Jac van Steen

Jac van Steen studierte Orchester- und Chordirigieren sowie Musiktheorie am Brabants Conservatorium in Tilburg und arbeitet regelmäßig mit niederländischen Orchestern wie dem Residentie Orkest, dem Rotterdams Philharmonisch Orkest, dem Nederlands Philharmonisch Orkest, dem Radio Filharmonisch Orkest sowie dem Radio Symfonie Orkest zusammen.

Von 1989 bis 1994 leitete der Niederländer die Nürnberger Symphoniker, von 1999 an war er Chefdirigent und musikalischer Leiter des Neuen Berliner Kammerorchesters, mit dem er eine eigene Konzertreihe im Konzerthaus Berlin gestaltete. Von 2002 bis 2005 war Jac van Steen Generalmusikdirektor am Deutschen Nationaltheater und Chefdirigent der Staatskapelle Weimar. 2002 bis 2008 folgte er Heinrich Schiff als Chefdirigent des Musikkollegiums Winterthur nach. Mit diesem Klangkörper erhielt er den „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“ für die „künstlerisch herausragende Veröffentlichung“ von Frank Martins "Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke". Von 2008 bis 2013 war van Steen Generalmusikdirektor der Dortmunder Philharmoniker.

In England dirigiert er regelmäßig das Royal Scottish Orchestra, die London Sinfonietta, das Philharmonia Orchestra London, das City of Birmingham Symphony Orchestra, das Orchester der Opera North und das BBC Symphony Orchestra London, mit dem er mehrere CD- und Rundfunkaufnahmen herausgebracht hat. Zudem ist Jac van Steen als Professor am Koninklijk Conservatorium in Den Haag tätig. An der Volksoper dirigierte er Loriots "Der Ring an einem Abend", Achim Freyers Neuinszenierung von Mozarts "Don Giovanni", die konzertante Aufführung von Erich Wolfgang Korngolds Oper "Das Wunder der Heliane" und Giuseppe Verdis "Die Räuber". In der neuen Spielzeit 2021/22 leitet van Steen die Premiere von Boris Godunow.

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien

Copyright Foto: Simon van Boxtel

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