Daniel Kirch

Der Tenor studierte an der Hochschule für Musik seiner Heimatstadt Köln. 1997 holte ihn Harry Kupfer in das Ensemble der Komischen Oper Berlin, der er als Gast bis zum Jahr 2004 verbunden blieb. Mit dem Belmonte in „Die Entführung aus dem Serail“ gastierte er an der Staatsoper Unter den Linden Berlin, der Oper Frankfurt, der Semperoper Dresden und – in Koproduktion mit der Wiener Staatsoper – 2006 am Wiener Burgtheater. Sein Debüt an der Mailänder Scala erfolgte 2004 mit der Partie des Steuermanns in „Der fliegende Holländer“.

Als Florestan in „Fidelio" feierte er 2012 am Theater Hof sein Rollendebüt im dramatischen Fach. An der Oper Leipzig sang Daniel Kirch 2013 erstmals den Stolzing in „Die Meistersinger von Nürnberg“ (weiters trat er mit dieser Partie am Badischen Staatstheater Karlsruhe und am Müpa Budapest auf).

In den folgenden Jahren kamen Parsifal und Tannhäuser und zuletzt Siegmund in „Die Walküre“ zu seinem Repertoire hinzu. 2016 trat er als Tannhäuser auch am Tiroler Landestheater auf. Weitere Partien waren u. a. Jim Mahoney in Weills „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ (Oper Leipzig, 2013) und Fritz in Schrekers „Der ferne Klang“ (Oper Graz, 2015). Als Paul in Erich Wolfgang Korngolds „Die tote Stadt“ trat der Tenor am Theater Hof, an der Angers-Nantes Opéra und der Opéra national de Lorraine in Nancy auf.

Für 2017 ist Wagners „Tristan“ an der Opéra de Lyon geplant. Auf dem Konzertpodium ist Daniel Kirch u. a. mit den Tenorpartien in Mahlers „Das Lied von der Erde“, Beethovens „Christus am Ölberge“ und Schönbergs „Gurreliedern“ (letztere unter Lothar Zagrosek in Rotterdam und Zubin Mehta in Tel Aviv) aufgetreten.

An der Volksoper gibt Daniel Kirch in der aktuellen Spielzeit sein Hausdebüt als Der Fremde in der konzertanten Aufführung von „Das Wunder der Heliane“.

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