Gerrit Prießnitz

Der gebürtige Bonner ist Studienleiter, Kapellmeister und Berater in künstlerischen Fragen an der Volksoper Wien sowie verschiedenen deutschen und europäischen Orchestern und Opernhäusern eng als Gastdirigent verbunden. In der Saison 2018/19 fungierte er als Erster Ständiger Gastdirigent des Theaters Chemnitz, mit der Robert Schumann Philharmonie debütiert er beim Beethovenfest Bonn; auch am Pult des Brandenburgischen Staatsorchesters stand Gerrit Prießnitz 2020 erstmals.
Hector Berlioz' Roméo et Juliette an der Volksoper Wien unter seiner Leitung erhielt den Österreichischen Musiktheaterpreis in der Kategorie Beste Ballettproduktion.

Der Volksoper Wien war er bereits von 2006 bis 2013 fest verbunden und hat dort Werke wie Ariadne auf Naxos, Salome, Albert Herring, Rusalka, Der Freischütz, Carmen, Die Entführung aus dem Serail, Die Zauberflöte, Hoffmanns Erzählungen, die Österreichische Erstaufführung von Henzes Wundertheater, Trojahns Limonen aus Sizilien sowie Operette und Ballett dirigiert. Bis 2011 war er zudem Künstlerischer Leiter der Wiener Akademischen Philharmonie mit Konzerten im Musikverein und im Konzerthaus. Gastspiele führten ihn mehrfach nach Japan, zum Bruckner Orchester und an das Landestheater Linz, nach Graz, Luzern, Córdoba, Bologna, Bari, den Seefestspielen Mörbisch und zu verschiedenen deutschen Orchestern un Opernhäusern: Bamberger Symphoniker, Aalto Musiktheater Essen, Münchner Rundfunkorchester, Staatskapelle Halle, Sinfonieorchester Wuppertal, Württembergische Philharmonie Reutlingen, Norddeutsche Philharmonie und Volkstheater Rostock, Nürnberger Symphoniker, Jenaer Philharmonie, Nordwestdeutsche Philharmonie Herford, Schlossfestspiele Staatstheate Schwerin, Theater Augsburg u. a.

2013 dirigierte er an der Wiener Staatsoper die Premiere von Hans Werner Henzes Pollicino - einer Produktion, die auch auf DVD erschienen ist - und wurde sowohl für Der Nussknacker als auch für Richard Strauss' Josephslegende wieder eingeladen. An der Oper Köln stand er bereits bei Ariadne auf Naxos, Rigoletto, Die Fledermaus, The Turn of th Screw, Die Csárdásfürstin und der Uraufführung Je suis Jacques zum Offenbach-Jahr 2019 am Pult.

Mit einer konzertanten Aufführung von Beethovens Fidelio debütierte Gerrit Prießnitz am Pult des Radio Filharmonisch Orkest 2014 im Concertgebouw Amsterdam. Mit der Premiere von Offenbachs La Belle Hélène gab er zudem sein von der Presse euphorisch aufgenommenes Debüt an der Hamburgischen Staatsoper, dem auch eine Einladung als Einspringer für Carmen folgte. Seit Herbst 2017 bekleidet Gerrit Prießnitz einen Lehrauftrag für Oper an der Musik und Kunst Privatuniversität MUK Wien.

Zuletzt übernahm er an der Volksoper die Musikalische Leitung von Marius Felix Langes Familienoper Das Gespenst von Canterville und wird in der Spielzeit 2020/21 bei David McVicars Inszenierung von Tod in Venedig sowie im Kasino am Schwarzenbergplatz bei Leyla und Medjnun am Dirigentenpult stehen.

www.gerrit-priessnitz.de

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien

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