdebüt wird Aleksandrs Antonenko nun am 27. Oktober 2006 feiern in der Volksopern-Neuproduktion von Puccinis „Turandot“ als Calaf unter der Leitung von Leopold Hager.