Spielplan Staatsballett

Volksoper Wien

Saison 2014/2015

Märchenwelt Ballett

von Vesna Orlic, Andrey Kaydanovskiy (September 2014)

Jedes Kind kennt die Geschichte vom "Hässlichen Entlein", das sich in einen wunderschönen Schwan verwandelt, und die morgenländische Erzählung der geheimnisvollen Scheherazade aus "Tausendundeiner Nacht". Die Choreographen Andrey Kaydanovskiy und Vesna Orlic haben diese beiden Kunstmärchen auf die Ballettbühne übertragen.

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Mozart à 2 / Don Juan

von Thierry Malandain, Thierry Malandain (November 2014)

Mit "Mozart à 2" und "Don Juan" sind erstmals Arbeiten des Choreografen Thierry Malandain an der Volksoper Wien zu sehen. Beide Werke werden durch das gemeinsame Thema der zwischenmenschlichen Beziehung verbunden.

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Ein Reigen

(Jänner 2015)

Vor dem Hintergrund von Arthur Schnitzlers Drama "Reigen", das bereits 1897 fertig gestellt, jedoch erst 1920 uraufgeführt wurde, evozieren die Autoren des Balletts - der Choreograph Ashley Page und sein Ausstatter Antony McDonald - jene fast explosionsartige Kreativität, die das Wien der Jahre zwischen 1900 und 1914 kennzeichnet.

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Carmina Burana

von Boris Nebyla, András Lukács, Vesna Orlic (März 2015)

Mit Carl Orffs „Carmina Burana“, Claude Debussys „Nachmittag eines Fauns“ und Maurice Ravels „Bolero“ gelangen wieder musikalische Meisterwerke des internationalen Repertoires in eigenen, für das Haus geschaffenen Choreographien auf die Bühne.

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Giselle Rouge

von Boris Eifman (April 2015)

Nach dem großen Erfolg mit seiner berührenden "Anna Karenina" Choreographie kehrt Boris Eifman mit einem weiteren Stück über eine große Frauenfigur an die Volksoper zurück. Giselle Rouge erzählt die bewegte Lebensgeschichte der bedeutenden russischen Tänzerin Olga Spessiwzewa. Die tänzerische Sprache, welche sich zu einer Musikcollage entfaltet, an der Werke von Peter Iljitsch Tschaikowski, Alfred Schnittke und Georges Bizet maßgeblichen Anteil haben, ist temporeich und virtuos, wobei sich vor allem bei den Pas de deux‘ fulminante Höhepunkte ergeben.

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Junge Talente des Wiener Staatsballetts II

Premiere (Juni 2015)

Junge Talente des Ballett-Ensembles in neuen Rollen! Dieses Konzept sorgte schon in den vergangenen Saisonen für begeisterte Zuschauerreaktionen, weshalb sich die Nachwuchstalente diese Spielzeit an einem ganz besonderen Abend präsentieren!

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Saison 2015/2016

Schneekönigin

Premiere von Michael Corder (Dezember 2015)

"Die Schneekönigin" von Michael Corder basiert auf Prokofjews letztem Ballett "Die steinerne Blume", wobei die Musik von Julian Philips neu eingerichtet wurde. In opulenter Ausstattung erzählt das Ballett die
Geschichte von Gerda und Kay, deren Freundschaft von der Schneekönigin auf eine harte Probe gestellt wird.

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Marie Antoinette

von Johann Christian Bach, Luis Miguel Cobo, Georg Philipp Telemann, Joseph Haydn, Jean-Philippe Rameau, Jean-Féry Rebel, Antonio Vivaldi, Wolfgang Amadeus Mozart, Chevalier de Saint-Georges (Mai 2016)

Das Ballett stellt einen ergreifenden Moment der europäischen Geschichte in den Mittelpunkt: Die Geschehnisse um Marie Antoinette sind über die Jahrhunderte hinweg Teil des kollektiven Gedächtnisses geworden. In seiner Sicht geht es Patrick de Bana aber nicht um eine Chronik der historischen Ereignisse. Vielmehr werden in Momentaufnahmen die seelischen Zustände von Marie Antoinette gezeichnet. Schicksal und Schatten begleiten voraussagend und kommentierend die Ereignisse.

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Wiener Staatsoper

Saison 2014/2015

Schwanensee

von Marius Petipa, Lew Iwanow, Rudolf Nurejew (September 2014)

Am 15. Oktober 1964 blickte die Ballettwelt auf Wien. Rudolf Nurejew, der bedeutendste Tänzer der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts, hatte, damals 26-jährig, für das Wiener Staatsopernballett seine Fassung von Schwanensee, dem wohl wichtigsten Werk der gesamten Ballettliteratur erarbeitet. Die Aufführung schrieb Ballettgeschichte. Drei Jahre nach seinem Absprung in den Westen war es dem aus der Sowjetunion stammenden Nurejew gelungen, die auf choreographisch unterschiedlichen Linien verlaufene Rezeption des Tschaikowski-Balletts um eine neue, überzeugende Interpretation zu bereichern. Sein Leitgedanke war die Aufwertung der männlichen Hauptrolle und ihre Gleichstellung mit der Partie der Ballerina. Bis 2009 mehr als 200 Mal im Haus am Ring und bei Gastspielen aufgeführt, bringt Manuel Legris nun Nurejews vor fünfzig Jahren entstandenen Wiener Schwanensee zurück auf die Bühne. Für die neue Ausstattung, die inspiriert ist durch die phantastische Welt des Bayernkönigs Ludwig II., zeichnet Luisa Spinatelli verantwortlich.

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Meistersignaturen

von George Balanchine, Jiří Bubeníček, John Neumeier, Rudi van Dantzig (Oktober 2014)

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Romeo und Julia

von John Cranko (November 2014)

John Crankos Fassung von Sergej Prokofjews in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts für die Ballettbühne vertonter Shakespeare-Tragödie entstand 1962 für das Stuttgarter Ballett. Trotz unzähliger anderer, vor und nach Crankos Auseinandersetzung mit dem Stoff entstandenen Fassungen, wird die bestechende Version des britischen Choreographen, die gekennzeichnet ist durch nahtloses Ineinanderübergehen von Lebensfreude und gewaltsamen Tod, von vielen als die gelungenste in der Aufführungsgeschichte dieses Balletts gefeiert. 1975, eineinhalb Jahre nach dem Tod des Choreographen, gelangte seine Modellinszenierung in einer Einstudierung von Anne Woolliams und Georgette Tsinguirides an die Wiener Staatsoper.

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Mayerling

von Kenneth MacMillan (November 2014)

Das 1978 in London uraufgeführte Werk des britischen Tanzdramatikers gilt als eine der gelungensten Ballettadaptionen eines historischen Stoffs. Umrahmt von der Darstellung der Beisetzung der siebzehnjährigen Baronesse Mary Vetsera, konzentriert sich die Handlung auf Kronprinz Rudolf und schildert die dramatischen Ereignisse jener acht Jahre, die zwischen seiner Heirat mit Prinzessin Stephanie von Belgien und dem gemeinsamen Tod von ihm und Mary Vetsera im Jagdschloss von Mayerling liegen. Die dem Ballett zugrundeliegende Partitur setzt sich aus Kompositionen von Franz Liszt zusammen. Die Ausstattung schuf Nicholas Georgiadis.

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Ballett-Hommage

von William Forsythe, Harald Lander, Natalia Horecna (Dezember 2014)

Eine Hommage an das Ballett, dargeboten in verschiedener Weise: einerseits puristisch durch Harald Landers fulminante "Études" (1948), ein Crescendo des akademischen Schulstiles und seiner Schwierigkeiten von den Übungen an der Stange, über das Adagio und Zitate aus dem Romantischen Ballett bis zur Virtuosität des späten 19. Jahrhunderts. Andererseits in seiner Weiterentwicklung exemplifiziert durch William Forsythes bahnbrechendes "The Second Detail" (1991), in dem das „Prinzip klassischer Tanz“ von einer zeitgenössischen Kunstauffassung geprägt ist. Dazwischen Natalia Horecnas Kreation "Contra Clockwise Witness": eine schwarze Komödie, inspiriert durch das Buch "Die Reisen der Seele" des Hypnotherapeuten Michael Newton.

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Der Nussknacker

von Rudolf Nurejew (Dezember 2014)

"Der Nussknacker" ist das wohl meistgespielte Werk der Ballettliteratur. Für Generationen von Ballettbesuchern zum Schlüsselerlebnis geworden, kehrt es in einer hier noch nie getanzten Fassung zurück an die Wiener Staatsoper. 1967 von Rudolf Nurejew geschaffen, nimmt diese Version einen besonderen Rang in der Aufführungsgeschichte des Tschaikowski-Klassikers ein, greift sie doch psychologische Aspekte des zwischen Realität und Traum angesiedelten Stoffs von E. T. A. Hoffmann auf. 1985 von Nurejew für das zu dieser Zeit von ihm geleitete Ballett der Pariser Oper einstudiert, ist dieser "Nussknacker" auch eng mit der tänzerischen Karriere von Manuel Legris verknüpft. Seine mit der Wiederaufführung von "Don Quixote" begonnene Pflege des choreographischen Erbes von Nurejew findet nun mit der Einstudierung des "Nussknacker" Fortsetzung. Diese Produktion wurde ermöglicht mit freundlicher Unterstützung von » Agrana

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Tanzdemonstrationen der Ballettakademie der Wiener Staatsoper

(Jänner 2015)

Zum fünften Mal, 17.-20.01.2015, gestaltet die Ballettakademie der Wiener Staatsoper im A1 Kinderopernzelt der Wiener Staatsoper die zu einer beliebten Tradition gewordenen Tanzdemonstrationen, in denen alle Studierenden in verschiedenen Fächern des Unterrichtsprogramms zu sehen sind.

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"CHOREOGRAPHISCHE WERKE" Jugendkompanie der Ballettakademie der Wiener Staatsoper

(Jänner 2015)

Am Mittwoch, dem 21. Jänner 2015 (nur an diesem Tag, vormittags und nachmittags) wird das Bohemia Ballet - die Kompanie des Tanzkonservatoriums Prag - an der Seite der Jugendkompanie der Ballettakademie der Wiener Staatsoper ein abwechslungsreiches Programm bieten.
An den übrigen Vorstellungstagen (22. und 23. Jänner 2015) wird das Programm der Choreographischen Werke von der Jugendkompanie der Ballettakademie der Wiener Staatsoper alleine bestritten.

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Verklungene Feste | Josephs Legende

Premiere von John Neumeier, John Neumeier (Februar 2015)

Mit "Josephs Legende" kehrt eine der klanglich berauschendsten Ballettkompositionen der Musikgeschichte an die Wiener Staatsoper zurück. Spätestens seit der für das Wiener Staatsopernballett 1977 von John Neumeier erstellten choreographischen Fassung zählt die "Josephs Legende" zum Kreis jener Stücke, die man unmittelbar mit dem "Wiener Ballett" verbindet. "Verklungene Feste" komplettieren die Werkfolge zu einem ausschliesslich Richard Strauss gewidmeten Ballettabend.

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Tanzperspektiven

von Jean-Christophe Maillot, Helen Pickett, David Dawson, Patrick de Bana (April 2015)

Vier Choreographen der Gegenwart – der Brite David Dawson, die US-Amerikanerin Helen Pickett, der Deutsche Patrick de Bana und der Franzose Jean-Christophe Maillot – legen vier verschiedene Standpunkte, Sichtweisen und Blickwinkel, aber auch Zukunftsaussichten und Entwicklungsmöglichkeiten des zeitgenössischen Ballettschaffens dar.

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van Manen | Ekman | Kylian

Premiere von Hans van Manen, Jiří Kylián, Alexander Ekman (Mai 2015)

Gerahmt von Hans van Manens eindrucksvollem Meisterwerk "Adagio Hammerklavier" und "Bella Figura" von Jirí Kylián steht mit "Cacti" zum ersten Mal ein Werk des 1984 in Schweden geborenen Choreographen Alexander Ekman auf dem Spielplan des Wiener Staatsballetts. "Cacti" reflektiert mittels tänzerisch virtuoser Mittel über die Wahrnehmung und das "Verstehen" von Kunst, wobei verblüffende Situationen und Bilder entstehen, bei denen auch der Humor nicht zu kurz kommt.

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La Sylphide

von Pierre Lacotte, Filippo Taglioni (Mai 2015)

Der Kosmos des Romantischen Balletts, als dessen Initialwerk die 1832 in Paris uraufgeführte Sylphide anzusehen ist, bezieht seine fortdauernde Gültigkeit aus der Tatsache, für den aufgegriffenen Inhalt ein adäquates tänzerisches Mittel - den Spitzentanz - gefunden zu haben. Das Ballett erzählt von einem Wesen aus einer anderen Welt, dessen Versuch, mit einem Sterblichen eine Verbindung einzugehen, tödlich endet. La Sylphide und seine Schöpfer - Filippo Taglioni als Choreograph und seine Tochter Marie als Sylphide - vermochten mit ihrem Ballett die Grundstimmung der Romantik idealtypisch auf die Bühne zu stellen. Dem leidenschaftlichen Engagement Pierre Lacottes für das Romantische Ballett ist die Wiederbelebung des Pariser Originals dieses Werks zu danken.

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Nurejew Gala 2015

(Juni 2015)

Mit der Idee, Rudolf Nurejew mit einer Gala zu ehren, die jedes Jahr am Ende der Spielzeit stehen sollte, verband Manuel Legris zugleich die Hoffnung, dass dieser Schritt eine neue Wiener Tradition im besten Sinne begründen und zu einer Art Wahrzeichen für das Wiener Staatsballett werden würde. Die Spielzeiten 2011 bis 2014 führten die Nurejew Gala in diesem Sinne zweifellos zu großem Erfolg und widmeten sich programmatisch jeweils besonderen Jubiläen. So stand etwa das Jahr 2013 unter dem Eindruck des 75. Geburts- und 20. Todestages von Rudolf Nurejew, 2014 orientierte sich die Programmierung der Gala am ersten Auftritt Rudolf Nurejews vor 50 Jahren, am 15. Oktober 1964 im Ballett Schwanensee an der Seite von Margot Fonteyn. 2015 jährt sich die Einstudierung der Fassung von Dornröschen zum 35. Mal – einer der zahlreichen guten Gründe, diese neue Wiener Tradition fortzusetzen.

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Saison 2015/2016

Don Quixote

von Marius Petipa, Rudolf Nurejew (September 2015)

Der jahrhundertelang währende Dialog zwischen dem spanischen Volkstanz und dem Bühnentanz der Hochkultur fand in dem 1869 in Moskau uraufgeführten Ballett Don Quixote seinen Höhepunkt. Der Franzose Marius Petipa hatte sich für sein Ballett durch Episoden aus dem legendären Roman von Cervantes anregen lassen. Die Musik komponierte der Österreicher Ludwig Minkus. Im Osten seit der Uraufführung ein Fixpunkt im Repertoire, fand Don Quixote im Westen erst nach der 1966 an der Wiener Staatsoper erfolgten Einrichtung durch Rudolf Nurejew Eingang in die internationalen Spielpläne. Von Wien ging das Ballett in die Welt und kehrte nach einer längeren Absenz nun wieder in das Haus am Ring zurück.

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THOSS | WHEELDON | ROBBINS

Premiere von Jerome Robbins, Stephan Thoss, Christopher Wheeldon (Oktober 2015)

„Fächerübergreifend“ – so ließe sich die thematische Klammer des Abends bezeichnen. Mit "The Four Seasons", uraufgeführt 1979 durch das New York City Ballet im New York State Theater, schuf Jerome Robbins eine Choreographie zu Musik von Giuseppe Verdi, die unmittelbaren Bezug zur Oper – konkret "I Vespri Siciliani", ergänzt um Ausschnitte aus "I Lombardi" und "Il Trovatore" – nimmt. "Fool’s Paradise" von Christopher Wheeldon basiert dagegen auf Musik von Joby Talbot, welche ursprünglich für einen Film komponiert wurde. "Blaubarts Geheimnis" schließlich stützt sich auf Musik von Philip Glass, die sowohl für Film als auch den Konzertgebrauch konzeptioniert wurde. Auf diese Wiese klingen in der Musikauswahl der drei Choreographen interdisziplinäre Komponenten an, die sich über den Faktor Musik hinaus noch in vielen weiteren Aspekten der Ballette finden lassen, wobei sich die Querverbindungen vom Modedesign bis hin zur Psychoanalyse spannen. "Blaubarts Geheimnis" war auch an der Volksoper Wien zu sehen und wird in der aktuellen Werkzusammenstellung für die Wiener Staatsoper ohne die "Präludien" gezeigt.

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La Fille mal gardée (List und Liebe)

von Frederick Ashton (November 2015)

Das von Sir Frederick Ashton pittoresk und stimmungsvoll choreographierte Spiel um „List und Liebe“ kehrt auf die Bühne der Wiener Staatsoper zurück. Alle Ballettfans dürfen sich auf den "Holzschuh-Tanz" und viele weitere berühmte Szenen aus der Welt des "demi caractèr" freuen.

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Onegin

von John Cranko (Februar 2016)

John Cranko formte Puschkins Versroman "Eugen Onegin" zu einem der herausragenden Handlungsballette des 20. Jahrhunderts. Auf der Basis von Kompositionen Tschaikowskis entfaltet sich die erschütternde Darstellung des Dramas einer verschmähten Liebe.

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Le Corsaire

Premiere von Manuel Legris (März 2016)

Seit seiner Uraufführung am 23. Jänner 1856 in der Pariser Opéra (Choreographie: Joseph Mazilier, Musik: Adolphe Adam) zählt das Werk zu den eindrucksvollsten Handlungsballetten des 19. Jahrhunderts. Besondere Popularität gewann das Opus durch die Fassungen von Jules Perrot (1858) und Marius Petipa (1863) sowie durch Dame Margot Fonteyn und Rudolf Nurejew, welche dem so genannten "Le Corsaire – Pas de deux" zur weltweiten Bekanntheit verhalfen. An der Wiener Staatsoper wurde es bislang noch nicht zur Gänze gezeigt.

Auf Basis der mehr als 150 Jahre umspannenden Tradition des Balletts erarbeitet Manuel Legris, der Ballettdirektor des Wiener Staatsballetts, eine spezielle Fassung für sein Ensemble. Dabei schöpft er vor allem aus den reichhaltigen Aufführungstraditionen der französischen und russischen Überlieferungslinie des Werkes, die er aus seiner Sicht und Erfahrung interpretiert. Handlung, Musik, Choreographie und Ausstattung werden dabei behutsam zu einem neuen Gesamtbild zusammengefügt, welches sich auf die Höhepunkte des bunten Treibens rund um das Paar Conrad und Medora konzentriert.

Die Ausstattung stammt von Luisa Spinatelli, womit sich ein bereits im Falle des "Schwanensee" (Spielzeit 2013/2014) erfolgreiches und somit gut aufeinander eingestelltes Team für die Arbeit an Le corsaire erneut zusammenfindet.

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Nurejew Gala 2016

(Juni 2016)

Einerseits glanzvoller Saisonabschluss, doch andererseits von vielen bereits von Saisonbeginn an als ein besonderes Highlight mit großer Vorfreude und Spannung erwartet: In den Spielzeiten 2011 bis 2015 etablierte sich die "Nurejew Gala" zu einem unverzichtbaren Fixstern in Sachen Publikumsgunst.

Das Wiener Staatsballett freut sich daher, diese neue, alte Wiener Tradition in der Spielzeit 2015/2016 mit vielen Attraktionen aus der internationalen Welt des Bühnentanzes fortzusetzen.

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