Sung-Keun Park

Der aus Korea stammende Tenor absolvierte sein Gesangsstudium an der Yonsei Universität seiner Heimatstadt Seoul und an der Universität der Künste Berlin, wo er im Jahr 2000 mit Auszeichnung abschloss.

Noch im selben Jahr folgte ein Festengagement am Freiburger Stadttheater, von wo aus er am Staatstheater Oldenburg (Titelrolle in „Idomeneo“), am Staatstheater Kassel (Paris in „Die schöne Helena“) und am Staatstheater Wiesbaden (Ferrando in „Cosi fan tutte“) gastierte.
Am Opernhaus Zürich gestaltete er gemeinsam mit Edita Gruberova und dem Oboisten Heinz Holliger einen Mozart-Abend.
Mit der Saison 2006/07 wechselte er als Ensemblemitglied an die Staatsoper Hannover.
Im Sommer 2007 debütierte Sung-Keun Park bei den Salzburger Festspielen: In „Benvenuto Cellini“ sang er unter der Leitung von Valery Gergiev den Wirten. Gastengagements führten ihn an das Theater Aachen, an das Theater Bielefeld, an die Wuppertaler Bühnen, an die Korea National Opera in Seoul, an das Theater Freiburg, an die Deutsche Oper am Rhein, das Theater Halle, das Staatstheater Karlsruhe, das Staatstheater Wiesbaden, an die Komische Oper Berlin und an die Oper Kiel.

Sung-Keun Parks Repertoire umfasst nahezu sämtliche Rollen des lyrischen Fachs: von Mozart-Partien wie Ferrando, Belmonte, Idomeneo und Tamino über Donizettis Nemorino, Edgardo, Tonio, Leicester bis zu Rodolfo, Lenski, Rinuccio, Fenton und den Sänger im „Rosenkavalier“.
An seinem Stammhaus, der Staatsoper Hannover, stand Sung-Keun Park in der Spielzeit 2018/19 in den Produktionen „Die Gezeichneten“ als Ein Jüngling, „Die Krönung der Poppea“ als Arnalta/Nutrice/Consul, „Ein Sommernachtstraum“ als Lysander und in der Titelrolle in Jacques Offenbachs „König Karotte“.

Als ebendieser König Karotte ist er in der Saison 2019/20 auch erstmals an der Volksoper zu erleben und gibt damit gleichzeitig sein Wien-Debüt.

* Verwendung der Fotografie (© Sung-Keun Park privat) nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien

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