Nadia Krasteva

Die Mezzosopranistin wurde in Sofia, Bulgarien, geboren. Sie studierte Gesang in ihrer Heimatstadt und in Rom an der Kunstakademie Boris Christoff bei Anita Cerquetti.
Ihr Debüt auf einer großen Bühne gab sie noch während ihrer Studienzeit in der Saison 1998/99 im Staatlichen Stefan Makedonski-Musiktheater in Sofia in der Rolle der Sally Bowles im Musical Cabaret.

Bereits 2002, nur zwei Jahre nach ihrem Studienabschluss, wurde sie Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper. Nach ihrem Debüt als Fenena in Nabucco folgten bald die großen Mezzopartien der Opernliteratur, u. a. Adalgisa (Norma), Sara (Roberto Devereux), Maria Gesualdo (Gesualdo), Ulrica (Un ballo in maschera), Giulietta (Les Contes d‘Hoffmann), Prinzessin De Bouillon (Adriana Lecouvreur), Marina (Boris Godunow), Maddalena (Rigoletto), Olga (Eugen Onegin), Suzuki (Madama Butterfly), Prinzessin Eboli (sowohl in der italienischen als auch in der französischen Fassung des Don Carlo/s) und die Titelpartie in Carmen.

Mittlerweile kann Nadia Krasteva, die seit 2012 freischaffende Sängerin ist, auf ein Repertoire von mehr als 30 aufgeführten Partien verweisen. Diese und vor allem auch die als ihre „Paraderolle“ geltende Carmen führen sie auf die bedeutendsten internationalen Opernbühnen, darunter das Royal Opera House Covent Garden, die Metropolitan Opera New York, die Chicago Lyric Opera, die San Francisco Opera, die Mailänder Scala, die Opéra Bastille in Paris, das Bolschoi Theater, zurück an die Wiener Staatsoper, nach Tokio, Peking, Berlin, München, Dresden, Zürich, Genf, Riga und Buenos Aires.
Sie trat bei den Opernfestivals in St. Margarethen, und in Savonlinna, Finnland, sowie beim Verdi-Festival in Parma auf und ist Gast auf den Konzertpodien des Konzerthauses und des Musikvereins Wien. Und immer wieder kehrt sie auch gerne an das Opernhaus ihrer Heimatstadt Sofia zurück.

Erstmals an der Volksoper Wien ist Nadia Krasteva im November 2020 zu erleben: In der konzertanten Aufführung von Die Macht des Schicksals singt sie die Rolle der Preziosilla.

* Verwendung der Fotografie (© Matilde Fasso) nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien

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