Esther Lee

Die in Seoul geborene Sopranistin studierte an der Hochschule der Künste Berlin bei Karan Armstrong und absolvierte Meisterkurse bei Ingrid Bjoner und Dietrich Fischer-Dieskau. Erste Bühnenerfahrungen sammelte Esther Lee an der Deutschen Oper Berlin. Im Sommer 2001 gab sie bei den Seefestspielen Mörbisch ihr Rollendebüt als Mi in Das „Land des Lächelns“. Es folgten Liù in „Turandot“ am Opernhaus in Erfurt und Micaëla in „Carmen“ an verschiedenen Bühnen Hollands. Am Volkstheater Rostock sang die Künstlerin Pamina in „Die Zauberflöte“ und Gertrud in „Hänsel und Gretel“. In der Welturaufführung der Oper „Hamel“ von Frank Maus am Sejong Center in Seoul gestaltete sie die weibliche Hauptrolle der Sanhong. Besonders am Herzen liegt der Künstlerin die Moderne mit Werken von u. a. Savatore Sciarrino, John Cage und Philipp Glass. Weitere Engagements umfassen Junges Mädchen in „Moses und Aron“ (Dirigent: Christoph von Dohnányi) an der Oper Zürich, die Titelrolle in „Schneewittchen“ 2014 im Theater Basel und Leila in Die Perlenfischer am Daegu Opera House in Korea.

Als Solistin trat Esther Lee u. a. an der Deutschen Oper Berlin, der Staatsoper Berlin, dem Opernhaus Zürich, der Seoul Metropolitan Opera und dem DaeGu Opera House in Korea, der Volksoper Wien, den Wiener Festwochen, der Berliner Philharmonie und im Konzerthaus Berlin auf. Die Sopranistin arbeitete mit namhaften Dirigenten wie Christian Thielemann, Jesus Lopez Cobos, Christoph von Dohnányi, Walter Weller, Rafael Frühbeck de Burgos, Dennis Russell-Davis, Gerd Albrecht, Jiří Kout, Bernhard Kontarsky, Gomez Martinez, Rolf Reuter, Pinchas Steinberg, Michael Sanderling, Emilio Pomàrico, Alkis Baltas, und Andrés Orozco-Estrada.

An der Volksoper Wien war Esther Lee zuletzt als Mimì zu erleben. In der aktuellen Spielzeit ist sie als Elvira in „Don Giovanni“ zu sehen.

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien

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