Joseph R. Olefirowicz

Joseph R. Olefirowicz wurde 1972 in Methuen, nahe Boston, Massachusetts geboren und studierte am Ithaca College, New York Dirigieren.

Kurz nach seinem Debut 1995, wo er am Oswego Operntheater in New York Menottis Medium und William Schumans The Mighty Casey leitete, wurde er als Musikdirektor der Bochumer Produktion von Starlight Express bestellt. In der Folge war er Musikdirektor der kommerziellen Musicalbühnen in Stuttgart und Berlin und leitete dort die Originalproduktionen von Miss Saigon, Disneys Der Glöckner von Notre Dame und als Gast Die Schöne und das Biest.

Für die NBC/Hallmark Produktion von Menken & Ahrens A Christmas Carol arbeitete er in Budapest und London als Music and Choral Supervisor, und erhielt für diese Tätigkeit einen Emmy Craft Citation Award von der Academy of Television Arts and Sciences in Los Angeles.

2003 folgte sein Europadebut als Operndirigent mit Cherubinis Lodoiska in Nordhausen, wo er in der Folge ein breites Repertoire an Opern, Operetten, Musicals, Balletten und Konzertliteratur als Erster Kapellmeister leitete.

Sein aktuelles Repertoire umfasst ein weites Feld aus allen Bereichen des Musiktheaters und Konzertfachs, wie zum Beispiel Aïda, Der Freischütz, Madama Butterfly, Die Lustigen Weiber von Windsor, Tosca, Die Zauberflöte; La Belle Hélène, Frau Luna, Land des Lächelns; Anything Goes, Chess, A Chorus Line, Gypsy, Jesus Christ Superstar; Coppelia und Ein Sommernachtstraum.

Auf der Konzertbühne war er unter anderem in der Münchner Philharmonie, der Deutschen Staatsoper Berlin, der Oper Leipzig und in der Springfield Symphony Hall (USA) zu erleben. Dabei hat er Orchester wie die Münchner Symphoniker, das Springfield Symphony Orchestra, das Staatsorchester Braunschweig, das Orchester der Musikalischen Komödie Leipzig und das Deutsche Filmorchester geleitet. Demnächst erwarten ihn Debuts mit dem Niedersächsischen Staatsorchester Hannover und dem Moskauer Russischen Nationalorchester.

An die Wiener Volksoper bindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit, er ist dort bereits die zehnte Saison als Gastdirigent tätig. Die Wiederaufnahme von Anatevka 2008 war sein erster Wiener Auftritt, dem folgten Premieren von Guys and Dolls, Paul Abrahams Jazz-Operette Die Blume von Hawaii, Bernsteins Candide ebenso wie die 2015 mit dem Österreichischen Musiktheaterpreis ausgezeichnete Produktion von Sondheims Sweeney Todd, die von Kritikern hoch gelobte Konzertfassung von Kismet (Wright&Hall / Borodin), sowie Vorstellungen von Lehars Die lustige Witwe.

In der Saison 2014/15 begann er mit Loessers How to succeed in business without really trying eine erfolgreiche Zusammenarbeit als Gastdirigent am Niedersächsischen Staatstheater Hannover. Diese Produktion wird ab 2016/17 auch an der Volksoper Wien gezeigt.

Neben seiner Dirigententätigkeit ist er ein gesuchter Konzertorganist und Klavierbegleiter. In Nashua, New Hampshire ist er seit acht Jahren Künstlerischer Leiter der First Music Concert Series und Leiter der Kirchenmusik der First Church of Nashua. Mit dem dort von ihm geleiteten großen Chor und Musikprogramm wurde er vom New Hampshire Magazine als Best of NH 2012 ausgezeichnet.


* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien


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