Im weißen Rössl


Josef E. Köpplingers Inszenierung entführt das Publikum auf eine Reise durch die emotionalen und geographischen Höhen und Tiefen des Salzkammerguts.

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„Da steht das Glück vor der Tür!“

"Im weißen Rössl" - Premiere am 6. September 2015


Im Hotelgasthof „Weißes Rössl“ tummelt sich eine illustre Gesellschaft zur Sommerfrische. Doch in der wonnigen Kulisse des Salzkammerguts brodelt es gewaltig: Da wird nicht nur heftig geflirtet und geturtelt – die amourösen Irrungen und Wirrungen rund um die resche Rössl-Wirtin Josepha Vogelhuber und den in sie verliebten Kellner Leopold werden auch noch von den Rivalitäten zweier Unterwäsche-Fabrikanten überschattet. Ob da am Ende seine Majestät, Kaiser Franz Joseph, helfen und den Liebesknoten entwirren kann?

Vom Lustspiel zum Singspiel
Oscar Blumenthal schrieb das Stück vom liebenden Oberkellner und der resoluten Rössl-Wirtin 1896 in seiner Villa nahe der Stadt Bad Ischl. Für den Berliner war das Salzkammergut eine zweite Heimat, hier hatte er – laut eigenen Worten – „stets die besten Schaffensphasen“. Inspirieren ließ er sich für das romantische Lustspiel von den Liebeleien und Eifersüchteleien in der Ischler Gesellschaft der Jahrhundertwende. Die Handlung siedelte Blumenthal im ehemaligen Gasthaus „Zum Weißen Rössl“ im Ischler Ortsteil Lauffen an, wo er selbst gern gesehener Gast war. Erst Jahrzehnte später wurde das Stück unter der musikalischen Leitung von Ralph Benatzky vertont und als Revue-Operette adaptiert. Die Handlung verlegte man an den Wolfgangsee, uraufgeführt wurde das „Singspiel in 3 Akten“ von Erik Charell am 8. November 1930 im Großen Schauspielhaus Berlin. Die Premiere war ein Sensationserfolg, der binnen kurzer Zeit die Welt eroberte. Seither galoppiert das Rössl mit großem Erfolg rund um den Globus.

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SAISON 2015/2016

Zusammenfassung des Pressegesprächs

 

Seit dem Amtsantritt der Direktion Robert Meyer im September 2007 wurden an der Volksoper 76 Premieren herausgebracht und rund 2.300 Vorstellungen gespielt. Am 15. April 2015 hat Bundesminister Dr. Josef Ostermayer im Rahmen einer Pressekonferenz die Verlängerung der Direktion Robert Meyer um weitere fünf Jahre bekannt gegeben. „Ich bin stolz darauf, dass es uns in den vergangenen acht Jahren gelungen ist, das Haus zu stabilisieren und das Profil der Volksoper als lebendiges und vielseitiges Musiktheater in Wien zu schärfen. Es liegen noch viele spannende Jahre vor uns und ich freue mich darauf, den eingeschlagenen Erfolgskurs gemeinsam mit meinem Team bis Juni 2022 fortzusetzen“, so Robert Meyer.

Der Spielplan der Saison 2015/16 umfasst acht Premieren, vier Wiederaufnahmen und 19 Repertoirestücke. Der Wolfgangsee ("Im weißen Rössl"), Wien zur Kongress-Zeit ("Der Kongress tanzt"), Krakau ("Der Bettelstudent"), ein mittelalterliches Bagdad ("Kismet") und ein fernes mythisches Russland ("Fürst Igor"), zweimal Sevilla ("Don Giovanni" und "Der Mann von La Mancha") und eine märchenhafte Winterwelt ("Die Schneekönigin") – das sind die Orte, wohin die Neuproduktionen der kommenden Spielzeit entführen.

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Die Hochzeit des Figaro

Premiere am 25. November 2012


Die erste Opernpremiere der Saison 2012/2013 am 25. November 2012 gilt einer der größten Komödien der Operngeschichte: Wolfgang Amadeus Mozarts „Die Hochzeit des Figaro“. Die mittlerweile vierte Neuinszenierung an der Volksoper liegt in den bewährten Händen von Marco Arturo Marelli, der dieses Werk hier bereits 1989 erarbeitete.

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SAISON 2012/2013

Zusammenfassung des Pressegesprächs


Mit der Saison 2012/13 wird die Volksoper ein weiteres Mal ihrem Ruf als vielfältigstes Musiktheater Wiens gerecht!

Zwei Operetten-, vier Opern-, eine Musical- und drei Ballettpremieren sowie zahlreiche Wiederaufnahmen und Sonderveranstaltungen sowie ein reichhaltiges Repertoire garantieren auch in der kommenden Spielzeit anregende Musiktheaterabende.

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Das Wundertheater / Der Bajazzo

Premiere am Samstag, 31. März 2012, 19:00 Uhr


Hans Werner Henzes Einakter „Das Wundertheater“ und Ruggero Leoncavallos veristische Oper „Der Bajazzo“ – zwei Werke, die auf unterschiedliche Weise die Frage nach Spiel, Realität und „Wahrheit“ auf dem Theater stellen – sind ab 31. März erstmals in dieser ungewöhnlichen Kombination an der Volksoper zu erleben. Thomas Schulte-Michels, Nestroy-Preisträger 2011 für die beste Ausstattung bei „Herr Puntila und sein Knecht Matti“ am Wiener Volkstheater, zeichnet gemeinsam mit der Kostümbildnerin Tanja Liebermann für die Neuinszenierung verantwortlich. Das Volksopernorchester wird von Gerrit Prießnitz („Das Wundertheater“) und Enrico Dovico („Der Bajazzo“) geleitet.

Premiere am Samstag, 31. März 2012, 19:00 Uhr
Weitere Vorstellungen: 5., 13., 15., 18., 23. und 25. April 2012

 

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Die spinnen, die Römer!

Premiere am 17. Dezember 2011


Sein ungeheures Talent als Textautor stellte Broadway-Legende Stephen Sondheim (*1930) zunächst mit „West Side Story“ (Leonard Bernstein) und „Gypsy“ (Jule Styne) unter Beweis. 1962 schrieb er erstmals Musik und Text zu einem Musical: „Die spinnen, die Römer!“ im englischen Original unter dem Titel „A Funny Thing Happened on the Way to the Forum“ bekannt, wurde sein größter Triumph. Die auf allen (!) 21 Komödien des Plautus basierende altrömische Farce mit ihrer turbulent-überdrehten Story und umwerfend komischen Songs machten „Forum“ zum Publikumserfolg. Nun kommt „Die spinnen, die Römer!“ als erste Musicalpremiere der laufenden Saison an die Volksoper.

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Konzert der Big Band der Volksoper

Dienstag, 11. Oktober 2011, 20:00 Uhr


„Some Like It Different” – bekannte Melodien jazzig interpretiert

Wenn der Altweibersommer vorbei ist und der Herbst sich von seiner kalt-nassen Seite zeigt, heizt die Big Band der Volksoper so richtig ein. Unter dem Motto „Some Like It Different“, abgeleitet von Billy Wilders Komödienhit „Some Like It Hot“, steht das diesjährige Konzert der Volksopern-Big Band. Grundkonzept der neugegründeten Big Band ist, wie Trompeter Lorenz Raab verrät, Musik, die dem Volksopernpublikum bekannt ist, neu erklingen zu lassen. So sind u. a. beliebte Melodien und Ohrwürmer wie die „Fledermaus-Ouvertüre“, der „Radetzky-Marsch“ oder auch der „Donauwalzer“ im Arrangement von Mathias Rüegg vom Vienna Art Orchestra zu hören. Weiters stehen Arrangements von „The Way You Make Me Feel“ oder auch „Lippen schweigen“, gesungen von Stars wie Sandra Pires, Sigrid Hauser und Wolfgang Gratschmaier auf dem Programm dieses abwechslungsreichen Abends.

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Salome

Premiere am Samstag, 15. Oktober 2011, 19:00 Uhr

„Wie schön ist die Prinzessin Salome heute nacht!“

Freuen Sie sich mit uns auf die Neuproduktion von Richard Strauss’ „Salome“, der ersten Opernpremiere der Spielzeit 2011/2012. Rief vor einem Jahrhundert Salomes „Sinnlichkeit“ noch die Verfechter der „Sittlichkeit“ auf den Plan – gilt die dritte Oper von Strauss, die auf einem Drama des Skandalschriftstellers Oscar Wilde fußt, heute als eines der epochemachenden Meisterwerke des Musiktheaters. Wussten Sie, dass Richard Strauss am 9. April 1911 eben jenen Einakter an der Volksoper dirigierte? Am 15. Oktober 2011, rund 100 Jahre später, feiert „Salome“ in der Inszenierung der jungen deutsch-französischen Regisseurin Marguérite Borie an der Volksoper Premiere.  „Eine ‚Salome’ der anderen, ja besonderen Art“ – so lobte die Kritik Marguérite Bories Inszenierung der Strauss-Oper in Monte-Carlo im vergangenen Februar. Nun wird diese Produktion an die Volksoper übernommen, als dritte „Salome“-Premiere unseres Hauses (nach 1910 und 1944) und erste Wiener Neuinszenierung des Werkes seit fast vier Jahrzehnten.
Premiere am Samstag, 15. Oktober 2011, 19:00 Uhr
Weitere Vorstellungen am 18. Oktober, 4., 8., 13., 16., 20., 23. und 27. November 2011

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Der Mantel / Gianni Schicchi

Premiere am Samstag, 26. Februar 2011

Auf höchst unterschiedliche Weise offenbart sich Puccinis Erfindungskraft in den beiden Einaktern "Der Mantel" und "Gianni Schicchi", deren Premiere am 26. Februar stattfindet. Düster ist das Szenario in dem blutrünstigen Eifersuchtsdrama "Der Mantel", das auf einem alten Schleppkahn auf der Seine spielt. In der turbulenten Komödie "Gianni Schicchi" hingegen wird das Sterbebett eines reichen Florentiners zur Spielwiese für einen von Ironie und grotesken Einfällen durchzogenen Erbschaftsstreit.

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Rusalka

Premiere: 23. Oktober 2010

Die Proben zu Antonín Dvoráks Märchenoper „Rusalka", einer spätromantisch-fantastische Märchenparabel, in der Natur und Künstlichkeit, Traum und Realität, Liebe und Leidenschaft unversöhnlich einander gegenüber stehen, haben begonnen!

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