Der Evangelimann
Oper von Wilhelm Kienzl
Volksoper WienFreitag 24. Juni 2011
Beginn: 19.00 Uhr
weitere Termine
Spieldauer: 2 Stunden 45 Minuten, Pausen: 1
Werkbeschreibung
Der Evangelimann
Die Brüder Johannes und Mathias lieben dieselbe Frau, Martha. Sie weist Johannes ab, der aus Eifersucht auf den erfolgreichen Mathias eine Scheune in Brand steckt und den Verdacht auf den Bruder lenkt. Mathias verbüßt eine lange Kerkerstrafe, seine geliebte Martha stürzt sich aus Gram in die Fluten der Donau. 30 Jahre später zieht er als Evangelimann, der gegen Almosen aus der Bibel vorträgt, durch Wien. Dabei kommt er an Johannes' Sterbebett, wo er endlich die Wahrheit erfährt. Den Stoff zu seiner dritten Oper entnahm Wilhelm Kienzl dem Erzählband "Aus den Papieren eines Polizeikommissärs" des Wiener Lokalhistorikers Leopold Florian Meißner und setzte damit einer Wiener Volkstype ein Denkmal: dem Evangelimann, einem Almosengänger, der den Leuten in Höfen und auf der Straße Abschnitte aus dem Evangelium vorlas.
Pressestimmen
“Der “Evangelimann”, das lässt sich jetzt schon sagen, wird für ein ausverkauftes Haus sorgen!” (APA)
“Ein Publikumserfolg!” (Neue Kronen Zeitung)
“Der Jubel nach dem Versöhnungsfinale tönte wie nach einer “Walküren”−Premiere im Bayreuther Festspielhaus.” (Die Presse)
“Kein Zweifel: Dieser “Evangelimann” in der sicheren Inszenierung von Josef Ernst Köpplinger kann die nächsten 20 Jahre im Repertoire der Volksoper bestehen.” (Kurier)
“Was Kienzls Oper (…) zu einem Renner werden lässt, ist die Musik. Ein Verismo−Reißer (…), wo sich volksliedhafte Elemente, Anklänge an Wagner, aber auch an Walzerseligkeit finden. Kienzl hat all das mit einer theatralischen Pranke zusammengefügt; an der Volksoper leisten Dirigent Alfred Eschwé, das gut geprobte Orchester und der solide Chor ganze Arbeit.” (Kurier)
“Lobenswert ist (…) die gelungene Personenregie, die sich gut mit der Musik verbindet und für fesselnde Momente sorgt. Dies wird durch das Bühnenbild von Johannes Leiacker noch unterstützt.” (APA)
"Insgesamt ist Köpplinger mit seinem Ausstatter Johannes Leiacker eine lebendige, psychologisch feingezeichnete Aufführung gelungen, die vom Orchester der Volksoper unter Alfred Eschwé solide (...) gestützt wird." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
“Optisch wie akustisch gelingt die Erzählung der Hauptgeschichte glaubwürdig, lebensecht, kraftvoll.” (Die Presse)
“Josef Ernst Köpplinger verlegt die Ereignisse mit bewundernswertem Kunstgriff in die Zeit um 1930.” (News)
Termine
| Mai 2011 | ||||
|---|---|---|---|---|
| 29. | Sonntag | 19:00 | Karten | Besetzung |
| 31. | Dienstag | 19:00 | Karten | Besetzung |
| Juni 2011 | ||||
|---|---|---|---|---|
| 05. | Sonntag | 19:00 | Karten | Besetzung |
| 09. | Donnerstag | 19:00 | Karten | Besetzung |
| 17. | Freitag | 19:00 | Karten | Besetzung |
| 21. | Dienstag | 19:00 | Karten | Besetzung |
| 24. | Freitag | 19:00 | Karten | Besetzung |
| 27. | Montag | 19:00 | Karten | Besetzung |
Besetzung
- RegieJosef Ernst Köpplinger
- BühnenbildJohannes Leiacker
- KostümeMarie-Luise Walek
- ChoreinstudierungMichael Tomaschek
- BühnenbildassistenzJulia Müer
- KostümmitarbeitKarola Cermak-Simakova

