Sophia Brommer

erhielt ihre musikalische Ausbildung bei Gabriele Kaiser an der Hochschule für Musik und Theater München sowie an der Bayerischen Theaterakademie August Everding, wo sie ihr Studium mit Diplom und höchster Auszeichnung abschloss. Noch während ihres Studiums gab sie ihr Debut als Fiordiligi am Prinzregententheater München.

Beim 61. Internationalen Musikwettbewerb der ARD gewann die Sopranistin den 3. Preis, den Publikumspreis sowie zahlreiche Sonderpreise. Sie wurde darüber hinaus mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet und für ihr „sehr besonderes, nuancenreiches Timbre“ gelobt und gewann außerdem Sonderpreise des Deutschen Musikrates, der Walter-Kaminski-Stiftung und der Württembergischen Landesregierung.

National und international ist sie mit den großen Partien ihres Fachs zu erleben, an der Oper Graz als Juliette, Luisa Miller, Magda (La Rondine) und Konstanze, am Konzert Theater St. Gallen als Mimì und Marguerite, am Staatstheater am Gärtnerplatz als Donna Anna, am Königlichen Opernhaus Kopenhagen als Olympia und Antonia, am Staatstheater Saarbrücken als Rosalinde, sowie am Staatstheater Augsburg als Violetta, Liù, Lucia, Micaela und Lulu. In der laufenden Saison debütiert die Künstlerin als Rosalinde am Aalto Theater Essen.

Auch im Konzertfach ist Sophia Brommer gefragt. Zu ihren musikalischen Partnern zählen Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Friedrich Haider, Bernard Labadie, Ulf Schirmer, Christoph Eschenbach, Jukka Pekka Saraste, Jonathan Nott, Frederic Chaslin, Dirk Kaftan, sowie Regisseure wie Rolando Villazon, Stefan Herheim, Jan Philipp Gloger, Ben Baur, Thorleifur Örn Arnasson und Tatjana Gürbaca. Dabei arbeitet sie mit Klangkörpern wie dem WDR Köln, dem Bayerischen Rundfunkorchester, der Deutschen Radiophilharmonie, den Bamberger Symphonikern sowie dem Gewandhausorchester Leipzig. Geplante Auftritte mit der Internationalen Bachakademie unter Hans Joachim Rademann mussten coronabedingt abgesagt werden, folgen aber in der kommenden Saison.

Die Bandbreite ihres Repertoires dokumentiert die Sängerin u. a. auch in CD-Veröffentlichungen beim Label Oehms Classics mit ihrer Solo-CD Aufbruch, eine Lieder-Hommage an Hermann Hesse, und ihrer Einspielung Promessa unter Dirk Kaftan mit italienischen und französischen Belcanto-Arien.

An der Volksoper Wien debütiert Sophia Brommer in einer Partie, die für die Sopranistin gleichzeitig ihr persönliches Rollendebüt darstellt: als Lisa in der Wiederaufnahme von Das Land des Lächelns.

* Verwendung der Fotografie (© Andreas Lutz) nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien