Gideon Poppe

Der aus Hamburg stammende Tenor studierte in Karlsruhe und wurde noch während des Studiums an das dortige Badische Staatstheater engagiert.
Von 2011 bis 2013 war er im Ensemble des Staatstheaters Kassel, seit 2013 ist er im Festengagement an der Deutschen Oper Berlin.

Zu seinem Repertoire zählen u. a. Partien wie Pedrillo („Die Entführung aus dem Serail“), Monostatos („Die Zauberflöte“), Basilio und Don Curzio („Die Hochzeit des Figaro“), Flute/Thisby in Brittens „A Midsummer Night’s Dream“, Roderigo („Otello“), Boni („Die Csárdásfürstin“), Edmondo („Manon Lescaut“), Pang („Turandot)“ und Steuermann in „Der fliegende Holländer“.
Bei den Händel-Festspielen in Karlsruhe debütierte er als Emilio in „Partenope“, am Gärtnerplatztheater in München und an der Oper Köln jeweils in der Titelpartie des Candide in der gleichnamigen Operette von Leonard Bernstein.

Weitere Engagements führten ihn an die Opernhäuser in Dresden, Frankfurt, Hannover, Leipzig, Mannheim und Muskat/Oman. Konzertante Aufführungen brachten ihn u. a. in die Royal Albert Hall, die Berliner Philharmonie, die Laeiszhalle in Hamburg und die Kölner Philharmonie.

Sein Oratoriumrepertoire umfasst die großen und kleinen Werke von Bach, Händel, Mozart über Schubert, bis hin zu Mendelssohn.

Dem Publikum der Volksoper Wien stellt er sich nun als Caramello in „Eine Nacht in Venedig“ vor.

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien