Spielplan

Samstag
19.03.2016

Fürst Igor

Oper

Volksoper Wien

Samstag 19. März 2016
Beginn: 19:00 Uhr

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Dauer: 2 Stunden 45 Minuten, Pausen: 1

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Alexander Borodin hat ein Vierteljahrhundert an seiner einzigen Oper gearbeitet und sie nicht vollenden können. Der Torso wurde von Alexander Glasunow vervollständigt. Gewaltige Chorszenen, die Polowetzer Tänze sowie fein gestaltete Hauptcharaktere – der Zauderer Igor, der Gewaltmensch Galitzky, der Machtpolitiker Kontschak, die Wendehälse Skula und Jeroschka – machten Fürst Igor zur wichtigsten russischen Nationaloper nach Boris Godunow.

Werkeinführung eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Galerie-Foyer.

In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln

Werkbeschreibung

„Da blickte Igor suchend zur klaren Sonne auf …“ So beginnt Rainer Maria Rilkes Übertragung des altrussischen Igor-Liedes, das den 1185 unternommenen Feldzug des Fürsten Igor Swjatoslawitsch von Sewersk gegen die Polowetzer schildert. Igor lässt seine Frau Jaroslawna zurück, zieht mit seinem Sohn Wladimir in den Kampf und wird vom Khan Kontschak gefangengenommen. Währenddessen übt Igors Schwager Galitzky daheim ein Schreckensregiment aus. Wladimir verliebt sich in Kontschakowna, die Tochter des Khans, und bleibt bei den Polowetzern zurück, als der Vater aus der Gefangenschaft flieht. Mit dem Jubel des Volkes über die Heimkehr des Fürsten klingt die Oper aus … aber besteht wirklich Grund zum Jubel?

Pressestimmen

"Mit der Neuproduktion von Alexander Borodins 'Fürst Igor' hat sich die Volksoper selbst übertroffen." (Peter Jarolin, Kurier)


"In der Titelpartie ist Sebastian Holecek eine stimmlich mächtige Erscheinung, der die Pfundnoten, die die Gesangslinien des Stücks prägen, am gewichtigsten auszustatten vermag." (Daniel Ender, Der Standard)


"In der Volksoper trat ein überzeugendes Ensemble unter Alfred Eschwé an. Er führt das Volksopernorchester straff, sicher, mit Freude am effektvollen Kolorit, an Intensität und feinen lyrischen Momenten." (Karlheinz Roschitz, Kronen Zeitung)


"Gesungen wird vorzüglich. Neben Sebastian Holecek (er ist der Idealtypus dieses russischen Fürsten) überzeugt Soran Coliban als Kontschak mit seiner ausdrucksstarken Bassstimme. Melba Ramos schafft die anspruchsvolle Partie der Fürstin mit Bravour. Martin Winkler ist ein virtuoser Bösewicht Galitzky. Annely Peebo überzeugt als Tochter Kontschaks. Auch die kleineren Rollen sind fabelhaft besetzt und von der Regie klug geführt. Vor allem die Figuren des Skula und Eroschka, die das Volk verkörpern, werden von Yasushi Hirano und Christian Drescher stimmsicher und pointiert gezeigt." (Susanne Zobl, NEWS)


"Die Gesangspartien wurden von Sebastian Holecek in der Titelrolle, auch von Melba Ramos als schwermütige Gattin Igors oder von Martin Winkler, der ihren schweinischen Bruder Galitzky komödiantisch auf die Bühne bringt, souverän gemeistert." (Heinz Rögl, Falter)


"Ausnahmslos vom Publikum gefeiert wurden die Stimmen. Neben dem bombastischen Titeldarsteller überzeugten sämtliche Solisten, etwa Melba Ramos als Fürstin Jaroslawna, die ihren dekadent-umstürzlerischen Bruder Galitzky, virtuos-ekelhaft gemimt von Martin Winkler, in die Schranken weisen muss. Als Khan Kontschak vereinnahmt Sorin Coliban. Auch der Chor der Volksoper beteiligt sich am musikalischen Eroberungszug – nicht polternd, sondern lyrisch ausdifferenziert." (Christian Schwei, APA)


"Applaus und Bravorufe ernten Sebastian Holecek als Igor und Sorin Coliban, mit dem man sowohl durch sein beeindruckendes Stimm- als auch Körpervolumen eine Idealbesetzung für Kontschak, den Khan der Polowetzer, gefunden hat. Bassbariton Martin Winkler überzeugt als diabolischer Bösewicht Galitzky. Donnernder Applaus auch für Melba Ramos als Igors Frau, Jaroslawna." (Elisabeth Hofer, Die Presse).

Termine

Juni 2017
11.Sonntag 19:00KartenBesetzung
14.Mittwoch 19:00KartenBesetzung
18.Sonntag 16:30KartenBesetzung
20.Dienstag 19:00KartenBesetzung
23.Freitag 19:00KartenBesetzung
25.Sonntag 19:00KartenBesetzung
29.Donnerstag 19:00KartenBesetzung

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