Mara Mastalir

Die in Wien geborene Sopranistin stand bereits in jungen Jahren als Mitglied von Kinderchören und auch solistisch auf großen Bühnen ihrer Heimatstadt (Musikverein, Wiener Konzerthaus, Volksoper Wien, Burgtheater...). Ihre erste Opernpartie war Mrs. Sam in „Die Sintflut“ von Britten.

2008 schloss sie ihr Sologesangstudium bei Manfred Equiluz mit dem Master of Arts an der Konservatorium Wien Privatuniversität ab. Dort studierte sie außerdem Lied und Oratorium bei Carolyn Hague, Uta Schwabe sowie KS Birgid Steinberger und nahm am Studienprogramm der Opernschule unter Michael Pinkerton teil.

Sie war Preisträgerin mehrerer internationaler Wettbewerbe: Fidelio-Wettbewerb (Wien), Ferruccio Tagliavini (Deutschlandsberg/Österreich), Oper Schloss Laubach (Deutschland), Kultursalon Hörbiger (Wien), Musica Juventutis (Wien). 2008 gewann die Sopranistin beim internationalen Wettbewerb der Kammeroper Schloss Rheinsberg (Deutschland), wo sie als Jenny in „Die weiße Dame“ von Boieldieu zu erleben war. Außerdem war die Sängerin Finalistin beim internationalen BRD-Musikzauber Liedwettbewerb in Bayreuth.

2009 sang sie die Rolle der Sandrina in „La finta giardiniera“ an der New National Opera of Tokyo, 2011 gab sie ihr Debüt bei den Wiener Festwochen, wo sie auch 2013 als Ines in „Il Trovatore“ zu hören war.

Beim Festival Retz konnte die Sängerin ihr Können im barocken Repertoire als Ismene in „Orpheus in der Unterwelt“ und als Abra in „Juditha Triumphans“ unter Beweis stellen.

Im Jänner 2015 feierte die Sopranistin ihr von Publikum und Kritikern umjubeltes Rollendebut als Micaela in „Carmen“ am Vorarlberger Landestheater Bregenz.

Im Sommer 2017 trat die Sängerin erstmals als Gräfin Zedlau in „Wiener Blut“ am Gärtnerplatztheater in München auf, wohin sie im Frühling 2018 als Ottilie im „Weißen Rössl“ zurückkehren wird.

Die Sopranistin ist ebenso als Konzertsängerin, Oratorien- und Liedinterpretin gefragt. Sie sang mehrmals im Wiener Konzerthaus sowie im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins (u.A. den Sopranpart in Beethovens 9. Symphonie). 2014 war Mara Mastalir bei den Haydn Festspielen Eisenstadt als Hanne in Haydns "Jahreszeiten" zu erleben, diese Partie sang sie auch 2017 im Bregenzer Festspielhaus sowie im Montforthaus Feldkirch.

Im Juni 2009 debütierte Mara Mastalir als Echo in „Ariadne auf Naxos“ an der Volksoper Wien. Seit September 2009 ist sie an diesem Haus festes Ensemblemitglied und gestaltete bisher Rollen wie Susanna in „Die Hochzeit des Figaro“, Clorinda in „La Cenerentola“, Valencienne in „Die lustige Witwe“, Anastasia in „Die Csárdásfürstin“, Helene in „Ein Walzertraum“, Marzelline in „Fidelio“, Annina in „Eine Nacht in Venedig“, Flora Bervoix in „La Traviata“, Pamina in der „Zauberflöte“, Despina in „Così fan tutte“, Luisa in „Viva la Mamma“, Zerlina in „Don Giovanni“, Ottilie in „Im weißen Rössl“ und Eile in der Kinderoper „Antonia und der Reißteufel“.

In der Spielzeit 2017/18 war sie erstmals als Hanna Glawari in „Die lustige Witwe“, Julie Jordan in „Carousel“ und Carlotta in „Gasparone“ zu erleben sowie u.a. wieder als Pamina in „Die Zauberflöte“, Gretel in „Hänsel und Gretel“, Susanna in „Die Hochzeit des Figaro“, Annina in „Eine Nacht in Venedig“ und Bronislawa in „Der Bettelstudent“.

In der aktuellen Saison ist sie Marie in der Premierenproduktion von „Zar und Zimmermann“.

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien

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