Ksch Wolfgang Hübsch

Der gebürtige Oberösterreicher absolvierte sein Schauspielstudium am Salzburger Mozarteum. Nach Elevenjahren am Salzburger Landestheater und in Klagenfurt kommt Wolfgang Hübsch 1966 an das Wiener Volkstheater, wo er erste große Rollen übernimmt, u. a. Raskolnikoff („Schuld und Sühne“) mit Helmut Qualtinger als Partner.

Von 1970 bis 1972 spielte Hübsch am Münchner Residenztheater, ehe ihn Gerhard Klingenberg ans Wiener Burgtheater holte, wo er 19 Jahre lang auf der Bühne stand. Dort erarbeitete er sich ein breites Repertoire, u. a. war er dort in der Titelpartie von „Amphytrion“ und „Egmont“ sowie als Orest („Iphigenie auf Tauris“) zu sehen. Daneben verkörperte er zahlreiche Schnitzlersche Männerfiguren.

Bei den Sommerspielen Reichenau gastierte Hübsch nicht nur als Schauspieler, sondern führte 1994 auch erstmals Regie, bei Schnitzlers „Komödie der Worte“. Auch am Wiener Volkstheater stand er auf der Bühne und inszenierte regelmäßig. Große Erfolge feierte er dort u. a. in der Titelrolle von „Oberst Redl“, als Rappelkopf in Raimunds „Der Alpenkönig und der Menschenfeind“, als Helmer in Ibsens „Nora – Ein Puppenheim“, als George in Edward Albees „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“, in Thomas Bernhards „Der Weltverbesserer" oder als Henrik in der Uraufführung von Sandor Marais „Die Glut“.

Neben seiner intensiven Theatertätigkeit hat sich Wolfgang Hübsch einen Namen als Filmschauspieler und Synchronsprecher gemacht. So wirkte er in diversen Film- und Fernsehproduktionen mit und arbeitete mit namhaften Regisseuren wie Axel Corti, Karin Brandauer, Luc Bondy, Fritz Lehner, Peter Patzak, Michael Haneke, Xaver Schwarzenberger, Michael Kreihsl, Wolfgang Glück, Peter Weck und Walter Davy zusammen.
Zu seinen letzten Produktionen zählen „Blut und Wasser“, „Ein Sommer in den Bergen“, „Europas letzter Sommer“, „Tatort – Der traurige König“ , „Furcht und Zittern“ und „Mein Kampf. Außerdem ist er nicht zuletzt als Oberinspektor Paul Kant aus einigen ORF-„Tatort“-Folgen oder als Gottfried Schnell aus der TV-Serie „Der Winzerkönig“ bekannt.

Im Jahr 2000 wurde Wolfgang Hübsch der renommierte Berufstitel Kammerschauspieler verliehen. Weiters wurde er mit der Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt Wien in Gold ausgezeichnet und erhielt 2010 das Große Ehrenzeichen für die Verdienste um die Republik Österreich.

An der Volksoper Wien debütierte Wolfgang Hübsch 2013 als Leopold Maria in der Operette „Die Csárdásfürstin“und stand hier auch schon als Bartolomeo Delaqua in „Eine Nacht in Venedig“ auf der Bühne. In der aktuellen Spielzeit ist er als Kaiser im „Weissen Rössl" zu erleben.

www.wolfgang-huebsch.at

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien

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