Laszlo Gyüker

Der ungarische Dirigent wurde 1981 in Miskolc geboren und studierte an der Grazer Kunstuniversität. 2009 assistierte er Martin Sieghart beim „Het Gelders Orkest“ in den Niederlanden bei Robert Herzls Inszenierung von „Die Lustige Witwe“. Von 2010 bis 2012 betreute er als 2. Kapellmeister und Chordirektor der Bühne Baden ein breites Operettenrepertoire („Der Zigeunerprimas“, „Gräfin Mariza“, „Eine Nacht in Venedig“, „Das Land des Lächelns“, „Schwarzwaldmädel“, „Viktoria und ihr Husar“, „Die Dollarprinzessin“, „Annie Get Your Gun“, „Boccaccio“).

Von 2009-2017 arbeitete er als Dirigent und Chordirektor beim Lehár Festivals Bad Ischl, und dirigierte dort „Das Land des Lächelns“, „Die Csárdásfürstin“, „Gasparone“, „Gigi“, „My Fair Lady“, „Die Fledermaus“ und „Die Lustige Witwe“. 2018 betreute er eine Neuproduktion von „Die Fledermaus“ an der Oper von Tirana (Regie: Renato Zanella). Von 2014-2019 war er Musikalischer Leiter der Luisenburg Festspiele. Als Musikalischer Leiter des Budapester Operettenwelt Theater und der Operettenbühne Wien absolvierte er ausgedehnte Tourneen durch ganz Deutschland, u. a. mit „Die Zauberflöte“, „Gräfin Mariza“ und „Die Csárdásfürstin“, mit der er 2018 auch an der Volksoper debütierte. 

Seit 2018 ist Laszlo Gyüker Dozent für den Lehrgang Operette an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien.

In der Saison 2019/20 dirigiert er an der Volksoper „My Fair Lady” und abermals „Die Csárdásfürstin“. 


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