David Levi

David Levi studierte in Harvard und an der Manhattan School of Music bevor er 1993 als Assistent von James Colon an die Oper Köln kam, wo er u. a. die Neuproduktionen von Schostakowitsch "Die Nase" und Sondheims "Sweeney Todd" (Regie: Harry Kupfer) leitete. 1989 gründete er in den Niederlanden das Spanga Opera Festival. Von 1997 bis 2002 war er Chordirektor an der Pariser Oper und dirigierte danach in Frankreich ein vielseitiges Repertoire von Debussy bis Pink Martini. 2002 debütierte er an der Oper Graz mit "Turandot". 2011 dirigierte er die Europäische Erstaufführung der Oper "A View From the Bridge" an der Römischen Oper. 2005 folgte sein Volksoperndebüt mit "The Sound of Music". Seither hat er hier am Haus u. a. "Die Csárdásfürstin", "South Pacific", die Gala "Salut für Marcel Prawy", "My Fair Lady", "Hello, Dolly!", das Sondheim Musical "Die spinnen, die Römer!" und "Anna Karenina" dirigiert. David Levi ist ein gefragter Ballettdirigent und hat u. a. mit dem Eifman-Ballett St. Petersburg (in Italien, Slowenien und dem Oman), dem Royal Danish Ballet in Kopenhagen und Paris und dem New York City Ballet gearbeitet. Bei den Seefestspielen Mörbisch hat der Künstler "Anatevka" und "Viktoria und ihr Husar" dirigiert. Seit 2015 leitet er TerrOpera in Südwest Frankreich.

In der Spielzeit 2018/19 wird er mit "My fair Lady" und "The Sound of Music" an das Dirigentenpult der Volksoper Wien zurückkehren.

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