Spielplan

Dienstag
18.01.2011

Der Graf von Luxemburg

Operette von Franz Lehár

Volksoper Wien

Dienstag 18. Jänner 2011
Beginn: 19.00 Uhr

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Spieldauer: 2 Stunden 45 Minuten, Pausen: 1

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"Der Schmarrn ist fertig und wenn es keinen Erfolg haben wird, habt ihr es euch selbst zuzuschreiben!" Mit diesen Worten übergab Franz Lehár die Operette "Der Graf von Luxemburg" am 26. Juni 1909 an Emil Steininger. In nur vier Wochen hatte Lehár das Werk vollendet, da er beim Karczag-Verlag wegen einer Herbstnovität für das Theater an der Wien im Wort stand - so überliefert es zumindest eine Legende. Wie keine zweite Operette Lehárs wurde "Der Graf von Luxemburg" zum Vorreiter für die Entwicklung der Salonoperette. "Wir haben stets zwei Hauptpaare, die girren und die lustigen Leute, die zum Lachen reizen. So finden sich alle Geschmacksrichtungen befriedigt," umschrieb Lehár das Genre in wenigen Worten. Uraufgeführt am 12. November 1909 bescherte das Werk dem Komponisten - entgegen seinen eigenen Erwartungen - einen vergleichbaren internationalen Erfolg wie "Die lustige Witwe".

Werkbeschreibung

Der Graf von Luxemburg
Der Bohemien, René Graf, genannt Graf von Luxemburg, lässt sich von dem reichen russischen Handelsdelegierten Dr. Basil Basilowitsch-Kokosov für eine beträchtliche Summe zu einer Scheinheirat überreden. Basilowitsch liebt die attraktive Angèle Didier, Sängerin im Apollo-Theater. Als verheirateter Mann sehnt er sich danach, in die geheimen Regionen der verbotenen Liebe einzudringen. Er möchte Liebhaber sein und nicht Gemahl, Liebhaber einer Gräfin! Darum braucht er René, der Angèle durch die Heirat zur Gräfin machen soll. Obwohl bei der fingierten Hochzeit durch einen Paravant getrennt, entsteht eine magische Anziehung zwischen dem Grafen und der Sängerin. "Bist du's, lachendes Glück?" fragen sich beide in einem Duett. Und es scheint, als bliebe Basil Basilowitsch der "flüchtige Geschmack der Verführung" für immer verwehrt...

Pressestimmen

“Michael Schottenbergs ingeniöse Inszenierung bleibt auch mit jungen, interessanten Sängern ein Vergnügen erster Klasse. (...) Der Dirigent Alfred Eschwé treibt das Orchester der Volksoper zur Hochleistung (…)” (News)

“Michael Schottenberg, der auch für die Regie verantwortlich zeichnete, ist mit seiner Neufassung ein wirklich großer Wurf gelungen” (Furche)

“Heinz Zednik als russischer Konsul auf geheimen Liebespfaden singt und agiert hinreißend. […] Das Publikum war hellauf begeistert.” (Neues Volksblatt)

"Ein Volltreffer ist das kultivierte, junge Sängerensemble, das für diese “Nahaufnahmen” sehr persönlichen Ton findet (…) Miljenko Turk ist (…) ein frecher Luftikus mit kraftvoller, strahlender Stimme (…). Natalie Karl ist eine hinreißend freche, lustige Tänzerin Julie Wermont (…).” (Neue Kronen Zeitung)

“Musikalisch wird unter dem Dirigat von Alfred Eschwé kein Wunsch offen gelassen: Überzeugend in der Titelrolle Miljenko Turks und Akiko Nakajima (…)” (OÖ Nachrichten)

“Etwas Besseres ist Lehár seit vielen Jahren nicht widerfahren.” (News)

Termine

Jänner 2011
08. Samstag 19:00 Karten Besetzung
13. Donnerstag 19:00 Karten Besetzung
18. Dienstag 19:00 Karten Besetzung
27. Donnerstag 19:00 Karten Besetzung
Februar 2011
02. Mittwoch 19:00 Karten Besetzung

Besetzung