Guys and Dolls


Publikum und Kritik jubelten bei der Premiere von "Guys and Dolls". Im September kehrt das mitreißende Musical zurück auf den Spielplan!

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DER KUHHANDEL

16.4.2007

Operette von Kurt Weill

Premiere am Samstag, 5. Mai 2007

Die letzte Premiere dieser Saison 2006/07 – und somit die letzte der Direktionszeit Rudolf Berger – nähert sich mit messerscharfer Satire der Absurdität des Lebens mit den Mitteln des Humors.

Der Kuhhandel
Operette in zwei Akten
Musik von Kurt Weill (1900 - 1950)
Text von Robert Vambery in einer Bearbeitung von Reinhard Palm
Eine Koproduktion mit den Bregenzer Festspielen und der Opera North / Leeds

Premiere am Samstag, 5. Mai 2007
Weitere Vorstellungen: 7., 10., 24. Mai / 11., 20. Juni

Musikalische Leitung: Christoph Eberle
Inszenierung: David Pountney
Bühne und Kostüme: Duncan Hayler
Choreographie: Craig Revel Horwood
Licht: Markus Holdermann
Choreinstudierung: Michael Tomaschek

Besetzung:
Ursula Pfitzner (Juanita Sanches)
Regula Rosin (Juans Mutter / Odette)
Dietmar Kerschbaum (Juan Santos)
Josef Forstner (Emilio Sanchez/Minister von Ucqua)
Wolfgang Gratschmaier (Ximinez)
Carlo Hartmann (Präsident Mendez)
Rolf Haunstein (General Garzia Conchaz)
Michael Kraus (Mr. Jones)


Auf einer idyllischen karibischen Insel leben die Völker der beiden Nachbarstaaten Ucqua und Santa Maria friedlich neben- und miteinander. Juan und Juanita aus Santa Maria zum Beispiel sind arm, aber glücklich, denn Juanita hat zwar keine Mitgift, doch Juan hat eine Kuh, und das reicht fürs erste zum Heiraten. Die Idylle wird jäh unterbrochen, als der Präsident des Landes plötzlich eine „Wohlfahrts-steuer“ erlässt, um dubiose Waffengeschäfte zu finanzieren. Juan muss, um die Steuer aufzubringen, seine Kuh verkaufen, und die Hochzeit mit Juanita muss verschoben werden. Kurt Weills unterhaltsame Operette entstand 1934 im Pariser Exil.

„Weill und sein Librettist Robert Vambery hatten bereits eine Welt erfahren, die unmenschlich genug war, sie aus ihrem Heim und ihrem Land zu vertreiben. Und doch zeigt uns dieses Stück mit seinen berührenden und eindringlichen Melodien und seinen Momenten messerscharfer Satire, dass die Komödie manchmal die einzige Lösung für eine Situation ist, die zu ernst ist, um darüber zu weinen. Manch einer glaubt, die Operette wegen ihrer scheinbaren Absurdität und Vulgarität verachten zu dürfen. Wie auch immer, alle wahren Künstler haben erkannt, dass die Komödie die schwierigste Disziplin von allen ist, und auch wir glauben, dass die große Tradition der Operette nicht zu Kitsch und träger Routine verkommen darf. Die Operette hält der Absurdität der Welt ein verzerrtes Spiegelbild vor: eine schmerzliche Realität, mit der wir täglich konfrontiert werden. Der ansteckende Humor und Mut eines Künstlers wie Kurt Weill zeigt uns, dass unsinniges Gelächter die Art des einfachen Mannes sein kann, seine Welt zu meistern. Es ist ein überschwänglicher Ausdruck unserer Freiheit als menschliche Lebewesen - eine Verweigerung, sich dem wahren Unsinn zu beugen, den unsere finanziellen und politischen Herrscher uns manchmal gerne glauben machen wollen!“ (David Pountney)

Kurzeinführung vor jeder Vorstellung.

Karten: Euro 19,- bis 70,-
75% Ermäßigung für Kinder