KS Josef Luftensteiner

Geboren in Niederösterreich, erhielt Josef Luftensteiner als Wiener Sängerknabe seine erste Stimmbildung. Er studierte Kontrabass und später Gesang am Bruckner-Konservatorium in Linz und an der Musikhochschule Wien.

Der Bariton ist Preisträger mehrerer Wettbewerbe und bestreitet seit 1981 Konzerte und Liederabende im In- und Ausland.

Luftensteiner war Ensemblemitglied der Wiener Kammeroper und der Oper Graz, wo er u. a. in der Titelrolle des Der Barbier von Sevilla, als Schaunard (La Bohème), Silvio (I Pagliacci), Homonay (Der Zigeunerbaron) und in Boccaccio auftrat. In der Titelrolle der Operette Der fidele Bauer war er im Stadttheater Bad Hall und in Berndorf zu sehen. Beim Operettensommer Kufstein gab Josef Luftensteiner u. a. bereits den Prinz Sergius Wladimir in Die Zirkusprinzessin und beim Musikfestival Steyr u. a. den Peron im Musical Evita auf der Bühne.

Seit 1987/88 ist Josef Luftensteiner Mitglied der Volksoper Wien und war hier u. a. zu sehen als Papageno und Sprecher (Die Zauberflöte), Josef (Wiener Blut), Dr. Cajus (Die lustigen Weiber von Windsor), Gouverneur (La Périchole), Montschi (Ein Walzertraum), Pappacoda (Eine Nacht in Venedig), Großfürst (Der Zarewitsch), Boni (Die Csárdásfürstin), Vicomte Cascada und Baron Zeta (Die lustige Witwe), Leopold (Im weißen Rössl), von Henrici (Der Bettelstudent), Max Dettweiler (The Sound of Music), Anton Schnappauf (Der Evangelimann), Petruccio (Gasparone), Mauleselmann (Die Kluge), Frank (Die Fledermaus), Dancaïro (Carmen), Giacomo Puccini und Yamadori (Madama Butterfly), Alcindor (La Bohème), Figaro (Der Barbier von Sevilla), Marullo (Rigoletto) und Jäger (Rusalka).

Am 30. Mai 2005 wurde Josef Luftensteiner der Titel Kammersänger verliehen.

In der aktuellen Spielzeit stellt er in der Neuproduktion König Karotte den Geheimrat Graf Schopp dar und ist außerdem wieder als Admiral von Schreiber (The Sound of Music), Frank (Die Fledermaus) und Oberst Pickering (My Fair Lady) zu sehen.

* Verwendung der Fotografie (© Dimo Dimov) nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien

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