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Gerrit Prießnitz

Wann wurden Sie zum ersten Mal in Ihrem Leben durch (Musik)Theater verzaubert? Und wodurch? 

Das waren die ersten Konzerte mit einem klassischen Orchester, die mich als Kind tief beeindruckt haben. Wie sich all die einzelnen Stimmen zu einem Ganzen verwoben haben, hat mich sehr fasziniert - und tut es bis heute! 

Warum singen die Leute und warum sprechen sie nicht? 

Ich glaube, dass Singen eine Art Ur-Bedürfnis des Menschen ist und eine sowohl sehr archaische als auch hochartifizielle Überhöhung dessen, was man nicht nur aussprechen möchte.  

Welche Rolle kann/soll Musiktheater in der heutigen Gesellschaft einnehmen? 

Ich gehöre nicht zu denen, die der Kunst eine aktive "Weltverbesserer-Rolle" zuordnen. Was Musik und Theater aber können, ist Freiräume zum Nachdenken, zu emotionaler und humanistischer Reflexion schaffen, und etwas, was mir besonders wichtig ist: Freude an Schönheit wecken. 


Geboren in

Bonn (Deutschland) 

Ausbildung

Salzburg Universität Mozarteum 

Fünf bis zehn wichtige Engagements

2001 bis 2006: Kapellmeister und Studienleiter am Theater Erfurt

2006 bis 2013, sowie 2020 bis 2022: fest engagiert an der Volksoper Wien, wo er ein außerordentlich breit gefächertes Repertoire von Mozart und Puccini über Krenek und Strauss bis zu den Klassikern der Operette und zahlreichen Ur- und Erstaufführungen (Henze, Glanert, Machover…) dirigierte. 2013 bis 2020 regelmäßiger Gastdirigent (u. a. Premieren Albert Herring, Ein Reigen, Das Gespenst von Canterville)

Wiener Staatsoper: Leitung der Premiere von Hans Werner Henzes Pollicino, der Wiedereinladungen für Der Nussknacker, Richard Strauss' Josephslegende und 2023 für Pärts Tabula Rasa folgten

Concertgebouw Amsterdam: Fidelio konzertant

Hamburgische Staatsoper: Premiere La belle Hélène

Seoul Philharmonic Orchestra 2023

Weitere Engagements: Bamberger Symphoniker, Oper Köln, Teatro Comunale di Bologna, Aalto Musiktheater Essen, MDR Sinfonieorchester Leipzig, Goldener Saal des Wiener Musikvereins, Wiener Konzerthaus, Bruckner Orchester und Landestheater Linz, Bunka Kaikan Tokyo, Aichi Arts Center Nagoya, Münchner Rundfunkorchester, Netherlands Radio Philharmonic, Staatskapelle Halle, Nürnberger Symphoniker, Schlossfestspiele Schwerin, Brandenburgisches Staatsorchester, Belgrader Philharmonie, Filharmonie Brno, Jenaer Philharmonie, Theater Luzern, Slowenisches Nationaltheater Maribor, Landestheater Linz, Seefestspiele Mörbisch und Niederösterreichisches Tonkünstlerorchester 

Prägende Zusammenarbeit mit diesen Künstler:innen

Piotr Beczala, Linda Watson, Klaus Florian Vogt, Vesselina Kasarova, Jennifer Larmore, Elina Vähälä 

Debüt und wichtige Arbeiten an der Volksoper Wien

Gräfin Mariza (2007) 

Bedeutende Preise & Ehrungen

Bernhard-Paumgartner-Medaille der Internationalen Stiftung Mozarteum

Stipendien des Bildungsministeriums und des ERASMUS-Programms der EU

Österreichischer Musiktheaterpreis für die „Beste Ballettproduktion“: Hector Berlioz' Roméo et Juliette 

Website

www.gerrit-priessnitz.de


* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien

Kommende Vorstellungen

Derzeit keine Vorstellungen