Spielplan

Freitag
24.06.2011

Der Evangelimann

Oper von Wilhelm Kienzl

Volksoper Wien

Freitag 24. Juni 2011
Beginn: 19.00 Uhr

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Spieldauer: 2 Stunden 45 Minuten, Pausen: 1

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"Der Evangelimann", entstanden 1893, machte Wilhelm Kienzl mit einem Schlag berühmt. Auf beeindruckende Weise verband der Komponist den volkstümlichen Stoff mit einem musikdramatischen Konzept im Geist Richard Wagners zu einer österreichischen Spielart des Verismo. Die Presse zeigte sich nach der Volksopern-Premiere im April 2006 tief beeindruckt von Josef Ernst Köpplingers Inszenierung: Ihm sei eine "lebendige, psychologisch feingezeichnete Aufführung gelungen", schwärmte die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Und Der Standard bejubelte einen "Sieg auf allen Linien".

Werkbeschreibung

Der Evangelimann
Die Brüder Johannes und Mathias lieben dieselbe Frau, Martha. Sie weist Johannes ab, der aus Eifersucht auf den erfolgreichen Mathias eine Scheune in Brand steckt und den Verdacht auf den Bruder lenkt. Mathias verbüßt eine lange Kerkerstrafe, seine geliebte Martha stürzt sich aus Gram in die Fluten der Donau. 30 Jahre später zieht er als Evangelimann, der gegen Almosen aus der Bibel vorträgt, durch Wien. Dabei kommt er an Johannes' Sterbebett, wo er endlich die Wahrheit erfährt. Den Stoff zu seiner dritten Oper entnahm Wilhelm Kienzl dem Erzählband "Aus den Papieren eines Polizeikommissärs" des Wiener Lokalhistorikers Leopold Florian Meißner und setzte damit einer Wiener Volkstype ein Denkmal: dem Evangelimann, einem Almosengänger, der den Leuten in Höfen und auf der Straße Abschnitte aus dem Evangelium vorlas.

Pressestimmen

“Der “Evangelimann”, das lässt sich jetzt schon sagen, wird für ein ausverkauftes Haus sorgen!” (APA)

“Ein Publikumserfolg!” (Neue Kronen Zeitung)

“Der Jubel nach dem Versöhnungsfinale tönte wie nach einer “Walküren”−Premiere im Bayreuther Festspielhaus.” (Die Presse)

“Kein Zweifel: Dieser “Evangelimann” in der sicheren Inszenierung von Josef Ernst Köpplinger kann die nächsten 20 Jahre im Repertoire der Volksoper bestehen.” (Kurier)

“Was Kienzls Oper (…) zu einem Renner werden lässt, ist die Musik. Ein Verismo−Reißer (…), wo sich volksliedhafte Elemente, Anklänge an Wagner, aber auch an Walzerseligkeit finden. Kienzl hat all das mit einer theatralischen Pranke zusammengefügt; an der Volksoper leisten Dirigent Alfred Eschwé, das gut geprobte Orchester und der solide Chor ganze Arbeit.” (Kurier)

“Lobenswert ist (…) die gelungene Personenregie, die sich gut mit der Musik verbindet und für fesselnde Momente sorgt. Dies wird durch das Bühnenbild von Johannes Leiacker noch unterstützt.” (APA)

"Insgesamt ist Köpplinger mit seinem Ausstatter Johannes Leiacker eine lebendige, psychologisch feingezeichnete Aufführung gelungen, die vom Orchester der Volksoper unter Alfred Eschwé solide (...) gestützt wird." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

“Optisch wie akustisch gelingt die Erzählung der Hauptgeschichte glaubwürdig, lebensecht, kraftvoll.” (Die Presse)

“Josef Ernst Köpplinger verlegt die Ereignisse mit bewundernswertem Kunstgriff in die Zeit um 1930.” (News)

Termine

Mai 2011
29. Sonntag 19:00 Karten Besetzung
31. Dienstag 19:00 Karten Besetzung
Juni 2011
05. Sonntag 19:00 Karten Besetzung
09. Donnerstag 19:00 Karten Besetzung
17. Freitag 19:00 Karten Besetzung
21. Dienstag 19:00 Karten Besetzung
24. Freitag 19:00 Karten Besetzung
27. Montag 19:00 Karten Besetzung

Besetzung