KS Jochen Kupfer

Der in Sachsen geborene Bariton erhielt bereits während seines Studiums an der Musikhochschule Leipzig sein erstes Engagement am Staatstheater Meiningen, wo er u. a. Wolfram in "Tannhäuser" sang.

Von 1997 bis 2005 war er Ensemblemitglied der Semperoper Dresden und trat dort u. a. als Graf in "Le nozze di Figaro", Papageno in "Die Zauberflöte", Guglielmo in "Così fan tutte" und Olivier in "Capriccio" auf.

Ab 2005 war Jochen Kupfer Ensemblemitglied am Staatstheater Nürnberg, wo er u. a. die Titelpartien von "Don Giovanni" und "Eugen Onegin", Figaro in "Il barbiere di Siviglia", Beckmesser in "Die Meistersinger von Nürnberg", Danilo in "Die lustige Witwe" und Eisenstein in "Die Fledermaus" sang.

Gastengagements führten ihn nach Tokio, Straßburg, an das Teatro Colón in Buenos Aires sowie an die Hamburgische Staatsoper, die Berliner Staatsoper Unter den Linden, die Bayerische Staatsoper und an das Opernhaus Zürich. Rollendebüts in den vergangenen Jahren waren u. a. Mandryka in "Arabella", Kurwenal in "Tristan und Isolde", Gunther in "Götterdämmerung", Guillaume Tell in Rossinis gleichnamiger Oper und Pizarro in "Fidelio".

Im Januar 2016 wurde Jochen Kupfer zum Bayerischen Kammersänger ernannt.

Im Sommer 2016 gab Jochen Kupfer als Beckmesser sein Debüt beim Glyndebourne Festival. In der Spielzeit 2016/17 singt Jochen Kupfer erstmals den Wozzeck in Alban Bergs gleichnamiger Oper.

Sein Hausdebüt an der Volksoper Wien gibt er als Lindorf/Coppelius/Dr. Mirakel und Dapertutto in der Neuproduktion "Hoffmanns Erzählungen".

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