Axel an der Himmelstür

Für Ralph Benatzkys Operette kehrte Regisseur Peter Lund an die Volksoper zurück und landete einen großen Premierenerfolg!

Vorstellungen bis 5. Jänner 2017 mehr

In Holly-Holly-Hollywood…

"Axel an der Himmelstür" - Premiere am 17. September 2016


Zum Saisonauftakt am 17. September bringt die Volksoper mit Ralph Benatzkys Axel an der Himmelstür einen Hauch von Hollywood nach Wien. 80 Jahre nach der Uraufführung kommt die Geschichte rund um den Möchtegern-Reporter Axel, der seine große Chance hinter einer Story über den Kinostar Gloria Mills wittert, erstmals auf die Bühne der Volksoper. Die Hauptrolle der exzentrischen Hollywoodgöttin Gloria Mills gestaltet Bettina Mönch, Andreas Bieber heftet sich als Reporter Axel Swift an ihre Fersen. Die Regie liegt in den bewährten Händen von Peter Lund, Lorenz C. Aichner steht am Pult des Volksopernorchesters.

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SAISON 2016/2017

Zusammenfassung des Pressegesprächs

 

Zehn Premieren, zwei Wiederaufnahmen und achtzehn Repertoirewerke stehen auf dem Spielplan der Saison 2016/17, darunter zum Saisonauftakt Ralph Benatzkys Erfolgsoperette "Axel an der Himmelstür", Frank Loessers Musical "Wie man Karriere macht, ohne sich anzustrengen", Catalanis Opernrarität "La Wally" und die konzertante Aufführung von Erich Wolfgang Korngolds Meisterwerk "Das Wunder der Heliane" mit Meagan Miller in der Titelrolle.

Mit der Uraufführung von "Vivaldi – Die fünfte Jahreszeit" präsentiert die Volksoper bereits zum zweiten Mal ein Werk von Christian Kolonovits und Angelika Messner. Jacques Offenbachs Oper "Hoffmanns Erzählungen" und Emmerich Kálmáns Operette "Die Zirkusprinzessin" kehren in neuem Gewand auf die Bühne zurück und im Kasino am Schwarzenbergplatz glänzt das Ensemble erstmals in einer zeitgenössischen Opernproduktion – in Manfred Trojahns "Limonen aus Sizilien".Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit den Inszenierungen von "Die Hochzeit des Figaro" und "Der Barbier von Sevilla", beide in rundum erneuerter Besetzung.

Das Ballett zeigt mit der preisgekrönten Choreographie von "Cendrillon (Aschenputtel)" und dem dreiteiligen Ballettabend "Der Feuervogel | Petruschka | Movements to Stravinsky" spannende zeitgenössische Arbeiten.

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"Viva la libertà!"

"Don Giovanni" - Premiere am 14. November 2015


Held oder Antiheld? Täter? Opfer? Skrupelloser Verführer? Faszinierender Frauenheld? Wer ist er, dieser wohl berühmteste Schwerenöter der Musikgeschichte? Was ist das für ein Typ Mann, was fasziniert die Frauen, lässt sie Ruf und Ehre vergessen und sich ihm hingeben? Warum handelt er so? Was treibt ihn dazu? Kaum eine Oper gibt ihren Zuhörern und Interpreten so viele Rätsel auf wie Don Giovanni, kaum eine andere Figur fasziniert und verstört uns zugleich. Nicht umsonst zählt das Meisterwerk aus der Feder Mozarts und seines kongenialen Librettisten Da Ponte um den Frauenverführer, der sein ausschweifendes Draufgängertum mit einer spektakulären Höllenfahrt bezahlt, zu den meistgespielten Werken des Opernrepertoires.

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„Er träumt den unmöglichen Traum“

"Der Mann von La Mancha" - Premiere am 17. Oktober 2015


Vor bald 50 Jahren, am 22. November 1965, wurde The Man of La Mancha in New York uraufgeführt. Jedoch nicht am Broadway, wie ursprünglich geplant, sondern an einer kleinen Off-Bühne im Greenwich Village, dem Anta Washington Square Theatre. An den Erfolg der naiven Fabel vom verwirrten Ritter als Musicalheld wollte anfangs niemand so richtig glauben – den meisten erschien das Musical, in dem es um echte Werte, den Sieg von Anstand, Wahrheit und Mitgefühl geht, zu intellektuell, und so kam das Stück erst drei Jahre später, im März 1968, endlich auch an den Broadway. Da war selbst Wien New York um einen Schritt voraus: Noch im Jänner 1968, also zwei Monate vor der offiziellen Broadway-Premiere, wurde Der Mann von La Mancha im Theater an der Wien erstmals in deutscher Sprache aufgeführt. Auch in Wien reüssierte das Singspiel von Dale Wasserman, das mit der Musik von Mitch Leigh und Liedertexten von Joe Darion auf der ganzen Welt innerhalb kürzester Zeit zum Publikumsrenner avanciert war.

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„Da steht das Glück vor der Tür!“

"Im weißen Rössl" - Premiere am 6. September 2015


Im Hotelgasthof „Weißes Rössl“ tummelt sich eine illustre Gesellschaft zur Sommerfrische. Doch in der wonnigen Kulisse des Salzkammerguts brodelt es gewaltig: Da wird nicht nur heftig geflirtet und geturtelt – die amourösen Irrungen und Wirrungen rund um die resche Rössl-Wirtin Josepha Vogelhuber und den in sie verliebten Kellner Leopold werden auch noch von den Rivalitäten zweier Unterwäsche-Fabrikanten überschattet. Ob da am Ende seine Majestät, Kaiser Franz Joseph, helfen und den Liebesknoten entwirren kann?

Vom Lustspiel zum Singspiel
Oscar Blumenthal schrieb das Stück vom liebenden Oberkellner und der resoluten Rössl-Wirtin 1896 in seiner Villa nahe der Stadt Bad Ischl. Für den Berliner war das Salzkammergut eine zweite Heimat, hier hatte er – laut eigenen Worten – „stets die besten Schaffensphasen“. Inspirieren ließ er sich für das romantische Lustspiel von den Liebeleien und Eifersüchteleien in der Ischler Gesellschaft der Jahrhundertwende. Die Handlung siedelte Blumenthal im ehemaligen Gasthaus „Zum Weißen Rössl“ im Ischler Ortsteil Lauffen an, wo er selbst gern gesehener Gast war. Erst Jahrzehnte später wurde das Stück unter der musikalischen Leitung von Ralph Benatzky vertont und als Revue-Operette adaptiert. Die Handlung verlegte man an den Wolfgangsee, uraufgeführt wurde das „Singspiel in 3 Akten“ von Erik Charell am 8. November 1930 im Großen Schauspielhaus Berlin. Die Premiere war ein Sensationserfolg, der binnen kurzer Zeit die Welt eroberte. Seither galoppiert das Rössl mit großem Erfolg rund um den Globus.

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SAISON 2015/2016

Zusammenfassung des Pressegesprächs

 

Seit dem Amtsantritt der Direktion Robert Meyer im September 2007 wurden an der Volksoper 76 Premieren herausgebracht und rund 2.300 Vorstellungen gespielt. Am 15. April 2015 hat Bundesminister Dr. Josef Ostermayer im Rahmen einer Pressekonferenz die Verlängerung der Direktion Robert Meyer um weitere fünf Jahre bekannt gegeben. „Ich bin stolz darauf, dass es uns in den vergangenen acht Jahren gelungen ist, das Haus zu stabilisieren und das Profil der Volksoper als lebendiges und vielseitiges Musiktheater in Wien zu schärfen. Es liegen noch viele spannende Jahre vor uns und ich freue mich darauf, den eingeschlagenen Erfolgskurs gemeinsam mit meinem Team bis Juni 2022 fortzusetzen“, so Robert Meyer.

Der Spielplan der Saison 2015/16 umfasst acht Premieren, vier Wiederaufnahmen und 19 Repertoirestücke. Der Wolfgangsee ("Im weißen Rössl"), Wien zur Kongress-Zeit ("Der Kongress tanzt"), Krakau ("Der Bettelstudent"), ein mittelalterliches Bagdad ("Kismet") und ein fernes mythisches Russland ("Fürst Igor"), zweimal Sevilla ("Don Giovanni" und "Der Mann von La Mancha") und eine märchenhafte Winterwelt ("Die Schneekönigin") – das sind die Orte, wohin die Neuproduktionen der kommenden Spielzeit entführen.

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Die Hochzeit des Figaro

Premiere am 25. November 2012


Die erste Opernpremiere der Saison 2012/2013 am 25. November 2012 gilt einer der größten Komödien der Operngeschichte: Wolfgang Amadeus Mozarts „Die Hochzeit des Figaro“. Die mittlerweile vierte Neuinszenierung an der Volksoper liegt in den bewährten Händen von Marco Arturo Marelli, der dieses Werk hier bereits 1989 erarbeitete.

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SAISON 2012/2013

Zusammenfassung des Pressegesprächs


Mit der Saison 2012/13 wird die Volksoper ein weiteres Mal ihrem Ruf als vielfältigstes Musiktheater Wiens gerecht!

Zwei Operetten-, vier Opern-, eine Musical- und drei Ballettpremieren sowie zahlreiche Wiederaufnahmen und Sonderveranstaltungen sowie ein reichhaltiges Repertoire garantieren auch in der kommenden Spielzeit anregende Musiktheaterabende.

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Das Wundertheater / Der Bajazzo

Premiere am Samstag, 31. März 2012, 19:00 Uhr


Hans Werner Henzes Einakter „Das Wundertheater“ und Ruggero Leoncavallos veristische Oper „Der Bajazzo“ – zwei Werke, die auf unterschiedliche Weise die Frage nach Spiel, Realität und „Wahrheit“ auf dem Theater stellen – sind ab 31. März erstmals in dieser ungewöhnlichen Kombination an der Volksoper zu erleben. Thomas Schulte-Michels, Nestroy-Preisträger 2011 für die beste Ausstattung bei „Herr Puntila und sein Knecht Matti“ am Wiener Volkstheater, zeichnet gemeinsam mit der Kostümbildnerin Tanja Liebermann für die Neuinszenierung verantwortlich. Das Volksopernorchester wird von Gerrit Prießnitz („Das Wundertheater“) und Enrico Dovico („Der Bajazzo“) geleitet.

Premiere am Samstag, 31. März 2012, 19:00 Uhr
Weitere Vorstellungen: 5., 13., 15., 18., 23. und 25. April 2012

 

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Die spinnen, die Römer!

Premiere am 17. Dezember 2011


Sein ungeheures Talent als Textautor stellte Broadway-Legende Stephen Sondheim (*1930) zunächst mit „West Side Story“ (Leonard Bernstein) und „Gypsy“ (Jule Styne) unter Beweis. 1962 schrieb er erstmals Musik und Text zu einem Musical: „Die spinnen, die Römer!“ im englischen Original unter dem Titel „A Funny Thing Happened on the Way to the Forum“ bekannt, wurde sein größter Triumph. Die auf allen (!) 21 Komödien des Plautus basierende altrömische Farce mit ihrer turbulent-überdrehten Story und umwerfend komischen Songs machten „Forum“ zum Publikumserfolg. Nun kommt „Die spinnen, die Römer!“ als erste Musicalpremiere der laufenden Saison an die Volksoper.

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