Guys and Dolls
Musical von Frank Loesser
Volksoper WienSonntag 01. März 2009
Beginn: 19.00 Uhr
weitere Termine
Spieldauer: 3 Stunden , Pausen: 1
In deutscher Sprache
Werkbeschreibung
Guys and Dolls
Wir befinden uns auf dem New Yorker Broadway, einem Tummelplatz nicht nur für Theaterbegeisterte und Vergnügungssüchtige, sondern auch für sympathische Kleinkriminelle. Super-Super Johnson, Benny Southstreet und Rusty Charlie diskutieren Pferdewetten, während Sarah Brown und ihre Heilsarmee-Kapelle vorbeiziehen. Das hübsche Mädchen steht mit ihren Aufrufen zu Bibeltreue auf verlorenem (Missions-) Posten. Nathan Detroit, der Veranstalter eines Wanden-Würfelspiels ist verzweifelt. Die Stadt ist voller zahlungskräftiger Spieler, aber der Polizeileutnant Brannigan kontrolliert alle Plätze, wo das Spiel steigen könnte. Die einzige Möglichkeit für Nathan: die Biltmore Garage, die aber einen «Riesen» kostet. Die tausend Dollar will er von seinem Freund, dem berüchtigten Wettkünstler Sky Masterson gewinnen: Wenn Sky es nicht schafft, Sarah auf einen Ausflug nach Kuba abzuschleppen, dann muss er blechen.
Sky stellt sich in der Mission als reuiger Sünder vor. Er brauche «persönliche Betreuung» und sei bereit, bei der bevorstehenden Gebetsversammlung die Mission mit weiteren Sündern zu füllen, wenn Sarah zum Abendessen nach Havanna mitkommt. Sie lehnt ab, da sie genau weiß, wie ihr Liebster zu sein habe - jedenfalls kein Spieler! Nathan hat außer der Herbergssuche für sein Glücksspiel noch ein Problem: die Barsängerin Adelaide, mit der er seit vierzehn Jahren verlobt ist, will nun endlich heiraten.
Da Sarah eine Schließung der Mission befürchtet, willigt sie in das «Geschäft» mit Sky ein. Bei einem munteren Abend im «Café Cubana» gewinnt Sky die Wette mitsamt dem Herzen Sarahs, verliert aber das seine. Bei ihrer Rückkehr finden die beiden die Mission als Spielhölle mißbraucht. Nathan und seine Spießgesellen flüchten und Sarah will von Sky zunächst nichts mehr wissen...
Pressestimmen
“Auch so kann Musical sein. Ein Klassiker des Genres, ein tolles Ensemble, eine hervorragende Regie, ein fabelhaftes Bühnenbild, eine spritzige Choreographie, flottes Orchester und herrliche Pointen – fertig ist der Hit. Das klingt recht leicht, ist es in Wirklichkeit aber nicht. Doch der Wiener Volksoper gelingt dieses Kunststück.” (KURIER)
“Schwere Jungs und leichte Mädchen, Bettler und Betrüger, Hallodris und die Heilsarmee tanzen und marschieren durch eine famose New−York−Kulisse, wie sie bunter und fantasievoller nicht sein kann. (…) Bis alle Konflikte gelöst und alle Liebenden vereinigt sind, gibt’s viel Stoff für schrille Pointen und schmeichelnde Musik.” (ÖSTERREICH)
“[Es dirigiert] Joseph R. Olefirowicz, der das Volksopernorchester zugleich energisch und federleicht durch die großen, swingenden Nummern Loessers führt.” (DER STANDARD)
“Regisseur Heinz Marecek agiert wie ein Verliebter, der seine “love affair” schön, reizvoll, liebenswert präsentieren will. Sein Regie− und Erfolgsrezept heißt “Demut und Respekt vor dem Stück”. Marecek, sein Bühnenbildner Sam Madwar und Ramesh Nair, “der Inder” als Choreograf, hieven ein quirlig hektisches, funkelndes New York auf die Bühne (Kostüme: Ingrid Erb). (…) Die Besetzung sorgt für Vergnügen pur: allen voran Hausherr Robert Meyer, ein Spielemanager Nathan von liebenswürdigem Witz und Charme, Sigrid Hauser als seine unglückliche Verlobte Miss Adelaide, eine hinreißende Nachtclub−Fifi, Axel Herrig als Superspieler Sky, der die Liebe entdeckt und viel Stimme bietet, und Johanna Arrouas als liebenswertes Missionsgirl Sarah Brown.” (KRONEN−ZEITUNG)
“Sobald Erzkomödiant Robert Meyer in einer Rolle auftaucht, wird es lustig. So ist es auch bei der Musical−Produktion “Guys and Dolls”, die am Sonntag mit lautem Applaus über die Bühne ging. Regisseur Heinz Marecek hat das Musical aus der goldenen Broadway−Ära der 1950er−Jahre quasi ganz im Sinne der Erfinder authentisch auf die Bühne gestellt, man wird mit Broadway−Sound umspült und fühlt sich in einem Musikfilm des vergangenen Jahrhunderts.” (SALZBURGER NACHRICHTEN)
“Dass “Guys and Dolls” hier tatsächlich siegt, ist einem Umstand zu verdanken: Die Produktion ist handwerklich bravourös gearbeitet. Tempo, Timing, Energie: All das braucht es, um Loessers Show auf Betriebstemperatur zu bringen, ihre Effekte auszureizen. (…) Durchwegs gelungen, wie Alexander Kuchinka (Lieder) und Christoph Wagner−Trenkwitz (Dialoge) das Libretto neu übersetzt haben. Dank präziser Diktion wird hier auch fast jeder Buchstabe verständlich – auch beim ordentlichen Ensemble und in den effektvollen Chorauftritten (Einstudierung: Michael Tomaschek).” (WIENER ZEITUNG)
Termine
| Jänner 2011 | ||||
|---|---|---|---|---|
| 02. | Sonntag | 19:00 | Karten | Besetzung |
| 07. | Freitag | 19:00 | Karten | Besetzung |
| 11. | Dienstag | 19:00 | Karten | Besetzung |
| 17. | Montag | 19:00 | Karten | Besetzung |
| 20. | Donnerstag | 19:00 | Karten | Besetzung |
| 25. | Dienstag | 19:00 | Karten | Besetzung |
| 30. | Sonntag | 19:00 | Karten | Besetzung |
| Februar 2011 | ||||
|---|---|---|---|---|
| 11. | Freitag | 19:00 | Karten | Besetzung |
| 13. | Sonntag | 19:00 | Karten | Besetzung |
Besetzung
- RegieHeinz Marecek
- BühnenbildSam Madwar
- KostümeIngrid Erb
- ChoreographieRamesh Nair
- DirigentJoseph Olefirowicz
- Super-SuperMarko Kathol
- BennyThomas Markus
- RustyStefan Cerny
- SarahJohanna Arrouas
- AgataDagmar Bernhard
- ArvideSándor Németh
- CorporalFrederick Greene
- CalvinHermann Lehr
- HarryNicolaus Hagg
- BranniganPeter Pikl
- NathanRobert Meyer
- Angie the OxJoseph Prammer
- AdelaideSigrid Hauser
- SkyAxel Herrig
- AnsagerChristoph Wagner-Trenkwitz
- GeneralRegula Rosin
- Big JuleGerhard Ernst
- MarthaSusanne Litschauer



