Thomas Schulte-Michels

Der gebürtige Straßburger studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie in Bonn sowie Schauspiel in Paris bei Wolfram Mehring, der neben George Tabori sein Spiritus Rector ist.

Erste Engagements als Regisseur und Schauspieler hatte er am Bonner Stadttheater, Inszenierungen in Dortmund, Krefeld und Neuss folgten. Nach zwei Jahren als Leiter des Schlosstheaters Moers und zahlreiche Regiearbeiten am Staatstheater Mainz, wurde er 1981 am Staatstheater Stuttgart engagiert. Von 1985 bis 1993 war er fester Regisseur am Bayerischen Staatsschauspiel München, anschließend entstanden zahlreiche Arbeiten am Schauspielhaus Frankfurt.

Als freier Regisseur und Bühnenbildner arbeitete er u.a. in Berlin (Freie Volksbühne, Schillertheater, Deutsches Theater, Berliner Ensemble), Basel, Wien (Theater in der Josefstadt, Volkstheater), München (Kammerspiele) und Hamburg (Thalia Theater). Seit Ender der 90er Jahre führte er auch bei zahlreichen Musiktheaterproduktionen Regie darunter am Nationaltheater Weimar, an der Bayerischen Staatsoper, der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf oder bei den Salzburger Festspielen.

2009/10 wurde Schulte-Michels mit dem Karl-Skraup-Preis ausgezeichnet, 2011 erhielt er den Nestroy Preis - für das beste Bühnenbild ("Herr Puntila und sein Knecht Matti"/Volkstheater). Nach "Wundertheater/Bajazzo" (2012), bei der er für Regie und Bühne verantwortlich zeichnete, inszenierte er 2015 Alexander Borodins Oper "Fürst Igor".

Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien

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