14Oktober
Samstag19:00 - 21:45
1 Pause
Premierenzyklus 2
14Oktober

Die Räuber

PremiereOper von Giuseppe VerdiIn deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln Premiere Oper von Giuseppe Verdi In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln
Giuseppe VerdiGiuseppeVerdi

Verdi und sein Librettist Maffei setzten den Schwerpunkt auf die bei Schiller angelegte Familientragödie: Ein übermächtiger Vater hat all seine Liebe und Aufmerksamkeit seinem Sohn Karl geschenkt, den anderen, Franz, hat er vernachlässigt. So wurde der erste ein selbstverliebte Draufgänger, der zweite ein verbitterter Taugenichts. In dieser Konstellation konnte die Intrige des Franz gegen Karl wirksam werden: Im Glauben, beim Vater in Ungnade gefallen zu sein, wurde Karl ein Räuberhauptmann. Seine Verlobte Amalia, die wie eine Schwester im Haus Maximilians aufgewachsen ist, fällt den Konflikten und Rivalitäten der Männer zum Opfer. Als Franz’ Machenschaften endlich aufgedeckt sind, ist ein glückliches Ende unmöglich geworden. Die Handlung mündet unausweichlich in die Katastrophe …

Erfahren Sie hier mehr über die Hintergründe dieser Produktion. 

Inhaltsangabe

Weitere Vorstellungen

Samstag, 14 . Oktober 2017 19:00 - 21:45 1 Pause

Besetzung

Bilder und Videos

© Johannes Ifkovits, zum einmaligen Abdruck freigegeben.
© Barbara Pálffy/Volksoper Wien
© Barbara Pálffy/Volksoper Wien
© Barbara Pálffy/Volksoper Wien
© Barbara Pálffy/Volksoper Wien
© Barbara Pálffy/Volksoper Wien
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© Johannes Ifkovits, zum einmaligen Abdruck freigegeben.
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Pressestimmen

So setzt der deutsche Regisseur Alexander Schulin mit seiner Bühnenbildnerin Bettina Meyer auf eine Mischung aus minimalistischer Eleganz und gezielten visuellen Akzenten. Das monochrome Grundbild dominiert ein drehbarer, schwarzer Kubus, der auf einer Seite einen sich extrem verkürzten Raum in sich trägt. Dieses schwebende Zimmer wird bisweilen wie ein Gemälde inszeniert, mit einer Gazewand wie ein Bildnis samt Firnis abstrahiert.
Martin Fichter-WössAPA15. Oktober 2017
Dies lässt sich natürlich auch von Kurt Rydl sagen, der als beider Vater Maximilian glaubhafter Auslöser einer Tragödie ist, der seinen profunden Bass auch mahnend deklamatorisch zur Geltung bringt. Die Gebrochenheit dieser Figur wird in jeder Szene deutlich.
Peter JarolinKurier15. Oktober 2017
Vincent Schirrmacher gibt dem Karl metallischen Glanz, kraftvolle Stütze und nicht zu sparsam dosierten Schmelz, Boaz Daniel dem Bruder Franz reichlich Schwärze und neben aller Bosheit auch menschliche Wärme. […] Sängerisch tadellos ist Sofia Soloviy als Amalia mit stählern poliertem, zu nahezu perfekten Phrasen getrimmtem Sopran.
Daniel EnderDie Presse15. Oktober 2017
motiviert Dirigent Jac van Steen das hauseigene Orchester zu Höhenflügen: Kernig und martialisch klingt die Sphäre der räuberischen Handlungsstränge, elegant fließen die Lyrismen der Liebesdinge und Heiratspläne. Und auch gesungen wird bei der neuesten Volksopernpremiere fulminant bis achtsam.
Daniel EnderDer Standard15. Oktober 2017
Eine lohnenswerte Wiederbelebung.
Rainer ElstnerWiener Zeitung15. Oktober 2017
Für die Ouvertüre […] fand Regisseur Alexander Schulin eine berückende Lösung. Solo-Cellist Roland Lindenthal sitzt auf der Bühne in einem perspektivisch stark verkürzten Zimmer, rund um ihn drei Kinder. Es sind Karl, Franz und Amalia. Hier spannt sich ein Beziehungsdreieck auf, an dem sich die Konflikte des Dramas entzünden.
Rainer ElstnerWiener Zeitung15. Oktober 2017