Elisabeth Flechl

Die Österreicherin studierte an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien Blockflöte, Klavier und Gesang. 1989 war sie Preisträgerin des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“, von 1991 bis 1999 hatte sie einen Lehrauftrag für Stimmbildung am J. M. Hauer-Konservatorium inne.

Im Oratorienfach verfügt Flechl über ein breit gefächertes Repertoire: Schütz, Pergolesi, Bach, Händel, Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert, Mendelssohn, Poulenc, Orff u. v. a. Auftritte führten sie u. a. in den Großen Musikvereinssaal und in den Großen Konzerthaussaal in Wien, in das Opernhaus von Sydney und die Concert Hall von Melbourne sowie nach Italien, Deutschland, Tschechien, Frankreich, Russland, China und Japan. Dabei arbeitete die Künstlerin mit Orchestern wie den Stuttgarter Philharmonikern, dem Australian Philharmonic Orchestra, dem Moskauer Rundfunkorchester, dem Wiener Concert-Verein, dem Mozarteum Orchester Salzburg u. a.

Elisabeth Flechl wirkte in verschiedenen Rundfunk- und Fernsehproduktionen mit.

Zu ihren Opern- und Operettenpartien gehören u. a. Olga Rowan („Der kleine Schornsteinfeger“ von Britten), Gräfin („Wiener Blut“), Rosalinde („Die Fledermaus“), Nell („Maschinist Hopkins“ von Max Brand), Erste Dame („Die Zauberflöte“), Baronin („Der Wildschütz“), Lisa („Das Land des Lächelns“), Hanna Glawari („Die lustige Witwe“), Sylva Varescu („Die Csárdásfürstin“), Donna Elvira („Don Giovanni“), Sonja („Der Zarewitsch“), Governess („The Turn of the Screw“) und Contessa („Le nozze di Figaro“) sowie die Titelrollen in Lehárs „Eva“ und Kálmáns „Gräfin Mariza“.

Gastengagements führten sie u. a. an die Semperoper Dresden, zum KlangBogen Wien, zum steirischen herbst, zu den Bregenzer Festspielen, an das Salzburger Landestheater, zu den Operettenfestspielen Bad Ischl, zu den Seefestspielen Mörbisch, an die Wiener Operettenbühne (mit China-Gastspiel), an das Stadttheater Klagenfurt, an die Wiener Kammeroper, an die Bühne Baden, an das Musik Theater Schönbrunn und Opernhaus Graz sowie zu den Schlossfestspielen Langenlois.

Seit der Saison 2007/08 ist die Künstlerin fixes Ensemblemitglied der Volksoper Wien. Das Volksopernpublikum kennt sie u. a. als Beatrice in „Boccaccio“, Pepa in „Tiefland“, (Koproduktion mit der Oper Frankfurt), Sylva Varescu in „Die Csárdásfürstin“, Angèle in „Der Opernball“, Erste Dame in „Die Zauberflöte“, Rosalinde in „Die Fledermaus“, Hanna Glawari in „Die lustige Witwe“, Elisabeth Torregiani in „Kehraus um St. Stephan“ (Koproduktion mit den Bregenzer Festspielen), Antonia in „Hoffmanns Erzählungen“, Agathe in „Der Freischütz“, Kurfürstin Marie in „Der Vogelhändler“, Martha in „Der Evangelimann“, Nedda in „Der Bajazzo“, Frau Fluth in „Die lustigen Weiber von Windsor“, Echo in „Ariadne auf Naxos“, Micaëla in „Carmen“, Nella in „Gianni Schicchi“, Gräfin Almaviva in „Die Hochzeit des Figaro“, als Gutrune in „Wagners RING an einem Abend“, Palmatica in „Der Bettelstudent" sowie als Lady Billows in „Albert Herring“.

In der aktuellen Saison ist sie als Carla in „Die Zirkusprinzessin“ und Gertrud in „Hänsel und Gretel“ zu erleben.

Elisabeth Flechl war bis 2016 Vorsitzende der Solistenvereinigung der Volksoper Wien.

Im Januar 2018 gib sie ihr Debüt an der New National Opera Tokyo als Rosalinde in "Die Fledermaus".

Seit Oktober 2016 lehrt Elisabeth Flechl an der mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst.



* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien

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