Ballett: Carmen
Ballett
Volksoper WienSamstag 21. November 2009
Beginn: 19.00 Uhr
weitere Termine
Spieldauer: 1 Stunde 45 Minuten, Pausen: 1
Werkbeschreibung
Ballett: Carmen
I. AKT
Josés Liebe zu Micaela ist erkaltet. Seine Absicht, sich von ihr zu trennen, wird ausgelöst durch die Zigeunerin Carmen, die, im Vergleich zu Micaela, feurig und voll sexueller Anziehungskraft ist.
Verführerisch tanzt Carmen mit ihrem Ehemann, dem Banditenchef García, und seinen Männern. José ist hingerissen, als er Carmen mit ihren Kolleginnen, den Arbeiterinnen in der Tabakfabrik, beobachtet. Er wird Zeuge eines Diebstahls, den die Banditen begehen. Obwohl es seine Pflicht wäre, einzugreifen, vernachlässigt er diese, um die Mitwisserin Carmen zu schützen.
Carmen beginnt sich mit einer anderen Frau zu schlagen. José nimmt Carmen zwar fest, doch leidenschaftlich von der Zigeunerin angezogen, lässt er zu, dass sie entkommt.
Allein zurückgelassen, verfällt José in Verzweiflung. Micaela versucht vergeblich, ihn zurückzugewinnen.
In einer Kneipe suchen die Gäste Gelegenheitspartnerinnen für die Nacht. José erblickt Carmen und beobachtet sie mit hungrigen Blicken.
García und Carmen erleben empfindsam-erotische Momente. Als García geht, nimmt José seinen Platz in der intimen Umarmung mit Carmen ein.
In einem Moment der Einsamkeit überfällt Carmen die Angst vor dem Altern, sie ahnt, dass es ihr Schicksal ist, jung zu sterben.
II. AKT
Unbeobachtet lässt Micaela ihrer unterdrückten erotischen Sehnsucht nach José freien Lauf, doch der hinzugekommene José bringt ihr nur Zärtlichkeit entgegen. Enttäuscht bleibt Micaela zurück.
Carmen zieht José mit sich fort, er ist nun in ihren Kreis geraten und glaubt, sie endgültig für sich gewonnen zu haben. Aber als García und seine Banditen erscheinen, kehrt Carmen sofort zu ihrem gewohnten Verhalten zurück und flirtet heftig mit den Männern. Als sie García provozierend küsst, sticht der in den Wahnsinn getriebene José García in den Rücken. José wird von Eifersucht und Schuld gequält.
Escamillo tritt als leibhaftiger Stier auf und stellt als Objekt von Carmens Begierde somit die personifizierte maskuline Kraft dar. Wild und ungezügelt überwältigt er Carmen, die sich ihm völlig hingibt. Die Menge jubelt, und Escamillo wird im Triumph weggetragen. José, der dies alles mit ansehen muss, ist zerstört. Er kann nicht mehr zwischen seinen Albträumen und der Realität unterscheiden.
Carmen und José stehen einander in einem Kampf auf Leben und Tod nochmals gegenüber. Carmen will José verlassen. José, der erkennt, dass er die unabhängige, erotische Carmen nie besitzen wird, zieht seinen Dolch. Entschlossen stürzt sich Carmen selbst in den Dolch, da sie lieber sterben will, als ihre Freiheit zu verlieren. Erschüttert versinkt José in tiefe Verzweiflung und Schmerz.
Termine
| Juni 2011 | ||||
|---|---|---|---|---|
| 02. | Donnerstag | 19:00 | Karten | Besetzung |
| 06. | Montag | 19:00 | Karten | Besetzung |
| 12. | Sonntag | 19:00 | Karten | Besetzung |
| 20. | Montag | 19:00 | Karten | Besetzung |
Besetzung
- ChoreographieDavide Bombana
- Musikalische Einrichtung und ArrangementsBéla Fischer
- AusstattungDorin Gal
- KostümeDorin Gal
- LichtDorin Gal
- DirigentGuido Mancusi
- CarmenKetevan Papava
- JoséKirill Kourlaev
- GarcíaMihail Sosnovschi
- MicaelaKarina Sarkissova
- EscamilloGregor Hatala



