Repertoire

火曜日
16.10.2012

Salome

オペラ Richard Strauss

Volksoper Wien

火曜日 16. 10. 2012
開演時間: 20.00 Uhr

その他の公演日程
上演時間: 1 hour 45 分

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The theatre censor forbade Gustav Mahler from including "Salome" in the Hofoper programme. The first Viennese production of the work therefore took place in 1910 at the Volksoper, where the opera now returns 101 years later. At that time "Salome", which was based on Oscar Wilde’s play, offended ideas of "morality". Today, the third opera by the Bavarian master composer is regarded as an epochal masterpiece of music theatre.

Mit deutschen Übertiteln

Pressestimmen

Immerhin war – von einem Gastspiel im Volkstheater abgesehen – die Volksoper jenes Haus, an dem „Salome“ in Wien erstmals herausgekommen ist. Aber 2011? Muss die Volksoper da unbedingt „Salome“ spielen? Müssen nicht. Doch – und das ist die positive Erkenntnis nach der Premiere – sie kann es. (KURIER)

Die Volksoper zeigt jetzt eine Inszenierung, die einen anderen, spezifisch weiblichen Blick auf das Geschehen wirft. Die deutsch−französische Regisseurin Marguerite Borie verzichtet auf eine örtliche oder zeitliche Festlegung und die im Text erwähnten Requisiten, bevorzugt bis hin zum abgeschlagenen Haupt des Jochanaan Stilisierungen. (Kleine Zeitung)

„Salome“ ist eine echte Herausforderung an das Haus am Währinger Gürtel, die in fast allen Partien mit Ensemblemitgliedern bestritten werden kann. (Ö1, Kultur aktuell)

… dass wir eine Inszenierung erlebten, die für unseren Geschmack einfach perfekt ist. […] Bezüglich der Gesangssolisten muss man der Volksoper ein ganz großes Kompliment machen. […] Viel Zustimmung hat es am Premierenabend für die Sänger und überwiegend wohlwollende Anerkennung für das leitende Team gegeben. (Der Neue Merker)

Die Premierenbesetzung hatte ansprechendes, durchaus hohes Niveau. Wolfgang Ablinger−Sperrhacke war ein fiebriger Herodes, Irmgard Vilsmaier war eine gehässige Herodias. Imposant war der Auftritt von Sebastian Holecek als Jochanaan. […] Die Gruppe der geifernden Juden deckte das Ensemble gut ab. Im Zentrum aber stand Annemarie Kremer, die sich die Partie der Salome in Stimme und Darstellung hervorragend einverleibt hatte und die Wandlungen vom trotzigen Kind hin zur psychisch entgrenzten Persönlichkeit glaubhaft gestaltete. (Salzburger Nachrichten)

Mit gemischten Gefühlen ging man in die Premiere und wurde angenehm überrascht. […] Auch musikalisch hatte der Abend viel zu bieten. Roland Böer bewog das Volksopernorchester zu einem beachtlichen Spiel. […] Selbst die Nebenrollen waren gut besetzt, allen voran Martina Mikeli? als stimmgewaltige(r) Page der Herodias. Fein auch die beiden Nazarener (Stefan Cerny und Anton Graner), Jörg Schneider war ein ordentlich schmachtender Narraboth. Damit hat die Volksoper Wien eine ansehnliche „Salome“ auf die Beine gestellt. (OÖ Nachrichten)

Annemarie Kremer ist imposant als übersensibles, sich aus der Wirklichkeit verabschiedendes Geschöpf. (Der Standard)

An der Wiener Volksoper war gestern Abend Premiere von „Salome“ von Richard Strauss. Die Oper aus dem Jahr 1905 war übrigens kurz nach ihrer Entstehung in London und New York vorübergehend sogar verboten, weil Musik und Szenerie für die Zeitgenossen zu drastisch waren. Heute ist das Werk ein Klassiker, bejubelt gestern an der Volksoper. Jede Menge Applaus für das gesamte Ensemble rund um Hauptdarstellerin Annemarie Kremer und Regisseurin Marguerite Borie. Auf einer fast leeren Bühne erzählen sie das wohl schrillste Liebesdrama aller Zeiten. Es endet mit Salomes Bitte um den Kopf des Propheten Jochanaan. Salomes Schleiertanz bleibt züchtig, Jochanaans abgetrennter Kopf in Mullbinden verpackt. Und auch sonst verzichtet die Produktion auf jeden vordergründigen Effekt. An der Volksoper wird die Richard Strauss Oper zum Seelendrama, das ganz von der Leistung der Darsteller lebt.
„Diese Aufführung ist lebendig, sie ist packend und geht zu Herzen. Das liegt vor allem an der charismatischen Hauptdarstellerin Annemarie Kremer, ein wahres Energiebündel, die mit ihrer ausdrucksstarken Stimme das Publikum tief in diese ebenso abstoßende wie faszinierende Liebesgeschichte hineinzieht. Auch wenn das Orchester etwas schwerfällig ist und die eine oder andere Szene noch hakt, der Volksoper ist eine eindrückliche Aufführung der Salome gelungen.
(Zeit im Bild, ORF, Peter Schneeberger)

Sebastian Holecek überzeugt als Jochanaan mit dunkel orgelnder Stimme und missionarischem Eifer. Jörg Schneider singt den Narraboth, der seinen Freitod aus Liebe zu Salome glaubhaft gestaltet. Martina Mikeli? ist ein solider Page. Verlässlich das Juden−Quintett, die beiden Nazarener, Soldaten und der Cappadocier. (Kronen Zeitung)

[…] verkörpert Annemarie Kremer alle Sprunghaftigkeit der Protagonistin mit katzenartiger Geschmeidigkeit und stimmlicher Präsenz. […] Ebenso wie diese hinter die Oberfläche des Stücks blickende Deutung war die Produktion auch musikalisch bis hin zu den kleineren Partien einschließlich des Pagen (Martina Mikeli?) oder des Narraboth (Jörg Schneider) mehr als respektabel.
(Neue Zürcher Zeitung)

Annemarie Kremer debütierte als „Salome“ in der Volksoper mit energischer Intensität nicht als Männerfantasie, sondern als verzogene Prinzessin und zierliche Power−Frau, die dem Hofleben entkommen will. […] Dieser erste Opernwurf zwischen Erotik und Dekadenz von Richard Strauss, 1910 in Wien uraufgeführt, macht mit allem sehenswerte Figur. In der „reduzierten“, dennoch höllisch schweren Orchesterfassung toll gespielt, ist die Oper immer noch sehr hörenswert.
(Der Falter)

Die Inszenierung der Marguerite Borie an der Volksoper ist moderne wie notwendige Zäsur mit überholten „Mann herrscht, Frau tanzt oder intrigiert“ zelebrierenden Salome−Inszenierungen. […] Mit dieser Salome besitzt die Volksoper ein starkes, modernes Repertoirestück. Das Publikum feierte die […] die klischeebrechende – Salome−Premiere ungewöhnliche lange und lautstark. Das großartige Sängerensemble, allen voran Sebastian Holecek, räumte überwiegend ab.
(IOCO, Kultur im Netz)

Packend, wie Annemarie Kremer nicht nur diese Szene gestaltet, sondern den Abend über die anspruchsvollen gestischen wie vokalen Anforderungen der Titelpartie erfüllt. Noch dazu in einer Umgebung, die kaum Wünsche offenlässt. Denn Wolfgang Ablinger−Sperrhacke gab einen wortdeutlich deklamierenden, schließlich seine Machtlosigkeit einbekennenden Herodes, Irmgard Vilsmaier eine bewusst im Hintergrund bleibende Herodias. Jörg Schneider war ein souveräner Narraboth, Sebastian Holecek ein untadeliger Jochanaan, Martina Mikelic ein vorzüglicher Page. Ideal fügten sich in dieses Ensemble die Darsteller der Juden, der Nazarener, der beiden Soldaten und der von Yasuhi Hirano verkörperte Cappadocier.
(Die Furche)

公演日

09. 2013
24. 火曜日 19:30 チケット キャスト
30. 月曜日 20:00 チケット キャスト
10. 2013
06. 日曜日 19:00 チケット キャスト
09. 水曜日 19:30 チケット キャスト
17. 木曜日 20:00 チケット キャスト

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