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13November
Dienstag19:30
Exklusiv für Mitglieder des Förderkreises
13November

Heute im Foyer ... "Ihre Dienste werden nicht mehr benötigt"

Aus der Volksoper vertrieben - Künstlerschicksale 1938SpezialBuchpräsentation mit Marie-Theres Arnbom, Christoph Wagner-Trenkwitz und Künstlerinnen und Künstlern aus dem Ensemble Aus der Volksoper vertrieben - Künstlerschicksale 1938 Spezial Buchpräsentation mit Marie-Theres Arnbom, Christoph Wagner-Trenkwitz und Künstlerinnen und Künstlern aus dem Ensemble

Buchpräsentation: 
„Ihre Dienste werden nicht mehr benötigt“ Aus der Volksoper vertrieben – Künstlerschicksale 1938

Marie-Theres Arnbom und Christoph Wagner-Trenkwitz im Gespräch. Johanna Arrouas und Michael Havlicek singen Ausschnitte aus der Operette „Gruß und Kuss aus der Wachau“ von Jara Benes. Klavier: Klaus Busch.

Im Dezember 2018 feiert die Volksoper ihren 120. Geburtstag. Anlässlich dieses Jubiläums und des Gedenkjahres 2018 blicken wir zurück auf das Jahr 1938. 
Die Machtübernahme der Nationalsozialisten bringt für die Volksoper gravierende Veränderungen mit sich: Die Direktoren Jean Ernest und Alexander Kowalewski werden sofort ausgetauscht, Entlassungen auf allen Ebenen des Hauses folgen, von Opernsängerinnen und -sängern über Dirigenten, Orchestermusiker und Librettisten bis hin zum Theaterarzt.
Anhand von ausgewählten Künstlern wie der Sopranistin Ada Hecht, dem Cellisten Franz Ippisch oder dem Dirigenten Kurt Herbert Adler erzählt Marie-Theres Arnbom vom Schicksal jener, die aufgrund ihrer jüdischen Wurzeln oder ihrer politischen Einstellung verfolgt wurden. Als roter Faden dient die letzte Produktion vor der Machtübernahme, „Gruß und Kuß aus der Wachau“,
komponiert von Jara Beneš, getextet von Hugo Wiener und Kurt Breuer, mit Gesangstexten von Fritz Löhner-Beda.
Auf Basis von bisher unbekannten Archivbeständen, Lebenserinnerungen und Gesprächen mit Nachkommen skizziert die Autorin den Lebensweg der Vertriebenen in der Emigration. Einige konnten sich erfolgreich neue Existenzen aufbauen, manche fanden in den Vernichtungslagern
der Nationalsozialisten den Tod. Die meisten sind vergessen. Ihnen wird nun ihre Geschichte zurückgegeben.

Künstler im Porträt:
Kurt Herbert Adler, Kapellmeister. Kurt Breuer, Librettist. Fritz Brunner, Konzertmeister. Jean Ernest, künstlerischer Direktor. Fritz Fall, Dirigent. Marco Frank, Geiger, Bratschist, Komponist. Peter Paul Fuchs, Kapellmeister. Felix Galimir, Konzertmeister und Primus des Galimir-Quartetts. Maria Gerhart, Sängerin. Hulda Gerin (= Hilde Güden), Sängerin. Artur Guttmann, Kapellmeister und Komponist. Kurt Hessky, Regisseur. Hans Holewa, Kapellmeister. Franz Ippisch, Solocellist. Heinrich Jalowetz, Kapellmeister. Karl Josefovics, Bühnenbildner. Alexander Kowalewsky, wirtschaftlicher Direktor. Leo Kraus, Dirigent und Direktor. Henry Joseph Krips, Dirigent. Karl Lustig-Prean, Dirigent und Direktor. Fritz Löhner-Beda, Librettist. Kurt Pahlen, Kapellmeister. Fritz Stiedry, Kapellmeister. Walter Taussig, Dirigent. Hugo Wiener, Librettist.

Marie-Theres Arnbom „Ihre Dienste werden nicht mehr benötigt“ Aus der Volksoper vertrieben – Künstlerschicksale 1938, ca. 208 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen € 25,– ISBN 978-3-99050-142-9


Die Buchpräsentation am 13. November findet exklusiv für den Förderkreis der Volksoper Wien statt.

Weitere Vorstellungen

Dienstag, 13 . November 2018 19:30 Karten kaufen

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