19April
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19April

Die lustige Witwe

Operette von Franz LehárIn deutscher Sprache mit englischen Übertiteln Operette von Franz Lehár In deutscher Sprache mit englischen Übertiteln
Franz LehárFranzLehár

Zum Ausklang des Jahres 1905 feierte Die lustige Witwe Uraufführung im Theater an der Wien und trat damit ihren Siegeszug um die ganze Welt an: In kurzer Zeit folgten Aufführungen in Hamburg und Berlin, in London und am Broadway. Die lustige Witwe gehört zu den meistgespielten Operetten überhaupt.

Hanna und Danilo wurden zu Vorbildern der großen Hollywood-Liebespaare, waren sie doch aufregend neu: Hanna Glawari als moderne Frau, ausgestattet mit einem frechen Mundwerk und einer Direktheit, die ihrer Eleganz und Weltläufigkeit keineswegs widerspricht; Danilo als Lebemann, der nach dem Verlust seiner großen Liebe ohne Perspektive und Aufgabe seine Tage im Maxim verlebt. Ihr Spiel von Anlocken und Vonsich-Stoßen bringt die beiden stolzen Dickschädel beinahe ein zweites Mal um das große Glück.

Erstmals wurde Die lustige Witwe an der Volksoper am 16. Mai 1906 als Gastspiel des Theaters an der Wien gezeigt, seit 1953 ist sie fixer Bestandteil des Repertoires. Die bereits siebente Neuproduktion dieses Meisterwerks der silbernen Operettenära wurde 2011 von Marco Arturo Marelli inszeniert und gelangt nun anlässlich des 150. Geburtstags des Komponisten unter der Musikalischen Leitung von Alexander Joel zur Wiederaufnahme.

Inhaltsangabe

Weitere Vorstellungen

Sonntag, 19 . April 2020 16:30 - 19:15 1 Pause Karten kaufen

Besetzung

Bilder und Videos

© Barbara Pálffy/Volksoper Wien, zum einmaligen Abdruck freigegeben.
© Barbara Pálffy/Volksoper Wien, zum einmaligen Abdruck freigegeben.
© Barbara Pálffy/Volksoper Wien, zum einmaligen Abdruck freigegeben.
© Barbara Pálffy/Volksoper Wien, zum einmaligen Abdruck freigegeben.
© Barbara Pálffy/Volksoper Wien

Pressestimmen

„Marellis Witwe war nicht die große Dame der Gesellschaft, war nicht eine pompöse, selbstsichere Erscheinung, sondern hatte etwas von der gleichen Schüchternheit Danilos. Und so erlebte man von Anfang an zwei Personen, die einander lieben und zueinander wollen, dies aber nicht artikulieren können."
Michael WrussOberösterreichische Nachrichten
„Marelli konzentriert sich ganz auf das Verhältnis zwischen der "Witwe" Hanna Glawari und ihrem Danilo. Er seziert gekonnt die Emotionen dieser zwei einander liebenden "Königskinder", treibt in einem schönen Pariser Fin−de−Siècle−Salon (Ausstattung: Marelli) der Operette jede Plüschhaftigkeit aus."
Peter JarolinKurier
„In Wien kann man wieder ungeniert ins Maxim gehen."
Die Presse
„Und Marelli kommt gar nicht erst auf die Idee, seinen Danilo als Abziehbild solcher Legenden wie Johannes Heesters oder Harald Serafin zu zeichnen. Im Gegenteil: Hier wird der Danilo gegen den Strich gebürstet. Hier ist er kein nobler Bonvivant, sondern ein mit dem Leben und seinen Gefühlen überforderter Provinzler, der sich die Zeit in Paris mit Sex und Alkohol vertreibt. Und auch sonst vermeidet Marelli die billigen Pointen, sondern zeigt Operette pur. Das ist lustig und schön anzusehen (auch dank der Kostüme von Dagmar Niefind) und hat Tempo (flott die Choreografie von Renato Zanella) und Witz."
Peter JarolinKurier
„eine ungemein elegante „Witwe“, die aber –– und das war vielleicht das Wichtigste –– die tradierten Klischees weitgehend aussparte."
Michael WrussOberösterreichische Nachrichten