Ghazal Kazemi

Die junge Mezzosopranistin wurde in Teheran (Iran) geboren, wo sie ihre Ausbildung am Musikgymnasium begann.
Seit 2011 studiert sie an der Musik und Kunst Privatuniversität Wien und schloss das Studium 2015 mit dem Bachelor ab. Momentan absolviert sie ein Masterstudium in den Fächern Oper und Gesang bei KS Birgid Steinberger.
Während des Studiums hatte sie bereits die Möglichkeit, Partien ihres Fachs zu singen, u.a. 2. Dame („Die Zauberflöte“), Ruggiero („Alcina“), Annio („La Clemenza di Tito“), Mother Goose („The Rake’s Progress“), La Conversa („Suor Angelica“) und Soeur Mathilde („Dialogues des Carmélites“).
Zu ihrem Repertoire zählen außerdem Carmen, Hänsel, Cherubino und Idamante.
Am Burgtheater wirkte sie in Elfriede Jelineks „Die Schutzbefohlenen“ mit und am Landestheater Bregenz in Nigschs/de La Barcas „Das Große Welttheater“.

Neben der Oper widmet sie sich mit großer Hingabe dem Lied- und Oratoriumgesang und besuchte Meisterkurse bei Angelika Kirchschlager, Vesselina Kasarova, Thomas Hampson, Adrian Eröd, Carolyn Hague und Gerhard Kahry. Höhepunkte ihrer bisherigen Konzerttätigkeit waren u.a. R. Wagners „Wesendonck-Lieder“ bei der Wagner‐Gesellschaft Bad Ems und Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“ im Gläsernen Saal des Wiener Musikvereins.

Im September 2018 war sie bei der Sommerakademie der Wiener Philharmoniker als Sesto in „La Clemenza di Tito“ im Konzerthaus Wien zu erleben. In dieser Saison ist auch ihr Debüt am Theater Chemnitz als 2. Dame in einer Neuproduktion der „Zauberflöte“ geplant.

An der Volksoper Wien debütiert Ghazal Kazemi als Henri in „Der Opernball“.

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien

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