Davide Damiani

Der italienische Bariton absolvierte seine Ausbildung in Gesang, Kontrabass, Komposition und Dirigieren an den Konservatorien von Pesaro, Parma und Bologna.

1993 gab er sein Sängerdebüt als Don Giovanni am Opernhaus Tel Aviv. Von 1995 bis 1999 war Davide Damiani Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper. Seither entwickelte der Künstler eine reiche Gastspieltätigkeit.

2010 sang er Giorgio Germont in „La Traviata“ unter der Leitung von Myung-Whun Chung und in der Regie von Robert Carsen am Teatro la Fenice Venedig. Am Grand-Théâtre de Genève sang Damiani 2012 unter Ingo Metzmacher in der Regie von Christopher Loy die Titelpartie in Verdis „Macbeth“, im Jahr darauf den Rodrigo in „Don Carlo“ am Opernhaus Warschau. In den folgenden Jahren war er u. a. in der Titelpartie in Georges Enescus Oedipe am Opernhaus von Bukarest und als Traveller in Brittens „Death in Venice“ an der Opéra Nice Côte d’Azur zu erleben.

Zuletzt gab er in der Regie von David Pountney die Titelpartie in Rossinis „Guillaume Tell“ in Warschau und sang in Ernst Kreneks Einaktern „Der Diktator“ (Diktator) und „Das geheime Königreich“ (König) an der Oper Frankfurt. Bei den Festspielen St. Margarethen war Davide Damiani als Escamillo in „Carmen“ (2005) und als Scarpia in „Tosca“ (2015) zu sehen und wird dort im heurigen Sommer als Rigoletto zu erleben sein.

An der Volksoper Wien gibt Davide Damiani in der aktuellen Spielzeit sein Hausdebüt in der Titelpartie des „Fürst Igor“.

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