Volksoper tierisch
スペシャル
Volksoper Wien火曜日 09. 04. 2013
開演時間: 20.00 Uhr
その他の公演日程
上演時間: 1 hour 45 分, 休憩: 1
Pressestimmen
Ein humorvoller Abend mit dem Hausherren Robert Meyer als Erzähler, begleitet von den Mitgliedern des Volksopernorchesters. Schon Sergej Prokofjews musikalisches Märchen Peter und der Wolf sorgt für viel gute Laune und Kinderlachen. Erst recht zum Schmunzeln ist Alain Ridouts Ferdinand der Stier, der lieber an Blumen richt, als Toreros zu jagen. Und als Zugabe gibts noch Maskenball der Tiere von Karl Valentin. [
] Volksoper tierisch der Nachfolger von Tannhäuser in 80 Minuten ist [
] ein Spaß für die ganze Familie. (Kurier)
Für Junge und jung Gebliebene hat die Wiener Volksoper aus drei Kinderklassikern Peter und der Wolf, Ferdinand, der Stier und Karneval der Tiere einen sehr vergnüglichen Abend zusammengestellt. Zu den vornehmsten Pflichten von Kulturinstituten zählt es, für das Publikum für morgen zu werben. Die Wege dazu sind verschieden. Einen dazu hat in ihrer letzten Premiere die Wiener Volksoper vorgezeigt: Sie verknüpfte Stücke, die immer wieder in Verbindung mit Kindern gebracht werden, zu einem kurzweiligen Abend und setzte dabei auch noch auf drei Klassiker. Die freilich aus sehr unterschiedlichen Gründen entstanden sind. Prokofjew schrieb Peter und der Wolf ausdrücklich für ein Kindertheater, erreicht mit der Finesse, mit der er hier eine Tierparabel ins Allgemeingültige überhöhte, aber rasch auch die Erwachsenen. Wie im Übrigen auch ein weiterer, wenn man so will, Kinderklassiker: Ferdinand, der Stier die Geschichte eines sich an den Blumen erfreuenden Stiers, der auch in der Madrider Arena nicht von seinem Faible abrückt, damit das auf Stierkämpfe abonnierte Publikum enttäuscht, dafür aber sich und seinem Glück treu bleibt. Ein Stück für Violinvirtuosen. Dass dieses Werk Violinvirtuosen, nicht zuletzt Gidon Kremer, gerne im Gepäck führen, hat einen plausiblen Grund: Der englische Komponist Alan Ridout, der mit diesem Werk überlebt hat, hat die vom Amerikaner Munro Leaf erdachte Geschichte für einen virtuosen Geiger und einen nicht minder brillanten Sprecher transkribiert. Eine Herausforderung, der sich in der Volksoper deren Konzertmeisterin Bettina Gradinger und der Direktor des Hausers, der zuvor schon den Sprechpart bei Prokofjews musikalischem Märchen mit Witz und Charme gestaltet hatte, mit Bravour stellten. Was passt besser in dieses sehr spezifische Prokofjew− und Ridout−Umfeld als Camille Saint−Saëns Karneval der Tiere? Und so war es auch. Diese große zoologische Fantasie wieder mit den von Bettina Gradinger geführten Mitgliedern des Volksopernorchesters bildete das Finale dieses selbstverständlich ohne die üblichen Bühnendekorationen auskommenden Abends. Schließlich vermag auch hier der Text Meyer wählte den pointenreichen von Loriot die einzelnen Stationen der Geschichte so anschaulich zu erzählen, dass es einer Szenerie erst gar nicht bedarf. So kann man sich ganz auf Wort und Musik konzentrieren und dabei erkennen, dass dieser Karneval mehr als bloß virtuos servierte Unterhaltung ist. Vielmehr eine Abfolge von ironischen Anspielungen auf Komponistenkollegen, die Saint−Saëns mit deren eigenen Werken karikiert. Womit etwa Offenbaches Cancan plötzlich jeglichen Feuers entkleidet oder Berlioz Elfentanz zur weitaus weniger duftigen Kontrabassnummer wird. Spätestens mit dem einschmeichelnden Cellosolo (souverän Ricardo Bru) der Schwan−Nummer hat alle Selbstironie ein Ende, dem herzhaften Applaus steht nichts mehr im Wege. Robert Meyer gestaltet die Sprechparts in den drei Stücken mit Witz und Charme. (Die Furche)
Seit Mittwoch hat das Haus ein neues "Special". Wobei da nicht Virtuosität, sondern Witz im Vordergrund stehen soll: Robert Meyer, Direktor und Publikumsliebling [
] wendet sich [
] der Artenvielfalt der Natur zu. Vom Musikpersonal seines Hauses begleitet, rezitiert er in "Volksoper tierisch" erst einmal Prokofjews "Peter und der Wolf" und das putzige Pazifisten−Märchen "Ferdinand, der Stier": interessant nicht zuletzt für Eltern, die ihre Rolle als Märchenerzähler einen Abend lang auslagern wollen. Freilich: Seinen beißenden Witz kann der Schauspieler hinter dem Holztisch erst nach der Pause, bei den Loriot−Texten zu Camille Saint−Saëns "Karneval der Tiere", so recht entfalten. Eintönig wirds aber auch davor nicht. Da hat ja auch das Ensemble Schwung, absolviert Bettina Gradinger den (hörbar tückischen) Soloviolin−Part zum "Ferdinand" rasant. Und der Cellist Ricardo Bru lässt den Karnevalsschwan mit bestrickender Lyrik schwimmen: Chapeau. (Wiener Zeitung)
Musikalischer Streifzug durch die Tierwelt. Robert Meyer lädt zu einer tierischen Tour: Mit Volksoper tierisch bittet er zur Reise durch die Welt sinfonischer Märchen wie Prokofjews Peter und der Wolf, Alain Ridouts Ferdinand der Stier und Camille Saint−Saëns "Karneval der Tiere". Für Unterhaltung und Fröhlichkeit ist gesorgt! (Kronen Zeitung)
Robert Meyer bringt mit Volksoper tierisch einen ganzen Zoo für Kinder und Erwachsene auf die Bühne. Das animalische Spektakel kam gut an. Wirkungsvoll ist die Art in derer er die Texte liest. Als Robert Meyer nach der Pause den Karneval der Tiere vortrug, war in der Volksoper [
] lautes Kinderlachen zu hören. Dort las der Direktor des Hauses und renommierte Schauspieler am Mittwoch drei tierische Geschichten: Peter und der Wolf, Ferdinand, der Stier und Der Karneval der Tiere. Begleitet wurde er vom Orchester der Volksoper Wien. [
] Die Bewegungen der Tiere werden vom Orchester akustisch dargestellt, während Meyer den Text liest und die Rollen spielt. Besonders witzig ist der Text des erst kürzlich verstorbenen deutschen Humoristen Loriot. Der auffällig nackte Mehlwurm, und die nicht mehr ganz junge Waldameise sind nur zwei von vielen Tieren in der Arena des Karnevals der Tiere. Mit ihnen lauschen wir dem Gebrüll der Löwen, dem Traben der wilden Esel und dem Picken der Hühner: Die Handlungen der Tiere werden von Streichern und Hörnern, von Bässen und Trommeln zu Klangkulissen geformt und dadurch fühl− und greifbar. [
] Wirkungsvoll ist auch die Art, in der Robert Meyer die Texte liest und mit den Figuren lebt: mit der vom Wolf verschlungenen Ente, dem von der Hummel in den Po gestochenen Stier. Er selbst und seine Darbietung durch Meyer und das Volksopernorchester wurden mit reichem Applaus belohnt.
(Die Presse)
Tierisch, amüsant und unterhaltsam präsentierte sich gestern die Volksoper. Ein zoologischer, musikalischer Einblick in die Werke von Sergej Prokofjew, Alain Ridout und Camille Saint−Saéns für Jung und Alt wie schön kann Unterhaltung sein! Wie großartig ist Robert Meyer als Erzähler, in der Zusammenarbeit mit dem Volksopernorchester unter der Leitung von Bettina Gradinger (1.Violistin). Hier steht Erzählung und Musik harmonisch im Einklang, und Prokofjews Peter und der Wolf verdeutlichen den Humor des Komponisten in besonderem Maße. [
] Hier erklingt jedes Tier, ob Wolf, Hund, Katze, Vögelchen, Biene und Schmetterling instrumentell, im Einklang mit der Intonation des Märchentextes lebendig und visuell, wo man in den einzelnen Tonsätzen das Flötenvögelchen durch die Luft fliegen sieht, den Wolf heulend, die Katze miauend, die Biene summend und den Schmetterling flatternd. Es ist ein unbeschreiblich schönes Werk, das die Phantasie der Kinder und auch der Erwachsenen anregt. Aber auch Alain Ridouts Ferdinand der Stier ist ein weiteres phänomenales Werk, das musikalisch als auch textlich (Munro Leaf) im wahrsten Sinne des Wortes glücklich macht. Ich sitze so gern auf der Wiese, ganz still− und beschnuppere die Blumen so heißt es wörtlich, und was kann Tier, und auch Mensch glücklicher machen, als die Natur zu genießen, als sich von der kämpferischen Seite zu zeigen, dass nur unnötiges Blutvergießen fordert. Beide Werke interpretieren nicht nur seinen musikalischen Reiz, sondern ergeben auch von der Aussage her einen psychologischen und philosophischen Sinn. Was ist gut und was ist böse, und was macht wirklich glücklich, nämlich die Besonnenheit und Bescheidenheit. Als weiteres tierisches Werk offerierte man von erregender Einmaligkeit Der Karneval der Tiere von Camille Saint Saéns (Text von Loriot). Auch hier wird auf unvergleichbaren Humor gesetzt. Wo das Gebrüll der Löwen, der sterbende Schwan der tanzenden Elefantendame, der Cancan der Schildkröte doch so manches Kinderherz zum Lachen brachte. Doch was wären alle diese tierischen musikalischen Werke ohne ihre Interpreten? Doch Robert MEYER ist ein Garant für gutes und humorvolles Unterhaltungstheater, und so zeigte er auch hier alle Facetten seines schauspielerischen Könnens. In seiner unverkennbaren deutlichen Interpretation ist er einzigartig in Mimik, Gestik und Spiel. An diesem Abend stand auch dem Orchester die Freude am Spiel im Gesicht geschrieben. Denn was kann es Schöneres geben, als seiner großen zoologischen Fantasie freien Lauf zu lassen, um die hüpfenden und tirilierenden, brüllenden, quietschenden, wiehernden Viechereien musikalisch umzusetzen. Zu erwähnen wären noch Gabriele Andel (1.Klavier), Eric Machanic (2.Klavier), Bettina Gradinger (1.Violine), Johannes Theissing (2.Violine), Peter Sagaischek (Viola), Ricardo Bru (Violoncello), Gerhard Muthspiel (Kontrabass), Birgit Ramsel (Flöte), Helmut Hödl (Klarinette) und Xylophon und Vibraphon Florian Klinger und Manfred Radner. Großer Beifall von Seiten des Publikums, und nach Standing Ovations gab Robert Meyer noch Tierisches von Karl Valentin zum Besten.
(Der Neue Merker, Manuela Miebach)
Vor der Volksoper locken rosarote Flamingos im Haus ist es der Herr Direktor Robert Meyer höchstpersönlich, der mit populären Gassenhauen wie Peter und der Wolf von Sergej Prokofjew oder Der Karneval der Tiere von Camille Saint−Saens aufwartet. Und so sieht man das Stammpublikum zumeist in Begleitung der Kinder oder schon gar der Enkel bei der Premiere. [
] Selten hat man einen so unbeschwerten, heiter−gelösten und grundmusikalischen Abend im Haus am Währinger−Gürtel erlebt. Ohne jeden szenischen Anspruch beweist der beliebte Burgschauspieler und Hausherr als Rezitator seine gestalterische Vielseitigkeit neben Peter und der Wolf [
] und Karneval der Tiere nach Texten von Loriot gibt es noch das köstliche Ferdinand der Stier für Sprecher und Violine von Alain Ridout zu einem poetischen Text von Munro Leaf. Die Violine wird dann von der Stimmführerin des Volksopern−Orchesters Bettina Gradinger bedient. Und als Zugabe wird gar Karl Valentin mit dem Maskenball der Tiere strapaziert. Bleibt als Zusammenfassung: wer genügend Phantasie hat und sich mit dem Klang der Instrumente befassen will, der kommt an diesem Volksopern−light−Abend voll auf seine Rechnung [
] Witz, Ironie und Bildung als spielerisches Lernen. (Der Neue Merker, Peter Dusek)
公演日
キャスト
- ErzählerRobert Meyer
- SoloviolineBettina Gradinger
- KlavierGabriele Andel
- KlavierEric Machanic
- und Orchester der Volksoper Wien


