Christian Kolonovits

Christian Kolonovits wurde im burgenländischen Rechnitz geboren. Er studierte Klavier, Komposition, Dirigieren und Cello an der Wiener Musikhochschule. Bereits während seines Studiums spielte er als Studiomusiker, Barpianist sowie in diversen Bands. Ab 1970 prägte er als Arrangeur, Komponist und Musikproduzent das Genre des frühen Austropop.

Insgesamt produzierte Christian Kolonovits 300 Musikprojekte und erhielt dafür 70 Gold- und Platin-Awards. In den 90er Jahren verlegte Kolonovits seine musikalischen Schwerpunkte vornehmlich auf symphonische Arbeiten. Projekte mit namhaften internationalen Orchestern sowie diverse Crossover-Projekte wie V.S.O.P. (Wiener Symphoniker) und Moment of Glory (Berliner Philharmoniker/Scorpions) erlangten Weltruhm.

2003 komponierte Christian Kolonovits die Linzer Klangwolke. 2004 übernahm er die künstlerische Leitung des neu gegründeten Festivals VOX PANNONICA und komponierte dafür die Folkmusicals Coming Home und Csaterberg. Im September 2011 kam die hochgelobte Produktion Woyzeck & The Tiger Lillies im Museumsquartier in Wien zur Uraufführung. Im Oktober desselben Jahres erschien das Album Meraviglioso von Startenor José Carreras, für das Kolonovits als Produzent, Dirigent und Arrangeur verantwortlich zeichnete. Christian Kolonovits schrieb für José Carreras auch die Oper El Juez (Los niños perdidos), die am 26. April 2014 am Opernhaus Bilbao eine viel umjubelte Premiere feierte.

Nach der Kinderoper Antonia und der Reißteufel 2009 bachte die Volksoper Wien im Juni 2017 mit der BaRock-Oper Vivaldi – Die fünfte Jahreszeit ein weiteres Werk von Christian Kolonovits und seiner Librettistin Angelika Messner zur Uraufführung. Dieses dirigiert er auch in der laufenden Spielzeit wieder.

www.kolonovits.com

* Verwendung der Fotografie (© Manfred Weis) nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien 


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