Margarete Joswig

Die in Mannheim geborene Mezzosopranistin studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main bei Gisela Pohl und Elsa Cavelti und besuchte die Liedklasse von Charles Spencer. Derzeit wird sie stimmlich von Margreet Honig (Amsterdam) betreut.

Bereits während des Studiums überzeugte Margarete Joswig mit ihrer farbenreichen Altstimme in zahlreichen Auftritten als Lied- und Oratoriensängerin.

Es folgten Festengagements an das Saarländische Staatstheater Saarbrücken sowie an die Staatsoper Stuttgart, wo sie die wesentlichen Partien des lyrischen Mezzosoprans sang.

Seit 2003 ist die Künstlerin freischaffend tätig. Gastverträge führten sie bisher u. a. an das Teatro San Carlo in Neapel, an dei Opéra National de Bordeaux, an das Théâtre de Châtelet in Paris (Mahler, Das Lied von der Erde) zum Rheingau Musik Festival (Verdi, Messa da Requiem) und zum Kunstfest Weimar (Eisler, Deutsche Sinfonie).

Sie arbeitete u. a. mit folgenden Dirigenten und Regisseuren: Claudio Abbado, Andrea Breth, Sylvain Cambreling, Enoch zu Guttenberg, Alxander Joel, Roland Kluttig, Josef Köpplinger, Heinz Kresnik, Martin Kusej, Patrick Lange, Uwe Eric Laufenberg Nigel Lowery und Lothar Zagrosek.

Nach einem Fachwechsel zum dramatischen Mezzosopran debütierte Margarete Joswig im November 2015 mit der Partie der Mutter in Engelbert Humperdincks Hänsel und Gretel am Hessischen Staatstheater Wiesbaden.

Seitdem war sie ebendort vor allem in Opern von Richard Wagner zu erleben. Sie sang Fricka in Das Rheingold und in Die Walküre, Waltraute und Erste Norn in der Götterdämmerung sowie Magdalene in Die Meistersinger von Nürnberg. In der Spielzeit 2019/2020 folgte Brangäne in einer konzertanten Aufführung von Tristan und Isolde, aber auch Virgie in der 2011uraufgeführten Oper Anna Nicole von Mark-Anthony Turnage.

An der Volksoper Wien debütiert Margarete Joswig im Oktober 2021 als

Annina in Richard Strauss‘ Der Rosenkavalier.

* Verwendung der Fotografie (© Lena Wunderlich) nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien

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