09Februar
Samstag 19:00 - 22:00
1 Pause
Seniorentermin
09Februar

Der Barbier von Sevilla

Oper von Gioachino Rossini

Gleich mehrere Preise hätte sich Gioacchino Rossini für seine 1816 uraufgeführte komische Oper verdient. Einen Preis für Schnelligkeit: "... innerhalb von acht Tagen schrieb ich den ersten, in weiteren zwölf Tagen den zweiten Akt" (und die heute so bekannte Ouvertüre hatte der Komponist kurzerhand einer seiner älteren Seria-Opern entlehnt). Einen für Mut: So getraute er sich, dem großen Maestro Païsiello Konkurrenz zu machen, dessen "Barbiere di Siviglia" ein unangefochtener Publikumsfavorit war. Wohl aus diesem Grunde gab Rossini seinem Werk einen neuen Titel, "L'inutile precauzione". "Die Vorsicht" war auf lange Sicht wirklich "unnötig", denn dieses Feuerwerk schwungvoller, witziger und charakteristischer Musiknummern sollte bald als Inbegriff der italienischen Opera buffa gelten. Josef Ernst Köpplingers hochgelobte Regiearbeit aus dem Jahre 2008 wird nun mit dem jungen Ensemblemitglied Ben Connor in der Titelpartie wiederaufgenommen.

Inhaltsangabe

Weitere Vorstellungen

Samstag, 09 . Februar 2013 19:00 - 22:00 1 Pause

Besetzung

Bilder und Videos

© Johannes Ifkovits, zum einmaligen Abdruck freigegeben.
© Barbara Pálffy/Volksoper Wien, zum einmaligen Abdruck freigegeben
© Barbara Pálffy/Volksoper Wien, zum einmaligen Abdruck freigegeben
© Barbara Pálffy/Volksoper Wien, zum einmaligen Abdruck freigegeben.
© Barbara Pálffy/Volksoper Wien, zum einmaligen Abdruck freigegeben.
© Barbara Pálffy/Volksoper Wien, zum einmaligen Abdruck freigegeben.
© Barbara Pálffy/Volksoper Wien, zum einmaligen Abdruck freigegeben.
© Barbara Pálffy/Volksoper Wien, zum einmaligen Abdruck freigegeben.

Pressestimmen

„Köpplinger versuchte auch gar nicht viel zu interpretieren oder gar tiefsinnige psychologische Wesenszüge freizulegen, sondern erzählte eine komödiantische Geschichte mit viel Tempo, geschliffenem Humor und genügend Liebe zum slapstickartigen Blödeln. Heidrun Schmelzers Bühnenbild mit zwei markanten Wendeltreppen in Bartolos Haus schuf treppauf, treppab ideale Bedingungen für Situationskomik."
Michael WrussOberösterreichische Nachrichten
„Selten in der Oper so viel gelacht wie bei dieser Premiere des Barbier von Sevilla: Josef Ernst Köpplinger hat so etwas wie eine Feydeau−Burleske inszeniert."
Karl LöblÖsterreich
„Rossini, deutsch? Unbedingt! Die Premiere des 'Barbier von Sevilla' an der Volksoper bewies wieder einmal schlagend, dass die weltweite Tendenz, prinzipiell nur noch in Originalsprache singen zu wollen, künstlich hochgespielt ist. Wie bei den Da−Ponte−Opern Mozarts, die für Einsteiger unbedingt in der Landessprache verfügbar sein müssen, ist auch bei Rossinis Meisterstück nicht nur die Erstbegegnung in dieser Form empfehlenswert – und amüsant."
Wilhelm SinkoviczDie Presse
„Josef Ernst Köpplinger verstand es, jeden Winkel mit Bewegung zu füllen, von Slapstick bis Pantomime alles einzusetzen, was die Lachmuskel anregt. Das wurde mitunter ein wenig hektisch, aber durchwegs kurzweilig."
Ernst StroblSalzburger Nachrichten