Annemarie Kremer

Die holländische Sopranistin Annemarie Kremer studierte an der Musikhochschule für Musik in Maastricht Klavier, Gesang und Tanz. Bereits mit 21 Jahren wurde sie Ensemblemitglied des Opernhauses von Aachen, wo sie als Ilia in „Idomeneo“ debütierte.

2011 debütierte sie in der Titelpartie von Strauss’ „Salome“ an der Volksoper Wien. Seither hat sie die Partie an verschiedenen Theatern verkörpert: im brasilianischen Bélèm, in Moskau, São Paulo, Hong Kong und zuletzt im November 2014 am Teatro San Carlo in Neapel. 2012 ersang sie sich einen triumphalen Erfolg bei ihrem Großbritannien-Debüt an der Opera North in der Titelpartie von Bellinis „Norma“. Für ihre Interpretation der Titelheldin in dieser Produktion wurde Sie als „Sängerin des Jahres“ 2012 von der Opernzeitschrift „Opernwelt“ nominiert. Dazu bekam sie noch eine Nominierung von den International Opera Oscars. In derselben Produktion gab sie 2014 in Chemnitz ihr erfolgreiches Deutschland-Debüt.

Zuletzt war sie als Maddalena in „Andrea Chenier“ an der Opera North in Leeds und in der Titelpartie in „Tosca“ in Leipzig zu hören. Mit der Oper Leipzig pflegt sie seit ihrem dortigen Debut in 2012 eine intensive Zusammenarbeit, dort hat sie u.a. auch die Titelpartie in „Manon Lescaut“ gesungen.

In den Niederlanden beliebt, tritt Annemarie Kremer regelmäßig im Concertgebouw in Amsterdam auf. Sie sang dort u.a. Ligetis „Le grand Macabre“, Martins „Le Vin herbé“, Beethovens „9.Sinfonie“, und Schulhoffs „Flammen“. In der Oper war sie in „Don Giovanni“, „Die Fledermaus“, „Die lustige Witwe“, „I Lombardi alla prima crociata“ und in „Agrippina“ zu hören.

Wichtige Auftritte der vergangenen Spielzeiten waren Cio-Cio San in „Madama Butterfly“ sowie die Titelpartien in „Luisa Miller“ und „Tosca“ in Stuttgart, „Agrippina“ an der Oper Frankfurt, Tosca in Dortmund und Wiesbaden, Vitellia in „La Clemenza di Tito“ in Stockholm, die Titelparte der „Norma“ in Amsterdam, Cio-Cio San und Rosalinde- „Die Fledermaus“ in Essen, die Titelpartie in „Rusalka“ sowie Donna Elvira („Don Giovanni“) an der Opera Zuid und Donna Anna („Don Giovanni“) und Contessa („Die Hochzeit des Figaro“) beim Opera Festival en Plein Air in Paris und an der National Oper Zagreb. Am GM-Opera Festival in den USA wurde sie eingeladen ihr amerikanisches Debüt zu geben als Cio-Cio San in „Madama Butterfly“.

Annemarie Kremer hat zuletzt im Mai 2016 als Ursula in einer Neuproduktion von Hindemiths „Mathis der Maler“ an der Semperoper Dresden unter der musikalischen Leitung von Simone Young einen großen Erfolg gefeiert. Weiters geplant sind u.a. „Tannhäuser“ in Monte Carlo, „Der Rosenkavalier“ in Beijing und „Salome“ in Hannover, sowie zahlreiche Konzerte.

An der Volksoper Wien ist sie in dieser Spielzeit als Heliane in der konzertanten Aufführung „Das Wunder der Heliane“ zu erleben.

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